Test: 20.08.2017  Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL) – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:1)

Grätz – Schlanser, Schultz, Fuchs, Böhmke – Kahlscheuer – Cuenca Bautista, Pogriebnaja, Barth – Ch. Hermel, Zeller

Tore: 0:1 (1.) Lotti Hermel nach Vorarbeit von Rieke Grätz; 1:1 (58.)

Am Sonntag trafen wir auf sonnigem Kunstrasen auf den Landesliga-Aufsteiger FFC Berlin. Aufgrund von Urlaub, Verletzungen, Prüfungsvorbereitungen usw. bekamen wir für unser erstes Testspiel genau 11 Spielerinnen zusammen und so war schon vor dem Anpfiff klar, dass viel über den Willen gehen musste. Unser Team, bei dem Trainer Jens Freikowski manche Akteurin auf weniger gewohnter Position testete, erwischte einen Traumstart, als Lotti Hermel einen weiten Schlag von Torfrau Rieke Grätz erlaufen konnte und eiskalt einnetzte. Im weiteren Verlauf der Partie wurden wir aber immer unruhiger, spielten zu hektisch, wurden ungenau in unseren Aktionen. Somit machten wir den FFC stark, die aber zumeist im Abschluss ungefährlich waren und eigenartigerweise bei minimalstem Körperkontakt zu Boden stürzten. Und wenn doch mal ein Schuss auf unser Gehäuse kam, wurde er glänzend von Rieke Grätz pariert, die die ganze Woche krankheitsbedingt nicht trainiert hatte. Ab und an blitzte unser Können auf, doch oft fehlte der entscheidende Schritt um wirkliche Torgefahr zu kreieren. Zur zweiten Halbzeit wurde auf 6 Positionen verändert und die Heimmannschaft konnte nicht ganz unverdient ausgleichen. Danach merkte man sukzessive die unterschiedliche Anzahl von Trainingseinheiten unserer Spielerinnen, doch wir bissen uns durch, teilweise trotz Krämpfe. Fazit: Nicht unzufrieden, aber definitiv auch nicht zufrieden. Die jeweilige Aufstellung funktionierte nicht immer, aber diese Erkenntnis war wichtig und wir haben noch viel Arbeit vor uns. Für die Willensanstrengung bekommen die Spielerinnen 1 Bonusrunde geschenkt.

Nächstes Spiel ist der Pokal-Wettbewerb am Samstag, 26.08.2017 bei Türkiyemspor II (Anpfiff 16:45 Uhr).

Polytan-Pokal-Qualifikation (Achtelfinale):

26.08.2017  Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Cuenca Bautista, Schlanser, Thun, Roth – Pogriebnaja (76. Hartmann), H. Hermel, Schmitz, Barth – Ch. Hermel, Härtel (83. Romanowski)

Tore: 0:1 (43.) Hannah Schmitz nach Ballstafette über Toni Härtel und Lotti Hermel; 0:2 (73.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 1:2 (85.)

SR: Manfred Küßner

Heute startete unsere Pflichtspielrunde mit der „Qualifikation“ im Polytan-Pokal. Wieso es Qualifikation heißt, erschließt sich mir nicht so ganz, wenn sich von 14 teilnehmenden Mannschaften immerhin 12 in dieser Runde messen müssen. Oder stand vorher schon fest, dass die beiden Freilose zwingend an Berlin-Liga-Vertreter gehen müssen?  Egal, ich nenne es gemäß der Anzahl an Teams einfach „Achtelfinale“ und da trafen wir auf Türkiyemspor, denen wir auch im Bezirksliga-Alltag begegnen werden.
Wir begannen gut, ließen den Ball laufen und erspielten uns ein optisches Übergewicht, jedoch kam der finale Pass noch etwas zu ungenau oder wir zielten knapp daneben, wie z.B. beim Schuss von Toni Härtel, der hauchdünn über die Latte ging (33. Minute). Zwischendurch ließen wir die Gastgeberinnen mal zehn Minuten spielen, ohne dass daraus Gefahr für unser Tor entstand, zumal unsere gut aufgelegte Torfrau Rieke Grätz das wenige abfing, was an unserer neu formierten Defensive vorbei kam. Zum Ende des ersten Abschnitts wurden wir wieder besser und eine sehenswerte Kombination brachte die verdiente Pausenführung. In der zweiten Halbzeit agierten wir weiter, verpassten mehrere Flanken allerdings nur um Haaresbreite. Wir gaben aber nie auf, belohnten uns mit dem zweiten Treffer und hatten wieder Pech, als die gegnerische Torfrau einen Kopfball von Lotti Hermel gerade noch so abwehren kann und Lotti den Nachschuss aus spitzem Winkel an den Pfosten setzt (81.). Fünf Minuten vor Spielende markierte das Heimteam den Anschlusstreffer. Ein sehenswerter und unhaltbarer Freistoß, der aber auch dadurch ermöglicht wurde, dass wir nicht auf unseren Keeper hörten und eine Frau weniger als gefordert in die Mauer stellten. Unnötig. Türkiyem versuchte nun noch den Ausgleich zu erzielen, aber dieser Freistoß blieb die einzige echte Möglichkeit, die sie in 90 Minuten hatten. Von daher sind wir verdient ins Viertelfinale eingezogen.

Test: 30.08.2017  Hertha 03 (VL) – SFC Stern 1900 II  4:2 (2:2)

Grätz – Cuenca Bautista (46. Romanowski), Schultz, Fuchs, Schlanser (86. Cuenca Bautista) – Widiger, Romanowski (25. Ibrisevic) – H. Hermel, Schmitz, Barth (19. Pogriebnaja) – Ch. Hermel

Tore: 0:1 (2.) Lotti Hermel nach Zuspiel von Henni Hermel; 0:2 (24.) Lotti Hermel nach Pass von Hannah Schmitz; 1:2 (35.); 2:2 (39.); 3:2 (65.); 4:2 (90.)

Beim Testspiel am Mittwoch ging es gegen den Verbandsliga-Aufsteiger, wir testeten zum dritten Mal im dritten Spiel eine andere taktische Formation und mussten einige angeschlagene Spielerinnen einsetzen. Wir waren von Beginn an hellwach, spielten gut, kombinierten teilweise sehenswert und erarbeiteten uns vollkommen zu Recht einen Zwei-Tore-Vorsprung. Von den Gastgeberinnen kam bis dahin nicht viel und wie aus dem Nichts glichen sie noch vor der Pause aus. Dabei unterstützen wir mit individuellen Fehlern. Im zweiten Abschnitt war es wieder eine Partie auf Augenhöhe, allerdings mussten wir uns zweimal der großartigen Einzelleistung einer Zehlendorferin geschlagen geben. Hier trug unser Trainer Jens Freikowski seinen Teil dazu bei, da er aufgrund unserer Personalsituation bewusst auf bestimmte Umstellungen verzichtete, die diese Aktionen womöglich hätten verhindern können. Nach dem Abpfiff herrschte ein etwas komisches Gefühl vor, denn trotz der Niederlage hatten wir ein gutes Spiel gemacht. Also das positive mitnehmen und weiter arbeiten. Am Wochenende ist spielfrei und dann startet für uns die Bezirksliga mit einem Auswärtsmatch beim SC Borsigwalde II.

10.09.2017  SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz (67. Pogriebnaja), Fuchs – Friese, Pogriebnaja (22. Romanowski) – Roth, H. Hermel, Reimer – Ch. Hermel

Tor: 0:1 (48.) Lotti Hermel nach Pass von Alina Friese

Gelbe Karte: 83. Lotti Hermel, hält den Abstand zum Freistoß nicht ein

SR: Mehmet Kizilgül

Heute startete für uns die Punktspiel-Saison und wir konnten einen vollkommen verdienten Sieg einfahren. Dieser war zwar knapp, da wir einige gute Möglichkeiten liegen ließen, aber dennoch ungefährdet. Borsigwalde II spielte mit einigen Akteurinnen, die direkt vor unserer Partie schon für die Erste aufliefen und mit leichten Verwirrtaktiken, denn zum einen wurde eine Spielerin eingewechselt, die zunächst gar nicht auf dem abgeschlossenen Spielberichtsbogen stand (wurde lt. Unparteiischen kurz vor Spielbeginn nachgetragen) und nicht jede Akteurin trug die ihr offiziell zugewiesene Rückennummer. Bereits in der ersten Halbzeit mussten wir verletzungsbedingt wechseln, als „Gnom“ einen Ball aus Nahdistanz ins Gesicht geschossen bekam und mit blutender Nase (Stand jetzt scheint es ein Nasenbeinbruch zu sein) ausgetauscht werden musste, ließen, wie gesagt, gute Chancen liegen, hatten das Spiel aber im Griff. Daher mussten wir auch zur Pause keine taktischen Änderungen vornehmen und kurz nach Wiederanpfiff gingen wir folgerichtig in Führung. Die Gastgeberinnen versuchten es nun etwas körperbetonter, z.b. wurde Ronja Schultz heftig weggefegt (67.), so dass wir sie mit Brummschädel lieber austauschten. „Gnom“ stand wieder bereit und hatte Glück, dass sie kurz vor Schluss nicht durch die beidbeinig eingesprungene Borsigwalder Grätsche verletzt wurde (es gab Gelb). Ca. 20 Minuten vor Spielende hätten wir das Match entscheiden können, der Referee ließ erst Vorteil laufen und als Lotti Hermel schon mit mehreren Metern Vorsprung allein auf den gegnerischen Kasten zulief, pfiff er doch plötzlich einen Freistoß für uns. Der Auftakt ist gelungen, jetzt geht es im ersten Heimspiel gegen die Zweite von Borussia Pankow, die ihren Saisonstart zu neunt verloren.

01.10.2017  SV Adler – SFC Stern 1900 II  0:8 (0:3)

Härtel – Ibrisevic, L. Faulhaber, Schultz, Fuchs – Roth, Krömer – Pogriebnaja (63. Romanowski), Klatte, Widiger – Hartmann

Tore: 0:1 (14.) Juli Widiger nach Pass von Krissi Krömer; 0:2 (21.) Julia Pogriebnaja nach Zuspiel von Krissi Krömer; 0:3 (39.) Aldijana Ibrisevic nach Vorlage von Krissi Krömer; 0:4 (52.) Juli Widiger nach Assist von Laura Faulhaber; 0:5 (53.) Juli Widiger nach Pass von Malena Klatte; 0:6 (56.) Juli Widiger nach Flugball von Toni Härtel; 0:7 (76.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Malena Klatte; 0:8 (79.) Krissi Krömer, direkter Freistoß

SR: Björn Kojo Obeng-Gyan

Nachdem die Partie gegen Borussia Pankow II nicht stattfand (sie wechselten mit ihrem Team in die 7er Kleinfeld-Bezirksliga) ging es erst nach 3 Wochen in der Meisterschaft für uns weiter. Gegner war der derzeitige Inhaber der Roten Laterne unserer Staffel und mit 20minütiger Verspätung (ein 2. Herren Spiel hatte im Vorfeld zu spät begonnen) ging es los. In einem fairen Match hatten wir von Beginn an das Geschehen im Griff, benötigten jedoch etwa zehn Minuten, um in den richtigen Rhythmus zu kommen. In den folgenden zehn Minuten trafen wir dann zweimal ins Netz und zweimal den Pfosten (11. Krissi Krömer und 18. Malena Klatte). Im Anschluss wurden wir mehrfach fälschlicherweise wegen Abseits zurückgepfiffen oder scheiterten an der guten Adler-Torfrau, die ihrer Mannschaft über die gesamte Spieldauer hinweg eine höhere Niederlage ersparte. Somit erzielten wir nur einen weiteren Treffer im ersten Abschnitt. In der zweiten Hälfte gelang Juli Widiger ein lupenreiner Hattrick innerhalb von 4 Minuten und wir schalteten in der Folgezeit irgendwie etwas runter. Wir ließen die Gastgeberinnen, die niemals aufsteckten, etwas mehr spielen, jedoch ohne eine echte Torchance zuzulassen. In der Schlussviertelstunde wurden unsere Aktionen dann wieder etwas klarer und so klingelte es noch zwei Mal im gegnerischen Kasten. Für uns ein gelungener Auftakt in den Oktober, der uns mit 6 Pflichtspielen auf Trab halten wird. Mittwoch geht es im Pokal-Viertelfinale gegen den Verbandsligisten Blau-Weiß Hohen Neuendorf II, bevor wir uns am Sonntag mit Türkiyemspor II in der Meisterschaft messen dürfen.

Pokal-Viertelfinale:

04.10.2017  Blau-Weiß Hohen Neuendorf II – SFC Stern 1900 II  6:5 n. E. (1:1, 1:1, 0:0)

Härtel – Ibrisevic (119. Zeller), L. Faulhaber, Schultz, Cuenca Bautista (104. Romanowski) – Fuchs, Schlanser – Barth (80. Pogriebnaja), Klatte, Roth – Thun

Tore: 0:1 (53.) Lea Roth nach Pass von Ursula Schlanser; 1:1 (87.) direkter Freistoß

Elfmeterschießen: 1:2 Malena Klatte; 2:2; Lea Roth schießt der Torfrau ans Knie; Toni Härtel pariert; 2:3 Danielle Thun; 3:3 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); 3:4 Ronja Schultz; 4:4 (Innenpfosten rein); 4:5 Yasmin Romanowski; 5:5 (Toni war dran, aber zu scharf geschossen); Toni Härtel verschießt; 6:5

Gelbe Karte: 35. Ursula Schlanser, Handspiel

Bes. Vorkommnis: 36. BW Hohen Neuendorf schießt Handelfmeter an den Pfosten

SR: Hendrik Hoppe

Das Wichtigste zuerst: Unser Team hat gegen den Berlin-Ligisten (spielt zwei Ligen über uns) ein großartiges Spiel abgeliefert, war körperlich präsent, lauffreudig und ließ auch den Ball gut laufen. Man kann auf unsere Mädels nur stolz sein und ein Klassenunterschied war wahrlich nicht zu erkennen.  

In einer intensiven Partie ließen beide Mannschaften nicht viel zu, so dass ein Elfmeterpfiff für die erste richtige Torchance sorgte. Ursula Schlanser bekam den Ball unglücklich an die Hand, doch die Gastgeberinnen konnten diese Gelegenheit nicht nutzen und setzten den Ball an den Pfosten. Somit ging es torlos zur Pause. Für die zweite Halbzeit wollten wir weiter kompakt stehen und weiter gut kombinieren, was uns kurz nach Wiederanpfiff perfekt gelang und mit unserer Führung belohnt wurde. Blau-Weiß wurde immer offensiver und leider gelang uns in dieser Phase nicht die Vorentscheidung. Stattdessen mussten wir kurz vor Spielende einen direkt verwandelten Freistoß hinnehmen und das bedeutete: Verlängerung!

In den 2x 15 Minuten war es weiterhin ein Spiel auf Augenhöhe und beide Teams ließen nur noch gelegentliche Freistöße zu (Hohen Neuendorf touchierte die Oberkante unserer Querlatte, 99. Minute und wir scheiterten mehrmals knapp durch Malena Klatte). In der 119. Minute gab es einen Riesenschock für uns. Aldijana Ibrisevic stürmt nach vorn, als ihr der Ball weggegrätscht wird. Dabei stürzt sie so unglücklich, dass sie zuerst vom Feld getragen und anschließend mit der Feuerwehr ins Krankenhaus eingeliefert werden muss. Leider bestätigte sich dort der Verdacht des Schlüsselbeinbruchs und sie muss operiert werden. GUTE BESSERUNG, Aldi, wir hoffen, dass du schnell wieder gesund wirst!!!

Das folgende Elfmeterschießen ist dann auch immer etwas Glückssache, zumal Toni Härtel auch fast mehr als „nur“ einen gehalten hätte. Den Spielerinnen, die verschossen, machte niemand einen Vorwurf. Blau-Weiß feierte diesen Einzug ins Pokal-Halbfinale wie den Pokalsieg selbst, aber sie hätten sich auch nicht beklagen dürfen, wenn wir es stattdessen geschafft hätten. Jetzt heißt es regenerieren und am Sonntag unser erstes Heimspiel gegen Türkiyemspor II bestreiten.

08.10.2017  SFC Stern 1900 II – Türkiyemspor II  2:0 (2:0)

Härtel – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista (30. Grätz) – Grundmann, Roth – Barth, Klatte (88. Kahlscheuer), Hartmann (19. Pogriebnaja) – Rehländer (62. Hartmann, 89. Zeller)

Tore: 1:0 (8.) Suni Hartmann nach Ecke von Johanna Barth; 2:0 (21.) Lea Roth nach Flanke von Alex Cuenca Bautista

SR: Andreas Herberger

Heute bestritten wir unser erstes Heimspiel und zu Gast war die Zweite von Türkiyemspor, gegen die wir bereits in der ersten Pokalrunde erfolgreich waren (2:1). Entsprechend selbstbewusst gingen wir in die Partie und konnten früh die Führung erzielen, nachdem der Ball nach einer Ecke von Johanna Barth erst ein wenig durch den Strafraum „flipperte“, bevor Suni Hartmann überlegt einnetzte. Wir kontrollierten weiterhin das Geschehen, bauten unseren Vorsprung durch Lea Roth aus, scheiterten mehrmals an der guten Torfrau und ließen die erste gegnerische Torchance erst kurz vor der Pause zu.

Die zweite Halbzeit begannen wir viel zu passiv und überließen Türkiyemspor das Heft des Handelns, was diese jedoch nicht nutzen konnten. Möglicherweise eine Folge unserer 120 kräftezehrenden Pokal-Minuten vom Mittwoch.

Als unsere Gegnerinnen nach etwa einer Stunde auf Dreierkette umstellten um mehr Offensivpower zu erreichen, wurden wir wieder stärker und kreierten Gelegenheiten zur vorzeitigen Entscheidung. Dies gelang uns leider nicht, da wir das Gehäuse einige Male knapp verfehlten, die Torfrau parierte oder der Ball, z. B. beim Schuss von Johanna Barth, den Querbalken touchierte (79.). Die Gäste hatten ihre gefährlichste Szene mit einem Freistoß, der knapp über unseren Kasten ging, mehr ließen wir nicht zu. Somit sorgte eine geschlossene Mannschaftsleistung für einen erfolgreichen Abschluss unserer englischen Woche mit 3 Spielen in 8 Tagen. Nächsten Sonntag spielen wir wieder zu Hause, Gegner um 16 Uhr ist dann der aktuelle Tabellenführer unserer Staffel, TSV Marienfelde 1897.

15.10.2017 SFC Stern 1900 II – TSV Mariendorf 1897  1:3 (0:2)

Härtel – Roth (46. Schmitz), L. Faulhaber (81. Thun), Rehländer, Schultz (14. Cuenca Bautista) – Schlanser, Klatte – Barth, Thun (62. Roth), Pogriebnaja (46. Grätz) – Hartmann

Tore: 0:1 (7.); 0:2 (40.); 0:3 (51.); 1:3 (60.) Johanna Barth, direkter Freistoß

SR: Gebhard Füller

Heute trafen wir auf den aktuellen Tabellenführer und mussten unsere erste Punktspielniederlage nach unserer schlechtesten Saisonleistung hinnehmen. Wir fanden nicht richtig in die Zweikämpfe, hatten über die gesamte Spielzeit eine überraschend hohe Fehlpassquote und machten zu viele einfache Fehler. Einer davon ließ uns früh in Rückstand gehen und der verletzungsbedingte Ausfall von Ronja Schultz tat uns auch nicht gut. Trotzdem spielten wir danach fast nur noch auf ein Tor, brachten aber das Runde nicht ins Eckige. Höhepunkt in dieser Phase war die 26. Minute, in der wir dreimal hintereinander die gegnerische Torfrau anschossen. Doch statt auszugleichen kassierten wir fünf Minuten vor dem Halbzeitpfiff den nächsten vermeidbaren Treffer. Zum zweiten Abschnitt mussten wir personell etwas umstellen und fingen das nächste Gegentor nach individuellem Fehler. Trotzdem gaben wir nicht auf und versuchten weiter nach vorn zu spielen. Ein tolles Freistoßtor von Johanna Barth ließ uns hoffen, zumal noch eine halbe Stunde zu spielen war. Doch auch wenn wir immer offensiver wurden, was dem Gegner einige Konter ermöglichte, unser „gebrauchter“ Tag blieb und somit war es unter dem Strich eine verdiente Niederlage.

Der Gästetrainer meinte nach dem Abpfiff, dass wir die erste Mannschaft waren, die ihnen alles abverlangte, daher war es umso ärgerlicher, dass wir nicht annähernd unsere übliche Leistung abrufen konnten. Am nächsten Sonntag geht es für uns weiter, wir spielen bereits um 11 Uhr beim verlustpunktfreien Meisterschaftsfavoriten Wittenauer SC Concordia.

22.10.2017  Wittenauer SC Concordia – SFC Stern 1900 II  1:1 (0:0)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Grätz – Rehländer, Roth – Barth (65. Hartlep), Schmitz (18. Hartlep, 46. Schmitz), Hartmann – Pogriebnaja (83. Cuenca Bautista)

Tore: 0:1 (87.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Hannah Schmitz; 1:1 (90. + 2) Abseits

Gelbe Karte: 75. Line Rehländer (Foul)

SR: k.A.

Zu frühmorgendlicher Stunde machten wir uns auf den Weg nach Wittenau, um uns mit dem derzeitigen Tabellenzweiten zu messen. Sie gewannen ihre bisherigen drei Partien mit einer Tordifferenz von 23:2 und traten an mit einer Mischung aus Jugend (5 Spielerinnen der Jahrgänge 2000 und 2001) und Erfahrung (3 Spielerinnen Ü36, u.a. ehemals 1. und 2. Bundesliga, Spielertrainerin Liepack gewann z.B. mit Turbine Potsdam die Deutsche Meisterschaft, zweimal den DFB-Pokal und den Vorläufer der UEFA-Champions League). Man kann verstehen, wieso sie von vielen als Meisterschaftsfavorit angesehen werden, auch wenn die Verantwortlichen einige verletzte Stammkräfte zu ersetzen hatten. Aber zum Spiel:
Concordia begann sehr körperbetont und grätschte uns das ein ums andere Mal einfach weg. Wir ließen uns jedoch davon nicht den Schneid abkaufen, auch wenn wir schon früh verletzungsbedingt wechseln mussten. Dank der guten Behandlung durch Betreuerin Rike Bohm konnte Hannah aber im zweiten Abschnitt wieder mitwirken. Dadurch kam, früher als geplant, Susi Hartlep nach 357 Tagen Verletzungspause zu ihrem ersten Saisoneinsatz. Schön, dass du wieder dabei bist!
Wir zeigten uns zur Vorwoche in allen Bereichen verbessert und wenn der Gegner doch mal durchkam, hatten wir in Ronja Faulhaber einen sicheren Rückhalt im Kasten. Mit zunehmender Spieldauer hielten wir auch körperlich besser dagegen und konnten bessere Offensivaktionen starten. Line Rehländer war hier zweimal im Pech, als ihr erster Schuss durch die Hände der Torfrau gleitet, aber leider nur an den Pfosten springt und ein weiterer Versuch wieder durch die Hände der Torfrau flutscht, jedoch ins Aus geht (38. und 40. Minute). So ging es torlos in die Pause.

Die zweite Hälfte wurde ebenso intensiv wie die ersten 45 Minuten geführt, es ging hin und her und auch wenn der Wittenauer SC ein Chancenplus hatte, hielt sich das Gefühl, dass wir es verdient hätten, hier zu punkten, zumal wir uns nie nur auf die Defensive beschränkten. Kurz vor Spielende gingen wir sogar in Führung und hätten beinahe den Dreier nach Steglitz entführen können, kassierten jedoch 20 Sekunden vor Ablauf der Nachspielzeit den Ausgleich. Eine scharfe Hereingabe sollte von einer Spielerin in Richtung unseres Tores gespitzelt werden. Trifft sie den Ball korrekt, rollt er harmlos in die Arme von Ronja. Verfehlt sie den Ball, würden wir ihn rausschlagen können. Doch sie fälscht ihn nur ab und eine andere Spielerin trifft. Diese stand zum Zeitpunkt der Weiterleitung aber bereits im Abseits! Leider übersah der ansonsten gute Unparteiische diese Ballberührung und somit blieb nur die Punkteteilung. Das Remis geht aber in Ordnung und so nehmen wir viel Positives aus diesem Match mit. Am Sonntag treffen wir auf die Zweite von Lichtenberg 47, Anpfiff auf dem Sterner ist 16 Uhr.

29.10.2017 SFC Stern 1900 II – Lichtenberg 47 II  7:0 (2:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Rehländer, Roth (74. Pogriebnaja) – Barth (65. L. Faulhaber), Schmitz, Hartmann – Härtel (78. Hartlep)

Tore: 1:0 (29.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Line Rehländer; 2:0 (30.) Hannah Schmitz, nachdem die Torfrau zweimal gegen Toni Härtel parieren kann; 3:0 (50.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 4:0 (58.) Johanna Barth, drückt einen Lattentreffer von Toni Härtel über die Linie; 5:0 (73.) Hannah Schmitz nach sehenswerter Kombination über Toni Härtel und Lea Roth; 6:0 (79.) Laura Faulhaber nach Ecke von Line Rehländer; 7:0 (90.) Hannah Schmitz nach Pass von Susi Hartlep

Bes. Vorkommnis: 42. Toni Härtel schießt Elfmeter (Foul an Lea Roth) an die Latte.

SR: Nikolas Gözen

Nach einem Punkt aus zwei Spielen wollten wir wieder einen Sieg einfahren und begannen entsprechend couragiert. Leider stand Toni Härtel bei ihrem Treffer (4. Minute) knapp im Abseits, so dass ihm zu Recht die Anerkennung verweigert wurde. Im weiteren Verlauf ließen wir ein paar Chancen liegen, bevor wir uns mit einem Doppelpack belohnten. Anschließend vergaben wir weitere Möglichkeiten, so dass uns vor der Halbzeit nichts Zählbares mehr gelang.

In der zweiten Hälfte ließen wir nie in unseren Bemühungen nach und auch wenn wir nicht jede Gelegenheit nutzten, schraubten wir das Ergebnis Stück für Stück höher.

Schlussendlich ein vollkommen verdienter Sieg, der nur höher hätte ausfallen können/müssen.

Das nächste Punktspiel bestreiten wir wieder zu Hause. Am 12. November treffen wir auf das andere Lichtenberger Team, zu Gast um 16 Uhr ist dann Sparta Lichtenberg II.

Anm.: Da Lichtenberg 47 ihre Mannschaft zur Rückrunde zurückzog, werden alle Ergebnisse nicht gewertet.

 

12.11.2017 SFC Stern 1900 II – SV Sparta Lichtenberg II  Sparta verzichtet (6:0 Wertung)

Verletzungen und ein Magen-Darm-Virus sorgten kurzfristig dafür, dass unser Gegner keine Mannschaft zusammen bekam und sie somit ihre erste Saison-Niederlage am „grünen Tisch“ erlitten.

Wir wünschen gute Besserung!

Um Punkte geht es für unser Team wieder am Sonntag (19.11.) um 12 Uhr beim Tabellenvierten, 1.FFV Spandau.

19.11.2017  1.FFV Spandau – SFC Stern 1900 II  1:4 (0:2)

Grätz – Schlanser, L. Faulhaber, Schultz, Fuchs – Rehländer (74. Romanowski), Roth – Barth (60. Hartlep), Schmitz, Hartmann (78. Rehländer) – Härtel

Tore: 0:1 (5.) Toni Härtel nach Vorlage von Hannah Schmitz; 0:2 (22.) Hannah Schmitz nach Fehlpass des Gegners; 0:3 (51.) Hannah Schmitz nach Vorbereitung von Toni Härtel; 1:3 (56.); 1:4 (67.) Hannah Schmitz nach Pass von Toni Härtel

Gelbe Karten: 84. Marlene Fuchs, 86. Ursel Schlanser (beide Foul)

SR: Tim Dethlefsen

Heute ging es für uns nach Spandau, wo wir im Verfolgerduell auf den Tabellenvierten trafen (2 Punkte weniger als wir).

Bei sehr starkem Seitenwind waren wir von Beginn an in der Partie präsent und hatten bereits nach 22 Sekunden den ersten Pfostentreffer durch Suni Hartmann. In der fünften Minute brachte uns Toni Härtel in Führung, bevor sie 2x am Aluminium scheiterte (18. Latte und 21. Außenpfosten). Kurz darauf erhöhten wir das Ergebnis, ließen ein paar Gelegenheiten ungenutzt und trafen durch Laura Faulhaber nochmals die Latte (32. Minute).

Der Pausenstand war hochverdient, nur eigentlich zu niedrig.

Zur zweiten Halbzeit gesellte sich zum Wind auch noch strömender Regen, so dass der sandige Kunstrasen für beide Teams nicht besser wurde. Die Gastgeber bemühten sich um das Anschlusstor, doch bevor es ihnen gelang, erhöhten wir abermals. Beim Gegentreffer reagierte unsere Torfrau Rieke Grätz aus Nahdistanz zunächst hervorragend, war aber beim zweiten Versuch machtlos.

Spandau versuchte nun, den Druck zu erhöhen, doch wir ließen uns nicht beirren und erzielten stattdessen Tor Nummer Vier.

Insgesamt ein starker Auftritt unserer Mädels, die gegen einen körperlich robust agierenden FFV dagegenhielten, die taktischen und spielerischen Anweisungen gut umsetzten sowie bis zum Abpfiff in allen Mannschaftsteilen hochkonzentriert agierten und somit unserem Gegner die zweite Saisonniederlage beibrachten.

Ein besonderer Dank geht an Julia Pogriebnaja, die eigentlich nicht wirklich einsatzfähig war, sich jedoch für den Notfall als Ergänzungsspielerin zur Verfügung stellte und als dieser nicht eintrat, zwecks Schonung nicht eingewechselt wurde.

Ein weiterer Dank geht an unsere nicht spielfähigen Mitstreiterinnen Bibi, CuBa und Lola, die unsere Farben zusammen mit unserem Anhang trotz des Wetters teils lautstark unterstützten.

Das letzte Hinrundenspiel beim SC Charlottenburg fiel aus und wird im März 2018 nachgeholt.

07.01.2018  Bezirksliga-Hallenmeisterschaft: Vorrunde, Gruppe B

Heute begann im Sportzentrum Schöneberg die Hallenrunde der 11er-Bezirksliga-Frauen (hier natürlich im 4 + 1 TW). Von den 19 Teams, die in beiden Staffeln auf dem Großfeld aktiv sind, meldeten sich 14 für die Hallenrunde, so dass in 2 Gruppen a 7 Mannschaften im Modus „Jeder gegen jeden“ gespielt wurde. Die Spielzeit betrug 1x 10 Minuten und die drei Erstplatzierten jeder Gruppe qualifizierten sich für die Endrunde.

Unser Kader:

Alex Cuenca Bautista, Marlene Fuchs, Rieke Grätz (TW), Toni Härtel, Susi Hartlep, Suni Hartmann, Julia Pogriebnaja, Lea Roth, Ursel Schlanser und Ronja Schultz.

Unsere Spiele:

SFC Stern 1900 II – BW Berolina Mitte II  0:0

Gegen den derzeitigen Tabellen-Zweiten unserer Parallelstaffel fanden wir schwer ins Turnier und müssen uns bei unserer Torfrau Rieke Grätz bedanken, die dieses Remis mit großartigen Paraden sicherte.

TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (7.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Lea Roth

Gegen den späteren Gruppensieger hielten wir kämpferisch gut dagegen und konnten ihnen die einzige Niederlage sowie das einzige Gegentor im gesamten Turnierverlauf zufügen.

SV Adler - SFC Stern 1900 II  0:0

Wieder ein torloses Unentschieden, bei dem wir das Runde einfach nicht ins Eckige bekamen.

SFC Stern 1900 II – SV Lichtenberg 47 II  4:0

Tore: 1:0 (1.) Suni Hartmann nach Pass von Julia Pogriebnaja; 2:0 (3.) Alex Cuenca Bautista nach gemeinsamer Balleroberung mit Suni Hartmann; 3:0 (7.) Lea Roth nach Ecke von Toni Härtel; 4:0 (10.) Julia Pogriebnaja nach Ballgewinn

Ein hochverdienter Sieg, der keine weiteren Worte benötigt.

Kickerinhas - SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (7.) Lea Roth nach Vorarbeit von Toni Härtel

Wir taten uns mit den Abschlüssen schwer und brauchten Geduld, um die 3 Punkte einzufahren.

SFC Stern 1900 II – Moabiter FSV II  4:0

Tore: 1:0 (2.) Alex Cuenca Bautista nach Vorlage von Julia Pogriebnaja; 2:0 (2.) Alex Cuenca Bautista nach Zuspiel von Julia Pogriebnaja; 3:0 (6.) Ronja Schultz nach Vorbereitung von Susi Hartlep; 4:0 (7.) Toni Härtel, sehenswert in den Winkel nach Pass von Ursel Schlanser

Ein ungefährdeter Sieg mit Doppelschlag in der 2. Minute (zwischen den beiden Toren traf Julia Pogriebnaja noch den Pfosten), jedoch voller Hochachtung für unseren Gegner. Moabit war OHNE Ergänzungsspielerin angetreten und die 5 Mädels gaben nie auf. Respekt!

Somit qualifizierten wir uns als Gruppen-Zweiter für die Endrunde, die am 04. Februar 2018 von 9 – 12 Uhr in der Stadthalle Hohen Neuendorf ausgetragen wird.

Von den sechs Endrundenteilnehmern stammen FÜNF aus unserer Großfeld-Staffel, da sich in der anderen Gruppe WITTENAU CONCORDIA, 1. FFV SPANDAU und SC BORSIGWALDE II durchsetzen konnten.

Unsere Abschlusstabelle:

Platz

 Mannschaft

 S

 U

 N

 Tore

Punkte

 1.

TSV Marienfelde 1897

 5

 0

 1

 20:1

 15

 2.

SFC Stern 1900 II

 4

 2

 0

 10:0

 14

 3.

BW Berolina Mitte II

 4

 1

 1

 15:1

 13

 4.

SV Adler

 3

 1

 2

  8:6

 10

 5.

Kickerinhas

 1

 1

 4

  2:9

  4

 6.

SV Lichtenberg 47 II

 0

 2

 4

  2:15

  2

 7.

Moabiter FSV II

 0

 1

 5

  2:27

  1

04.02.2018  Bezirksliga-Hallenmeisterschaft: Endrunde

Heute wurde ab 9 Uhr die Endrunde der 11er-Bezirksliga-Frauen in der Stadthalle Hohen Neuendorf ausgespielt. Nur der Sieger qualifizierte sich direkt für das Masters, Platz 2 und 3 können am Dienstag an einem weiteren Qualifikations-Turnier gegen Berlin- und Landesligisten teilnehmen. Gespielt wurde auch heute im 4 + 1 TW, Modus „Jeder gegen jeden“, bei einer Spielzeit von 1x 10 Minuten.

Neu war, dass es diesmal eine Rundum-Bande gab, d.h. auch neben dem Tor ging es per Bande weiter.

Unser Kader wurde verletzungs- und urlaubsbedingt im Vergleich zur Vorrunde verändert, heute spielten für uns:

Johanna Barth, Alex Cuenca Bautista, Marlene Fuchs, Toni Härtel (TW), Suni Hartmann, Aldijana Ibrisevic, Julia Pogriebnaja, Yasmin Romanowski, Hannah Schmitz und Ronja Schultz.

Unsere Spiele:

SC Borsigwalde II – SFC Stern 1900 II  0:2

Tore: 0:1 (5.) Hannah Schmitz nach Pass von Aldijana Ibrisevic; 0:2 (10.) Aldijana Ibrisevic nach Einroller von Julia Pogriebnaja

Ein gelungener Start ins Turnier, auch wenn wir den Sack viel früher hätten zu machen müssen.

SFC Stern 1900 II – BW Berolina Mitte II  0:1

Tor: 0:1 (8.)

Aufgrund unseres glücklichen 0:0 in unserer Vorrunden-Gruppe, waren wir vor Berolina gewarnt. Heute hatten wir das Geschehen jedoch besser im Griff, vergaßen aber das Toreschießen. So kassierten wir einen vermeidbaren Gegentreffer und gingen völlig unnötig als Verlierer vom Platz.

SFC Stern 1900 II – Wittenauer SC Concordia  1:2

Tore: 0:1 (9.); 1:1 (10.) Alex Cuenca Bautista nach Ballgewinn; 1:2 (10.)

Gegen den späteren Bezirksliga-Hallenmeister agierten wir wieder besser, nutzten aber unsere Chancen nicht oder wurden von der Torfrau gebremst, die u.a. einen schönen Schlenzer von Ronja Schultz aus dem Winkel fischte. So sah es bis kurz vor Schluss nach einem unglücklichen Unentschieden aus, als Wittenau plötzlich einnetzte. Wir reagierten großartig, glichen in der Schlussminute verdient aus und verloren dann doch noch die Partie, als wir bei einem Schuss gegen die Tor-Bande den abgerutschten Nachschuss nicht verhindern können und die Kugel 2,3 Sekunden vor dem Ende über unsere Linie rollt.  

TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (3.) Alex Cuenca Bautista nach Zuspiel von Hannah Schmitz

Wie schon in der Hallen-Vorrunde gewannen wir wieder gegen Mariendorf, deren Nummer 10 später zur besten Spielerin des Turniers gewählt wurde. Wir zeigten sehr viel Herz und ließen uns auch nicht von nicht immer nachvollziehbaren Schiedsrichter-Entscheidungen aus der Ruhe bringen.

Ein großer Schreckmoment war für uns, als eine Gegnerin das Knie von Ronja Schultz für das Spielgerät hielt und sie schmerzhaft traf. Nach derzeitigem Stand scheint Ronja nicht schwerer verletzt zu sein, das Turnier war jedoch für sie gelaufen.

SFC Stern 1900 II – 1.FFV Spandau  1:2

Tore: 1:0 (1.) Hannah Schmitz, im Pressschlag mit einer Gegnerin; 1:1 (8.); 1:2 (9.)

Wieder eine vollkommen unnötige Niederlage. Nach dem frühen Treffer kontrollierten wir das Match, legten aber nicht nach und bauten unsere Führung nicht weiter aus. Stattdessen spielen wir den Spandauern zunächst vollkommen unbedrängt in die Füße und unterstützten sie auch beim zweiten Torerfolg. Absolut ärgerlich! Nach dem Spiel erhielt Hannah Schmitz ein T-Shirt vom Veranstalter, da sie das 30. Endrunden-Tor erzielt hatte.

 

Somit wurden wir Vorletzter, auch wenn uns kein Team dominierte und eine bessere Platzierung definitiv möglich war.

Bevor es jedoch zur Siegerehrung kam, musste noch die beste Torschützin der gesamten Bezirksliga-Hallenrunde ermittelt werden. Die Kapitänin vom 1.FFV Spandau traf ebenso 6 Mal wie unsere Alex Cuenca Bautista!!

Um hier nun eine Siegerin zu ermitteln wurde entschieden, dass es ein Strafstoß-Shootout gegen die Torhüterin von TSV Mariendorf geben sollte. Das hätte man uns vielleicht vorher sagen sollen, denn während die Spandauerin noch im Sportdress dastand, war Alex bereits umgezogen. Also raus aus den Freizeitschuhen, rein in die Fußballschuhe und schon trat sie (das folgende ist für dich, Alex) in einem geschmackvollen Ensemble aus grauem Shirt, blauem Pulli, schöner Jeans und den schönsten mintfarbenen Fußballschuhen überhaupt, an. Leider unterlag sie hier mit 3:4.

Einen Sieg konnten wir aber noch erringen, Toni Härtel wurde zur besten Torfrau gewählt, herzlichen Glückwunsch!

K800 TH BesterKeeper

Am 11.02. findet nun im Sportzentrum Schöneberg das Masters statt, unsere Farben sind durch unsere Erste vertreten, die sich sicherlich auch über Unterstützung freut und denen wir viel Erfolg wünschen.

Die Abschlusstabelle:

Platz

Mannschaft

S

U

N

Tore

Punkte

1.

Wittenauer SC Concordia

4

1

0

9:2

13

2.

BW Berolina Mitte II

3

0

2

5:3

9

3.

TSV Marienfelde 1897

2

2

1

7:4

8

4.

1.FFV Spandau

2

1

2

7:8

7

5.

SFC Stern 1900 II

2

0

3

5:5

6

6.

SC Borsigwalde II

0

0

5

1:12

0

Test: 17.02.2018  B.W. Berolina Mitte II (BzL) – SFC Stern 1900 II  0:2 (0:1)

Härtel – Ibrisevic, Dag (46. L. Faulhaber), Schultz (77. Hartmann), Schlanser – Rehländer, Romanowski (46. Ch. Hermel) – Hartlep (26. Pogriebnaja), Schmitz, Hartmann (66. Romanowski) – Loftus (70. Dag)

Tore: 0:1 (7.) Hannah Schmitz nach Fehlpass der Torfrau; 0:2 (53.) Hannah Schmitz nach Pass von Beth Loftus

SR: Till Dahlitz

Vorbereitungszeit ist auch Testspielzeit und so trafen wir heute in Mitte (unterstützt durch unsere beiden B-Mädchen, Yasmina Dag und Beth Loftus sowie von Lotti Hermel) auf den derzeitigen Tabellen-Zweiten der anderen Bezirksliga-Staffel.

In der ersten Halbzeit waren wir zeitweise nicht ganz in der Partie, auch wenn wir früh in Führung gingen und drei weitere Hochkaräter ungenutzt ließen. Teilweise war es ein offener Schlagabtausch, als z.B. Berolina den Pfosten traf (34.), wir eine Großchance nicht einnetzten (35.) und die Blau-Weißen wieder an unserem Pfosten scheiterten (36.).

Die zweite Hälfte erlebte uns präsenter, lauffreudiger und mit verbesserten Ideen und so konnten wir die Führung ausbauen, uns einige gute Szenen erarbeiten und bei der größten Bero-Schusschance war Toni Härtel zupackend zur Stelle. Ein verdienter Sieg mit Luft nach oben und „nach dem Spiel ist vor dem Spiel“. Daher erfolgt 24 Stunden nach dem heutigen Match der Anpfiff zu unserer nächsten Test-Partie. Gegner am Sonntag um 16 Uhr auf dem Sterner ist dann der Landesligist FFC Berlin 2004.

Test: 18.02.2018  SFC Stern 1900 II – Frauenfußball-Club Berlin 2004 (LL)  3:2 (1:0)

Härtel – Schlanser, Fuchs, L. Faulhaber (46. Schultz), Cuenca Bautista – Ibrisevic, Rehländer (87. L. Faulhaber) – Roth (42. Hartmann), Schmitz (69. Roth), Pogriebnaja – Hartwig (80. Romanowski)

Tore: 1:0 (7.) Hannah Schmitz nach Pass von Lea Roth; 1:1 (61.); 2:1 (75.) Julia Pogriebnaja, nachdem die Torfrau einen Schuss von Lea Roth nur abklatschen kann; 2:2 (85.); 3:2 (85.) Yasmin Romanowski, nachdem die Torfrau einen Schuss von Lea Roth abklatschen lässt

Gelbe Karte: 74. Aldijana Ibrisevic (Foul)

SR: Ibrahim Yilmaz

24 Stunden nach unserem letzten Testspiel hatten wir den FFC Berlin zu Gast, die in der Landesliga derzeit Platz 9 einnehmen und deren Rückrunde bereits am kommenden Wochenende wieder startet. Der Fünftligist spielte so, wie wir es aufgrund unseres Testspiels vor knapp sechs Monaten (damals 1:1) erwarteten, jedoch kamen wir nur schwer in die Zweikämpfe und unsere Passqualität war über weite Strecken der Partie verbesserungswürdig. Trotzdem konnten wir unsere Führung lange Zeit behaupten und waren jederzeit um weitere Treffer bemüht. Vom Ausgleich ließen wir uns nicht runterziehen und stellten zu Beginn der Schlussviertelstunde den alten Tor-Abstand wieder her. Die nie aufsteckenden Gäste glichen abermals aus, doch das Echo ihres Torjubels war noch nicht verklungen, als der Ball zum dritten Mal im FFC-Gehäuse einschlug. Wahnsinn, Mädels!!

Das Ergebnis gaben wir danach nicht mehr aus der Hand und zwei Siege in zwei Tagen fühlen sich gut an. Wir wissen aber auch, woran wir noch arbeiten müssen.

18.03.2018 SFC Stern 1900 II – SC Borsigwalde II  4:1 (2:0)

Grätz – Schlanser, L. Faulhaber, Fuchs, Cuenca Bautista – Rehländer, Romanowski (73. Hartlep) – Pogriebnaja, Schmitz, Hartmann (46. Barth) – Hartwig (87. Hartmann)

Tore: 1:0 (22.) Hannah Schmitz nach Balleroberung; 2:0 (30.) Alex Cuenca Bautista nach Freistoß von Line Rehländer; 2:1 (62.) Elfmeter (Foul von Alex Cuenca Bautista); 3:1 (80.) Johanna Barth nach Zuspiel von Hannah Schmitz; 4:1 (83.) Johanna Barth nach Pass von Line Rehländer

SR: Martin Krömmelbein

Heute starteten wir in die Rückrunde und waren von Beginn an präsent, was sich nicht nur im Pfostenschuss von Hannah Schmitz (9. Spielminute) widerspiegelte. Unser Team war geduldig und erspielte sich immer wieder gute Szenen, so dass die Pausenführung absolut verdient war.

Wir kamen gut aus der Kabine, leider lenkte die gegnerische Torfrau den Schuss von Yasmin Romanowski noch an den Pfosten (52.). Nach etwas mehr als einer Stunde ertönte dann ein Elfmeterpfiff, der aus Entfernung betrachtet aus der Rubrik „kann man geben, muss man aber nicht“ stammte und plötzlich verloren wir für einige Minuten den Faden. Unsere Gäste bekamen etwas Aufwind und hatten auch noch eine Großchance, die von Rieke Grätz überragend vereitelt wurde.

Doch nun waren wir wieder am Drücker, verfehlten den Kasten ein paar Mal knapp, die Borsigwalder Torfrau lenkte einen weiteren Schuss an den Pfosten (Ursel Schlanser, 75.) und schließlich stellte Johanna Barth die Weichen mit ihrem Doppelpack endgültig auf Sieg. Ein guter Auftakt bei unangenehmen Temperaturen.

Nächsten Sonntag spielen wir wieder zu Hause, Gegner ist die Zweite von Sparta Lichtenberg.

25.03.2018  SFC Stern 1900 II – SV Sparta Lichtenberg II  4:0 (1:0)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Grätz (81. Barth) – Rehländer, L. Faulhaber – Hartlep, Schmitz, Pogriebnaja (81. Zeller) – Barth (59. Romanowski)

Tore: 1:0 (16.) Johanna Barth nach Pass von Hannah Schmitz; 2:0 (55.) Hannah Schmitz nach Vorbereitung von Julia Pogriebnaja; 3:0 (70.) Yasmin Romanowski nach Zuspiel von Line Rehländer; 4:0 (90.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Johanna Barth

SR: Hamid Hemassian

Am heutigen Sonntag fanden wir nur schwer in die Partie, waren nicht so lauffreudig wie gewohnt und ließen einiges von dem vermissen, was uns sonst auszeichnet. Trotzdem erarbeiteten wir uns eine Reihe guter Torchancen, von denen manche nicht konzentriert genug abgeschlossen wurden und manche einfach mit Pech den gegnerischen Kasten knapp verfehlten. Wir blieben ruhig, spielten einfach weiter und konnten somit einen letztlich verdienten Erfolg einfahren.

In zwei Tagen geht es für uns schon wieder um Punkte, in einem Nachholspiel der Hinrunde dürfen wir am Dienstag zum SC Charlottenburg.

27.03.2018 SC Charlottenburg – SFC Stern 1900 II  3:3 (1:1)

R. Faulhaber – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Rehländer, L. Faulhaber (88. Härtel) – Pogriebnaja, Ibrisevic, Barth – Härtel (77. Romanowski)

Tore: 1:0 (8.) direkter Freistoß; 1:1 (43.) Julia Pogriebnaja nach Ecke von Johanna Barth; 1:2 (55.) Line Rehländer, Fernschuss; 2:2 (82.) direkter Freistoß; 2:3 (90. + 1) Aldijana Ibrisevic nach Vorlage von Yasmin Romanowski; 3:3 (90. + 2)

SR: Evgeny Plyukhin

Am Dienstagabend beendeten wir mit einem Nachholspiel offiziell unsere Hinrunde. Auf der Hans-Rosenthal-Sportanlage trafen wir auf den SCC und zunächst hatten wir etwas Probleme, uns auf den schlechten Trainingsplatz der Gastgeberinnen einzustellen. Der Rückstand kam wie aus dem Nichts, als ein direkt geschossener Freistoß unterhalb der Latte in unserem Gehäuse einschlug. Da hätte kein Blatt Papier zwischen Gebälk und Spielgerät gepasst. Doch ab diesem Moment spielten nur noch wir, bekamen das Runde aber nicht ins Eckige und hatten beim Freistoß von Johanna Barth Pech, dass der von der Lattenunterkante abprallende Ball vor der Torlinie aufsprang und Toni Härtel den Nachschuss knapp daneben setzte (36.). Schließlich gelang uns noch vor der Pause der hochverdiente Ausgleich und auch im zweiten Abschnitt waren wir das spielbestimmende Team.

Wir ließen den Ball gut laufen, aber entweder kam der finale Pass zu unpräzise oder wir verfehlten den gegnerischen Kasten knapp. Schließlich „half“ uns die SCC-Torfrau, als sie einen guten Schuss von Line Rehländer durch die Hände gleiten ließ. Nun wollten wir den Sack zu machen und bemühten uns um den dritten Treffer, doch zweimal wurde er aberkannt. Zunächst prallten Toni Härtel und die Torfrau gegeneinander und als Julia Pogriebnaja den freien Ball ins Netz beförderte, kam der Pfiff und Freistoß für SCC. Kann man so sehen, das ging in Ordnung. Aber wieso kurz darauf das Tor von Aldi Ibrisevic aberkannt wurde, war für den SCC-Trainer und mich nicht nachzuvollziehen. Doch manchmal ist der Fußball nicht gerecht und als eine Charlottenburgerin bei einem harmlosen Zweikampf stolperte, pfiff der Unparteiische wieder Freistoß für die Heimmannschaft. Und dieser wurde unhaltbar in den Winkel gehämmert! Unsere Mädels bewiesen nochmals Moral, griffen weiter an und nach toller Kombination über Toni Härtel, Yasmin Romanowski und Aldi Ibrisevic gingen wir abermals in Führung. Leider waren Mannschaft und Trainer in diesem Moment zu euphorisch, so dass wir doch noch das Unentschieden hinnehmen mussten.

Eine sehr ärgerliche Punkteteilung, da wir das klar bessere Team waren und ein richtig gutes Spiel ablieferten, aber aus solchen Erfahrungen werden wir lernen.

Das nächste Punktspiel findet auf dem Sterner statt, am 08. April treffen wir wieder auf den SC Charlottenburg zum Rückrundenmatch.

Alle Spielerinnen und Verantwortliche der 2. Frauen wünschen unseren Leserinnen und Lesern ein frohes und erholsames Osterfest!

08.04.2018  SFC Stern 1900 II – SC Charlottenburg  4:0 (3:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz (71. L. Faulhaber), Cuenca Bautista – Rehländer, Roth (74. Kahlscheuer) – Hartwig (64. Pogriebnaja), Ibrisevic (82. Härtel), Barth (71. Hartlep) – Härtel (67. Romanowski)

Tore: 1:0 (16.) Emilia Hartwig nach Flanke von Aldi Ibrisevic; 2:0 (33.) Line Rehländer, direkter Freistoß; 3:0 (45. + 1) Aldi Ibrisevic nach Pass von Ursel Schlanser; 4:0 (53.) Johanna Barth, direkt verwandelter Eckball

SR: Alexander Tudisco

Zwölf Tage nach unserem unglücklichen Unentschieden beim SCC empfingen wir die Charlottenburgerinnen zum Rückspiel auf dem Sterner. Bei sommerlicher Witterung waren wir spiel- und lauffreudig, ließen den Gegner nie zur Entfaltung kommen und ermöglichten ihnen nicht einen einzigen nennenswerten Torschuss. Gäste-Trainer Daniel Kübler resümierte nach dem Abpfiff zutreffend: „Wir konnten in beiden Partien spielerisch nicht mit euch mithalten und heute fehlten uns die Freistöße.“ Auf Standards konnten wir diesmal vertrauen, Line Rehländer (Freistoß) und Johanna Barth (Eckball!) waren hier direkt erfolgreich.

In der zweiten Halbzeit baute SCC körperlich immer mehr ab und wir begannen mit einem wahren Chancenwucher. Ein paar Treffer mehr hätten es sein können/dürfen/müssen, allerdings hielt die Torfrau teilweise sensationell, z.B. beim Schuss von Alex Cuenca Bautista, einige Male konnte die Verteidigung in höchster Not noch klären und Lea Roth scheiterte an der Latte (68. Minute). Schlussendlich ein hochverdienter Sieg für unsere Farben.

Unser nächstes Spiel findet in zwei Wochen statt, auf dem Sterner treffen wir um 16 Uhr auf den SV Adler.

22.04.2018  SFC Stern 1900 II – SV Adler  7:1 (3:1)

Härtel – Hartlep, Fuchs, Schultz, Schlanser – Rehländer – Hartwig (46. Cuenca Bautista), Ibrisevic (19. Roth, 73. Zeller), Barth (64. Ibrisevic) – Romanowski, Schmitz

Tore: 1:0 (7.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Yasmin Romanowski; 1:1 (35.); 2:1 (36.) Yasmin Romanowski, nachdem die Torfrau einen Schuss von Hannah Schmitz nicht festhalten kann; 3:1 (42.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Yasmin Romanowski; 4:1 (47.) Hannah Schmitz, verwertet einen Lattentreffer von Lea Roth; 5:1 (50.) Hannah Schmitz nach Pass von Lea Roth; 6:1 (60.) Yasmin Romanowski nach Vorbereitung von Hannah Schmitz; 7:1 (70.) Hannah Schmitz nach Ecke von Line Rehländer

SR: Jörg Zielsdorff

Bei strahlendem Sonnenschein und hohen Temperaturen trafen wir heute auf den Tabellenletzten unserer Staffel und konnten früh in Führung gehen. Danach gelang es uns jedoch nicht, schnell nachzulegen und auch der verletzungsbedingte Wechsel von Aldi Ibrisevic (sie konnte später wieder mitwirken) passte uns nicht ins Konzept. Die vom guten Unparteiischen Zielsdorff verhängte Trinkpause Mitte der ersten Halbzeit dafür umso mehr. Wir justierten einige Kleinigkeiten und starteten das "Lattenfestival". Zunächst lenkte die starke Adler-Torfrau (Jahrgang 1967, verhinderte mit mehreren großartigen Paraden ein Debakel für ihr Team) einen Schuss von Lea Roth an die Unterkante der Latte (24. Minute), danach scheiterte Hannah Schmitz zweimal am Querbalken (27. und 29. Minute). Wie aus dem Nichts schlug es plötzlich in unserem Kasten ein, doch unsere Mädels waren durch den Ausgleich nicht geschockt, sondern erzielten keine 60 Sekunden später die erneute Führung, die wir noch vor dem Gang in die Kabine ausbauen konnten. Kurz nach der Pause trafen wir erneut das Gebälk, diesmal konnte der Abpraller in Zählbares umgemünzt werden und erhöhten sukzessive das Ergebnis. Die zweite Trinkpause in der Mitte des zweiten Hälfte tat uns nochmal gut und in der Schlussphase erklang noch zweimal das Aluminium, zunächst nach einem Freistoß von Line Rehländer (72.) und dann bei einem Schuss von Aldi Ibrisevic (83.)

Insgesamt ein hochverdienter Erfolg, der nur ein paar Tore zu niedrig ausfiel. Dies ist aber nach einem solchen Tag das berühmte "Meckern auf hohem Niveau".

28.04.2018 Türkiyemspor II – SFC Stern 1900 II  0:6 (0:2)

Härtel – Hartlep (74. Grätz), Fuchs, Schultz, Schlanser – Roth (46. Hartmann), Rehländer – Ibrisevic, Schmitz (84. Zeller), Cuenca Bautista (80. Pogriebnaja) – Romanowski (46. Barth)

Tore: 0:1 (19.) Eigentor beim Rettungsversuch gegen Alex Cuenca Bautista; 0:2 (39.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Line Rehländer; 0:3 (52.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Johanna Barth; 0:4 (76.) Hannah Schmitz, Solo; 0:5 (79.) Hannah Schmitz nach Ecke von Johanna Barth; 0:6 (90. + 2) Johanna Barth nach Freistoß von Rieke Grätz

SR: Janek Magister

Zum dritten Mal in dieser Saison trafen wir auf die Zweite von Türkiyemspor. Nach unseren knappen Siegen im Pokal-Achtelfinale (2:1) und im Hinspiel (2:0) erwarteten wir wieder einen kampfstarken und körperlich robusten Gegner. Zusätzlich gewarnt waren wir durch das 1:1 der Gastgeberinnen gegen den Tabellenführer TSV Mariendorf am letzten Dienstag. Somit ist Türkiyemspor II das erste Team in unserer Staffel, das nicht gegen den TSV verloren hat.

Doch zum Spiel: Wir fanden bei hochsommerlichen Temperaturen zunächst nur schwer in die Partie, auch wenn wir ein optisches Übergewicht und mehr vom Spiel hatten. Die Führung war demnach folgerichtig: Alex Cuenca Bautista wollte eine Flanke von Aldi Ibrisevic über die Linie drücken, doch der Fuß einer Abwehrspielerin war schneller und so bugsierte diese das Spielgerät über ihre Torlinie.

Die vom Schiedsrichter verordnete Trinkpause zur Mitte der ersten Halbzeit nutzten wir für die Feinjustierung einiger Stellschrauben und fortan lief es für uns besser. Zweimal waren wir im Pech, zunächst scheiterte Alex Cuenca Bautista nach Flanke von Aldi Ibrisevic am Querbalken (29. Minute), danach blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm, als eine Spielerin im Strafraum eine Flanke von Yasmin Romanowski mit hocherhobenem Arm abblockte (35.). Eigentlich ein klarer Handelfmeter! Schließlich trafen wir noch zum beruhigenden Pausenstand.

Im dritten Viertel (es gab ja wieder eine Trinkpause) legten wir nach und bekamen zwei weitere Elfmeter verweigert, diesmal nach Foul an Hannah Schmitz und einem weiteren Handspiel. Wir nahmen es hin, spielten weiter nach vorn und trafen noch dreimal in der Schlussviertelstunde zu einem auch in der Höhe vollkommen verdienten Sieg.

Nächsten Sonntag kommt es nun zum Spitzenspiel, am 06. Mai (Anpfiff 13:30 Uhr, Sterner) empfangen wir den Aufstiegsfavoriten Wittenauer SC Concordia.

06.05.2018  SFC Stern 1900 II – Wittenauer SC Concordia  1:1 (0:1)

Härtel – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth (53. L. Faulhaber), Rehländer – Ibrisevic (89. Barth), Schmitz (61. Hartmann, 72. Grätz), Hartmann (22. Hartlep, 82. Schmitz) – Barth (72. Romanowski)

Tore: 0:1 (24.) Elfmeter (Foul von Aldi Ibrisevic); 1:1 (75.) Line Rehländer, Eckball

SR: Rainer Schäplitz

Es gibt zu wenige Schiedsrichter/innen in Berlin!
Dies war die Begründung, wieso bei unserem Duell Zweiter gegen Dritter (wir mit 1 Punkt Vorsprung) kein Referee von offizieller Seite aus angesetzt worden war. Aber vielleicht interessiert kurz vor dem Saisonende der Tabellenstand und das Aufstiegsrennen nicht so, da z.B. die Partie des Staffel-Sechsten gegen den -Siebten einen Unparteiischen auf dem Platz hatte.

Nachdem wir uns mit Wittenau auf einen Spielleiter geeinigt hatten, der seine Sache auch gut machte, konnte das Match beginnen.

Zu Beginn waren einige unserer Mädels ob der Tabellenkonstellation sichtlich nervös, doch wir fingen uns, machten vieles richtig, ließen den Gegner nur wenig zur Entfaltung kommen und hatten gute Spielzüge. Leider waren wir im letzten Viertel des Spielfeldes nicht zwingend genug und zogen so kein Kapital aus einem insgesamt guten Auftritt. Wir mussten relativ früh den ersten verletzungsbedingten Wechsel vornehmen und unsere Gäste gingen mit ihrem gefühlt ersten richtigen Angriff in Führung, nachdem ein aus unserer Sicht etwas unglücklicher Elfmeterpfiff ertönte. Im Anschluss benötigten wir ein paar Momente um wieder Fußball zu spielen und in diese Phase fiel auch die zweite Torchance unserer Kontrahenten, die einen direkten Freistoß an die Latte schossen (31. Minute).

Mehr ließen wir nicht zu und in der Pause waren wir uns sicher, dass wir nicht als Verlierer vom Platz gehen würden. Direkt nach Wiederanpfiff hatten wir die Möglichkeit zum Ausgleich, aber Lea Roth scheiterte knapp an der Torfrau (46.). Zwei weitere verletzungsbedingte Wechsel nahmen uns etwas den Schwung, aber trotz dieser Widrigkeiten waren wir weiter offensiv bemüht und defensiv ließen wir nichts anbrennen. Schließlich gelang uns der Treffer zum Unentschieden, der zu diesem Zeitpunkt verdient war, zumal Concordia keine nennenswerte Torraumszene für sich verbuchen konnte. Unser Besuch agierte nun wieder etwas offensiver, aber mehr als zwei harmlose Ecken kamen dabei nicht heraus. Wie hoch der Wittenauer Aufstiegsdruck sein muss, zeigte sich auch an den Kommentaren, als wir kurz vor Spielende einen weiteren verletzungsbedingten Austausch vornehmen mussten.

Für uns ein Punkt, in einer intensiven Partie auf Augenhöhe, mit dem wir gut leben können, auch wenn die Gelb-Schwarzen das leichtere Restprogramm haben. Für uns zählt vor allem die Entwicklung unserer Mannschaft, die man besonders im Vergleich zu unserem Remis im Hinspiel klar sehen konnte.

Durch unser Ergebnis und ihrem taggleichen Sieg steht unser nächster Gegner, der ungeschlagene Tabellenführer TSV Mariendorf 1897, als Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga fest. Wir gratulieren! Anpfiff am 13. Mai in Mariendorf ist 12:30 Uhr.

13.05.2018  TSV Mariendorf 1897 – SFC Stern 1900 II  1:2 (0:1)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth, Rehländer (89. L. Faulhaber) – Ibrisevic, Schmitz, Barth (75. Hartmann) – Härtel (87. Romanowski)

Tore: 0:1 (9.) Hannah Schmitz nach Pass von Johanna Barth; 0:2 (49.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Toni Härtel; 1:2 (65.) Foulelfmeter

SR: Heinz Günter Lübken

Erster gegen Zweiter, mehr Spitzenspiel geht nicht. Trotzdem wurde für die Partie von offizieller Seite aus KEIN Schiedsrichter angesetzt! Freundlicherweise stellte sich Sportkamerad Lübken, der das Ü40-Spiel direkt vor uns leitete, zur Verfügung.

Die unbesiegten Gastgeberinnen, die seit dem letzten Wochenende als Staffelsieger und Aufsteiger in die Landesliga feststehen, traten in bestmöglicher Formation an und wir wussten, was uns erwartet, immerhin war das Hinspiel unsere einzige Punktspielniederlage. So gingen wir ab der ersten Minute konzentriert und engagiert zu Werke und gleich zu Beginn der Begegnung gab es einige Aufreger. In der 7. Minute wurde uns ein klarer Handelfmeter verweigert! Manche mögen sagen, einen Schuss aus einem Meter Entfernung an den Unterarm zu bekommen, ist doch nicht zwangsläufig Handspiel. Ich sage, wenn man dem Ball mit seitlich ausgestreckten Armen entgegenspringt, dann schon.

Zwei Minuten später gingen wir dann doch in Führung, auch wenn hier eine Abseitsstellung vorlag. Der Pass von Johanna Barth kam zwischen Lea Roth (stand nicht im Abseits) und Hannah Schmitz (stand im Abseits), beide gingen zum Ball und Hannah schloss ab.

Im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit ließen wir keine ernsthafte Torgelegenheit zu, auch wenn Mariendorf insbesondere bei Standards Gefahr ausstrahlte.

Zur Pause schworen wir uns nochmal ein und konnten das Ergebnis in der zweiten Hälfte schnell erhöhen. Danach war eine längere Zeit bei hohen Temperaturen die Luft raus. Der Tabellenführer schlug fast nur lange Bälle nach vorn und wir konnten nicht den Deckel auf die Partie machen. Der Elfmeterpfiff ließ die Spannung wieder steigen, jedoch haderten wir mit der Entscheidung: Zunächst eroberte der TSV das Spielgerät durch ein nicht geahndetes Foul an Hannah Schmitz, den folgenden Pass klären wir nicht konsequent, so dass sich eine gegnerische Spielerin die Kugel mit dem Arm vorlegt und als sie von Marlene Fuchs und Alex Cuenca Bautista ohne regelwidrigen Körperkontakt gestoppt wird, ertönt der unverständliche Strafstoßpfiff. Die restliche Spielzeit verlief ohne große Chancen auf beiden Seiten und Sekunden vor dem Ende mussten wir verletzungsbedingt wechseln, Line gab aber mittlerweile Entwarnung.

Ein verdienter Sieg mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, zu der auch alle Spielerinnen gehören, die heute leider nicht oder nur kurz zum Einsatz kamen, erhält uns die Möglichkeit, an der Aufstiegsrelegation teil zu nehmen. Dafür benötigen wir jedoch noch einen Sieg gegen den 1.FFV Spandau (27. Mai, Anpfiff 16 Uhr, Sterner).

K800 TeamAMariendorf

27.05.2018  SFC Stern 1900 II – 1. FFV Spandau  6:1 (3:1)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – L. Faulhaber (46. Roth), Rehländer (88. L. Faulhaber) – Ibrisevic (78. Pogriebnaja), Schmitz (33. Hartwig), Hartmann (46. Barth) – Härtel (67. Hartlep)

Tore: 0:1 (1.); 1:1 (20.) Aldi Ibrisevic nach Pass von Toni Härtel; 2:1 (30.) Line Rehländer, Freistoß; 3:1 (39.) Toni Härtel nach Ecke von Line Rehländer; 4:1 (47.) Toni Härtel nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 5:1 (48.) Ronja Schultz, Handelfmeter; 6:1 (67.) Toni Härtel nach Vorlage von Lea Roth

SR: Michael Tornow

13 Siege (inklusive des wg. Abmeldung nicht mehr gewerteten Hinspiels gegen Lichtenberg 47),

3 Unentschieden,

1 Niederlage (seit 7,5 Monaten auf dem Großfeld ungeschlagen).

Das ist die Statistik, die uns in der Meisterschaft einen großartigen zweiten Tabellenplatz bescherte!

Doch beginnen wir von vorn: Wir wussten, dass uns ein Sieg gegen den Tabellen-Vierten und letztjährigen Vize die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zur Landesliga ermöglichen würde und waren bereit und selbstbewusst. Zu selbstbewusst? Durch eine Verkettung individueller Fehler zappelte der Ball nach 51 Sekunden in unserem Netz und ließ nicht nur die Gäste jubeln, sondern auch mehrere Spielerinnen und Offizielle unseres Aufstiegskonkurrenten Concordia Wittenau, die ihren spielfreien Nachmittag auf unserer Tribüne verbrachten.

Dies schien ein Weckruf gewesen zu sein und in Anwesenheit unseres 1. Vorsitzenden, Bernd Fiedler, erlangten wir immer mehr Spielkontrolle und drängten die Spandauerinnen immer wieder in ihre Hälfte zurück. Nach 20 Minuten konnten wir hochverdient ausgleichen und nach einer halben Stunde drehten wir das Match. Zunächst verhinderte eine Gegnerin eine gute Kontermöglichkeit mittels Handspiel, beim nachfolgenden Freistoß waren wir mit Fortuna im Bunde. Line Rehländer schoss an die Latte, von dort prallte das Spielgerät an die Torfrau und über die Torlinie.

Kurz darauf mussten wir gegen den gewohnt robust agierenden FFV einen verletzungsbedingten Wechsel vornehmen und Line Rehländer ließ mit ihrem Schuss den Querbalken erzittern (35. Minute). Für Freunde der Statistik, dies war unser FÜNFUNDZWANZIGSTER Alu-Treffer in dieser Saison!

Schließlich trafen wir nochmals ins Gehäuse und gingen mit einem guten Gefühl in die Pause.

Für die endgültige Vorentscheidung sorgten wir mit einem Doppelpack kurz nach dem Wiederanpfiff, inklusive unseres ZWEITEN Elfmeters in dieser Spielzeit. Die gegnerische Torfrau kann zunächst abwehren, doch Ronni Schultz reagiert am schnellsten und trifft im Nachschuss. Nach dem dritten Tor von Toni Härtel wechselten wir noch etwas, schonten die Angeschlagenen und mussten uns erst wieder sortieren, was Spandau einen Pfostenschuss ermöglichte (69.). Mehr passierte nicht und nach dem Abpfiff gratulierte uns u.a. Wittenau in Person von Trainer Thomas Zaborowski zum Vize-Staffelsieg. Vielen Dank für diese faire Geste.

Insgesamt eine tolle Leistung der gesamten Mannschaft und eine tolle Entwicklung, die das Team in den letzten zehn Monaten gemacht hat. Da kann man absolut stolz drauf sein. Danach war nur noch feiern angesagt, zumal wir auch mit Bibi Schäplitz (Samstag) und Johanna Barth (Sonntag) zwei Geburtstagskinder vor Ort hatten.

Allerdings ist die Saison noch nicht vorbei. Im Duell der beiden Zweiten der Bezirksligastaffeln wird in Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel der letzte Aufstiegsplatz zur Landesliga vergeben.

Wer unser Gegner sein wird, entscheidet sich am 03. Juni, entweder BW Berolina Mitte II oder DFC Kreuzberg.

Das Hinspiel findet jedenfalls am Mittwoch, den 06.06. um 20 Uhr auf dem Sterner statt und das Rückspiel ist für Sonntag, den 17.06. terminiert.

Aufstiegs-Relegation zur Landesliga:


06.06.2018  SFC Stern 1900 II – SV Askania Coepenick 1913  3:0 (0:0)

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – Roth, Rehländer – Ibrisevic, Schmitz (88. Kahlscheuer), Barth (86. Hartmann) – Härtel

Tore: 1:0 (67.) Hannah Schmitz nach Pass von Alex Cuenca Bautista; 2:0 (74.) Hannah Schmitz nach Lattentreffer von Johanna Barth; 3:0 (78.) Hannah Schmitz nach Balleroberung durch Toni Härtel

SR: Ebru Sönmezer

SRA: Dominik Danies, Furkan Kilic

Am Mittwochabend trafen wir in der Relegation um den Aufstieg in die Landesliga (Modus: Hin- und Rückspiel mit Auswärtstorregel) auf den Zweiten der anderen Bezirksliga-Staffel. Letzten Sonntag war dies noch BW Berolina Mitte II, doch zufällig erfuhren wir am Montag, dass wir nun gegen die Erste von Askania Coepenick antreten würden, da Bero am 6. Mai gegen Askania eine Spielerin einsetzte, die nach einem Einsatz bei der Ersten die 10-Tage-Sperrfrist noch nicht eingehalten hatte. Somit wurde der blau-weiße 3:0-Auswärtssieg in ein 6:0 für Askania gewertet, die dadurch mit Punkten an Bero vorbeizogen und nun auch die bessere Tordifferenz im Vergleich zum punktgleichen DFC Kreuzberg hatten.

Doch zum Spiel:

Unsere Gäste traten mit etwas mehr Erfahrung an (Altersdurchschnitt der Startformation 25,36 Jahre; wir 22,45 Jahre) und wir begannen etwas verhalten. Zum Teil lag es an der ungewohnten Situation mit Schiedsrichtergespann und einer tollen Kulisse von ca. 80 Zuschauern, zum anderen studierten wir die Fähigkeiten unserer Gegnerinnen. Das Match fand primär zwischen den Strafräumen statt, doch mit zunehmender Spieldauer konnten wir uns immer besser in Szene setzen, auch wenn der finale Pass noch zu unpräzise kam oder die Chance durch ein Coepenicker Abwehrbein vereitelt wurde. Je stärker wir wurden, desto nicklicher hielt unser Besuch dagegen, doch unsere medizinische Abteilung, Rike Bohm, konnte alle Blessuren beheben und bekam alle wieder fit. Zum Ende des ersten Abschnitts war Aldi Ibrisevic zweimal im Pech. Zunächst versprang ihr ein Ball in aussichtsreicher Position (38.), kurz darauf schoss sie knapp am Tor vorbei (45.).

In der Pause wies unser Trainer Jens Freikowski auf die Erkenntnisse der vergangenen 45 Minuten hin und die Kabine war von der ruhigen Zuversicht erfüllt, noch etwas Zählbares auf die Habenseite der Anzeigetafel zu bringen. Fast wäre es kurz nach Wiederanpfiff passiert, doch wieder konnte unser Kontrahent gerade noch retten. In der 62. Minute kam Askania zum ersten Mal richtig gefährlich vor unser Tor, wurde jedoch durch eine großartige Grätsche gegen den Ball von Alex Cuenca Bautista und ein anschließendes Handspiel der Stürmerin gestoppt. Als zwei Minuten später eine Gäste-Ecke auf die Oberseite unserer Latte fiel (Torfrau Rieke Grätz wäre zur Stelle gewesen) sahen sie sich im Aufwind und ihr Trainer Christian Kock rief „Jetzt haben wir sie!“ Drei weitere Minuten später feierte unser Anhang unseren Führungstreffer mit einem lauten „1700… 1800… 1900!!!“

Eine gute Viertelstunde vor Spielende schoss Johanna Barth einen Freistoß an die Latte und Hannah drückte den Abpraller über die Linie. Vier Minuten später erzielte Hannah ihr drittes Tor und somit einen lupenreinen Hattrick innerhalb von elf Minuten!

Davon erholte sich Askania nicht mehr, zumal unsere Mannschaft weiter konzentriert agierte und dem Teilziel „Spielgewinn“ noch das zweite Teilziel „Zu Null“ folgen ließ.

Wir haben uns eine gute Ausgangslage geschaffen, sind uns aber bewusst, dass uns am 17.06. auf dem Coepenicker Naturrasen, Anpfiff 14:30 Uhr, nochmal alles abverlangt werden wird.

Eine tolle Leistung, Mädels, ich bin stolz auf euch!!

Aufstiegs-Relegation zur Landesliga:

 

17.06.2018  SV Askania Coepenick – SFC Stern 1900 II  3:1 (3:0, 1:0) nach Verlängerung

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz (83. L. Faulhaber), Cuenca Bautista – Roth (98. Romanowski), Rehländer – Ibrisevic (38. Hartmann), Schmitz, Barth (46. Ibrisevic) – Härtel (46. Hartwig)

Tore: 1:0 (12.); 2:0 (60.) Eigentor; 3:0 (90.); 3:1 (100.) Hannah Schmitz, Elfmeter (Foul an Aldi Ibrisevic)

SR: Markus Lux

SRA: Christopher-Lucas Fleck, Michael West

Rückspiel in der Aufstiegs-Relegation! Unser 20. Pflichtspiel der Saison sollte über den direkten Wiederaufstieg oder ein weiteres Jahr Bezirksliga entscheiden!

Wir fuhren mit einem guten Vorsprung und großer Freude nach Köpenick. Doch ließen wir heute fast alles vermissen, was uns über diese Spielzeit und insbesondere in den letzten Wochen stark machte.

Lag es am für uns ungewohnten Naturrasen? Lag es am schwach aufgepumpten Flummi, der als Spielgerät genutzt wurde? Lag es am Schiedsrichter, der mehrfach hartes Einsteigen der Gastgeberinnen (3 Wechsel mussten wir verletzungsbedingt vornehmen) ungeahndet ließ?

NEIN, es lag nur an uns. Zu langsam im Kopf, zu langsam in den Beinen, insgesamt zu wenig Bewegung.

Askania, im Durchschnitt knapp 6 Jahre älter als wir, spielte ihren Fähigkeiten entsprechend und wie erwartet und trotzdem fiel uns dieses Match schwer. In der 6. Minute touchierte ein erster Warnschuss unseren Querbalken, nach der doppelten Spielzeit zappelte der Ball erstmalig in unserem Netz. Weitere Großchancen konnten wir verhindern, selber zeigten wir nur Ansätze, die aber meist in Strafraumnähe verpufften. Pause, Gesamtstand 3:1 für uns, noch eine weitere Halbzeit zu gehen.

Aufgrund von Verletzungen mussten wir umstellen und bewegten uns als Mannschaft nun ein wenig besser. Den Jubelschrei hatten wir schon auf den Lippen, als die gegnerische Torfrau einen Freistoß von Line Rehländer nur mit größter Mühe zur Ecke lenken konnte (51. Minute). Doch stattdessen fangen wir uns nach einer Stunde den zweiten Gegentreffer, den wir unglücklicherweise auch noch selber über die Linie bugsierten.

Askania warf nun alles nach vorn und wir konnten unsere Konter nicht richtig ausspielen, auch wenn wir das ein oder andere Mal nur knapp verpassten. Als es schon danach aussah, dass wir den Aufstieg in der regulären Spielzeit schaffen sollten, spielten wir einen Fehlpass in die Füße des Gegners und fälschten den folgenden Schuss auch noch unhaltbar ab. 3:3 in der Gesamtrechnung = Verlängerung!

Einige Spielerinnen sanken enttäuscht zu Boden, doch dieser Schreck dauerte nur wenige Sekunden. In der kurzen Pause vor den 2x15 Minuten teilte Trainer Jens Freikowski seine feste Überzeugung, dass wir ein Tor erzielen und wies auf die Tatsache hin, dass viele Gegnerinnen bereits jetzt stehend KO waren. Es begann die beste Phase unseres Spiels, wir konnten konditionell nachlegen, agierten mehr und spielten zügiger nach vorn. Ein Ergebnis davon war ein Foul an Aldi Ibrisevic (99. Minute), welches völlig zu Recht den Elfmeterpfiff zur Folge hatte. Hanni Schmitz übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher, ihr insgesamt vierter Relegationstreffer!

Die Coepenickerinnen benötigten nun zwei weitere Tore, um uns in der Gesamtwertung zu besiegen, doch mehr als einen Freistoß, den Rieke Grätz klasse parierte (109. Minute) brachten sie nicht mehr zustande.

Nach dem Schlusspfiff waren wir sehr erleichtert und nahmen die Glückwünsche von Christian Kock und seinem Team gerne an, hätten uns aber auch über einen Glückwunsch des Schiedsrichters gefreut, anstatt uns sein Bedauern darüber anhören zu müssen, dass Askania nach diesem Spielverlauf nicht aufgestiegen war.

Aber egal, wir wissen, dass wir in beiden Partien nicht unser derzeitiges Potential abgerufen haben und dann trotzdem insgesamt 4:3 zu gewinnen zeigt, dass unsere junge Mannschaft auf einem guten Weg und verdient in die Landesliga zurückgekehrt ist.

Eine großartige Saison unserer Zweiten fand somit einen krönenden Abschluss, der mit Wasserpistolen und Sektduschen begangen wurde bzw. mit dem Inhalt zweier Wassereimer, den unsere Mädels über Coach Freikowski entleerten.

Wir möchten uns bei allen Fans und Freunden bedanken, die uns, egal ob bei den Spielen direkt oder per Daumendrücken, unterstützen sowie bei allen, die regelmäßig hier unsere Spielberichte lesen.

Wir sehen/lesen uns in der neuen Saison!!!

Ein persönlicher Dank geht an meine Mädels, an mein Team, für ein unglaubliches Jahr. Danke für alles, was ich gelernt habe. Danke für eure Bereitschaft, mir zu folgen. Ihr wisst, was ihr mir bedeutet und ich freu mich auf das nächste Jahr mit euch!!!!

K800FrauenII Aufstieg

K800FrauenII Aufstieg2

K800 BL LL

Mo. 05.06.2017/Polytan-Pokal/ 2. Frauen / Endspiel

SFC Stern 1900 - 1. FC Union 0:5 (0:3)

Klare Niederlage gegen einen haushoch überlegenen Gegner! Die Mannschaft kann dennoch stolz sein!

 lachen

 Am Ende konnten die Sternerinnen doch wieder lachen und nahmen die verdiente Ehrung entgegen!

Weitere Bilder wie immer auf Facebook!

Weiterlesen: Niederlage gegen Union

Spielbericht Reinickendorfer Füchse – Stern 1900, 22.10.2011, 13.00

Auch dieses Spiel stand von vorneherein unter einem schlechten Stern. weniger die Tatsache, dass unsrer Trainer verhindert war, als vielmehr, dass die Zahl der einsatzfähigen oder -bereiten Spielerinnen sich beinahe stündlich reduziert hat. so waren wir am Ende froh, wenigstens 11 Spielerinnen auf dem Platz zu haben.

Diesen, die sich teilweise trotz Erkältung oder Verletzung zur Verfügung gestellt haben, gebührt aber großes Lob. Der Einsatzwille stimmte von der ersten bis zur letzten Minute, jeder kämpfte für jeden und man hatte zu jeder Zeit das Gefühl eine funktionierende Mannschaft zu sehen. Sehr positiv machte sich auch der erstmalige Einsatz von Amelle auf der zentralen Position im Mittelfeld bemerkbar.

Dass es am Ende leider nicht für einen, im übrigen hochverdienten, Punktgewinn oder gar mehr gereicht hat, hat zwei Gründe.

Nachdem die intensive, aber immer fair geführte Partie - der kurzfristig eingesprungene Schiedsrichter der Füchse, Danke nochmal, hatte keinerlei Probleme mit den Akteuren – nach der ersten Halbzeit torlos geendet hatte, kosteten fünf unkonzentrierte Minuten nach der Halbzeit der Mannschaft ein besseres Ergebnis.

Zwei Großchancen der Füchse unmittelbar nacheinander brachten die Entscheidung. Bei der ersten hatten wir noch Glück, der Ball ging haarscharf am Tor vorbei, danach aber führten erneute Abstimmungsprobleme in der Abwehr zum einzigen Treffer des Tages.

Dass keine Treffer für uns fielen, lag zum einen an der bekannten Abschlussschwäche, aber auch an dem Fehlen abschlussstarker Stürmer. So wurden zwei Großchancen in den letzten Minuten leider nicht genutzt, der Ball flog beide Male hoch über das Tor.

Trotzdem kann sich die Mannschaft an der gezeigten Leistung aufrichten und sollte weiter fest auf ihre Stärken vertrauen. Sollte es endlich möglich sein, eine Stammformation zu entwickeln und diese auch regelmäßig einzusetzen, werden auch die Erfolge eintreten.

Spielbericht Stern 1900 – FCK Frohnau, 30.10.2011, 16.00, 1 : 1

Der Knoten ist geplatzt, der erste Punkt ist gewonnen. Dass es nicht zu mehr gereicht hat, ist ausgesprochen ärgerlich. Denn wir können auf unser bislang bestes Saisonspiel zurückblicken.

Das liegt sicherlich auch daran, dass wir zum ersten Mal ausreichend Spielerinnen einsetzen konnten, wir waren in der komfortablen Lage, 5 Spielerinnen auf der Bank sitzen zu haben. Dank hier besonders an Juliane, die trotz Verletzung ihre Mannschaft unterstützt hat.

Die „Rückkehrerin“ Maria feierte ihr Comeback, das man durchaus als erfolgversprechend bezeichnen kann, Klaudi war nach ihr gelb-roten Karte ebenfalls wieder mit von der Partie. Der Sturm sollte dann auch während des gesamten Spieles im Mittelpunkt stehen. Die erste Halbzeit endete torlos, trotz einer Vielzahl von Chancen von Stern, vor allem Miri und Maria brachten sich immer wieder auf den Flügeln in aussichtsreiche Position. Aber ein Treffer wollte nicht fallen. Das änderte sich dann kurz nach der Halbzeit, anders als in der Vorwoche machten wir weiter Druck. Ein Angriff über die rechte Seite endete dann bei Klaudi, die vor der Torfrau an den Ball kam und das 1:0 machen konnte. Weitere hochkarätige Chancen sollten im Spiel noch folgen, so hatte Jani kurz vor Ende Pech mit zwei Aluminiumtreffern, aber ein Treffer fiel leider nicht mehr. Dafür fiel äußerst unglücklich auf der anderen Seite der , wie der Trainer von Frohnau später zugab, absolut unverdiente Ausgleich. Ausgangspunkt war ein überflüssiger Eckball für Frohnau, der sich äußerst unglücklich ins Tor drehte.

Am Ende steht also ein Ergebnis, das zwiespältig Gefühle hinterlässt. Auf der einen Seite das druckvolle Spiel mit einer Vielzahl von Chancen, auf der anderen Seite wieder einmal ein dummes Tor, das den Erfolg kostete.

Dennoch hat sich die Mannschaft offensichtlich gefunden, es sind von Woche zu Woche deutliche Verbesserungen erkennbar. Weiter so, Mädels !

Spielbericht Dersimspor - Stern 1900, 5.11.2011, 17.00, 2 : 0

Nach dem Punktgewinn vom letzten Wochenende waren wir alle gespannt und guten Mutes, was das nächste Spiel bringt. Zumal das bisherige Auftreten des Gegners durchaus Chancen zu eröffnen schien, einen überraschenden Sieg zu landen.

Das es leider am Ende nicht gereicht hat, liegt an den altbekannten Schwächen, vorne geht keiner rein, aber hinten gibt es immer ein oder zwei Unaufmerksamkeiten und die nutzt der Gegner bislang zumindest gnadenlos aus. So auch am diesem Wochenende.

Eine weitgehend ausgeglichene erste Halbzeit mit Feldvorteilen für uns, wenn auch ohne die großen Chancen. Auf der Gegenseite zwei Freistöße in Strafraumnähe, der erste findet in der Mitte die freie Stürmerin, die mit einem platzierten Schuss aus 16 Metern Jule, die im Übrigen fehlerfrei gehalten hat, keine Chance lässt, der zweite knallt an die Latte. So lagen wir zur Halbzeit schon wieder hinten.

In der zweiten Halbzeit ein ähnliches Bild, das Spiel zerfaserte immer mehr, keine größeren Chancen für Dersimspor, wir dagegen hatten einige erfolgversprechende Aktionen, unter anderem zwei Freistöße von Jani. Aber der erste wird von der Torhüterin glänzend pariert, der zweite findet eben keinen Abnehmer auf unserer Seite. Und so kam es, wie es kommen musste, eine konzentrierte Aktion des Gegners auf der rechten Seite, der Ball kommt durch und wird eiskalt verwandelt, 0 : 2.

So standen wir am Ende wieder mit leeren Händen da und uns bleibt die Erkenntnis, auch dieser Gegner war schlagbar, auch dieses Spiel hätte man gewinnen können, wenn nicht sogar müssen.

Spielbericht Stern 1900 – 1. FFC Berlin, 13.11.2011, 16.00, 2 : 2

Der Tabellenführer kommt ! Normalerweise keine gute Voraussetzung, aber heute spürten alle, dass da was geht. Und tatsächlich entwickelte sich ein packendes und über weite Strecken auch ausgeglichenes Spiel, in dem der FFC nach einer schnellen Kombination über die rechte Seite dann doch in Führung ging. Weitere große Chancen, abgesehen von einem Zufallstreffer auf die Latte, konnte der Gegner aber nicht herausspielen. Im Gegenteil, die größeren Chancen besaß unsere Mannschaft. So gelang dann Jani auch mit einem sehenswerten Freistoß aus über 30 Metern der Ausgleich. Leider verdrehte sich Sophia ihr Knie, so dass wir die erste Halbzeit in Unterzahl beenden mussten. Aber immerhin, ein Unentschieden gegen den Tabellenführer, aller Ehren wert.

In der zweiten Halbzeit war dann allerdings ein deutlicher Leistungsabfall zu verzeichnen, Der Kombinationsfluss stockte zusehends und der FFC übernahm das Kommando. Völlig überraschend dann der Führungstreffer. Wieder war es Jani, die sich ein Herz fasste, auf der linken Seite in die gegnerische Hälfte eindrang und mit einem langen Ball die Torhüterin überraschte. Leider fiel direkt im Gegenzug der Ausgleich, hier wurde dann der Unterschied deutlich. In Punkto Schnelligkeit und Körperlichkeit war der Gegner jetzt zunehmend überlegen, konnte aber nur eine sehr gute Chance heraus spielen, aber zum Glück ging der Ball dank Jule, die den Winkel verkürzen konnte, am rechten Pfosten vorbei.

Als dann der lang ersehnte Schlusspfiff ertönte und der zweite Punkt gewonnen war, erhoben sich verdienter Beifall und Jubel auf den Rängen. Unsere Mannschaft hatte bis zur letzten Minute gekämpft und sich den Punkt wahrlich unter Schmerzen verdient. Denn leider musste auch Jani in der zweiten Halbzeit nach einem weiteren Vorstoß in die gegnerische Hälfte verletzt ausgewechselt werden.

Gute Besserung für alle Blessierten !

Spielbericht Medizin Friedrichshain - Stern 1900, 17.11.2011, 19.15,1 : 3

Nach dem hochverdienten Punktgewinn vom Wochenende war die Stimmung natürlich gut und alle waren sich einig, gegen den Mitbewohner des Tabellenkellers musste der erste Sieg her.

Zumal wir wieder in voller Stärke antreten konnten, d.h. es waren nicht nur 3 (!!) Auswechsel-spielerinnen, sondern auch 4 weitere Spielerinnen als Unterstützung mit an Bord.

Das Spiel hätte besser nicht begonnen können, der erste Schuss aufs Tor war bereits drin. In der 4. Minute konnte Amelle einen Ball aus dem Halbfeld auf Tor bringen und die Torhüterin zu weit vor dem Tor überraschen. Nach weiteren Chancen unserer Mannschaft verflachte das Spiel allerdings zusehends, vom Kombinationsfussball des letzen Spiels war nichts mehr zu sehen. Zum Glück konnte Maria eine weitere Abwehrschwäche des Gegners zum 2:0 nutzen.

Auch nach der Halbzeit war keine nennenswerte Verbesserung zu erkennen, auch wenn Jule über die rechte Seite einigen Druck aufbauen konnte, im Abschluss waren die Stürmerinnen zu überhastet und in einigen Situationen auch glücklos. So wurden weitere gute Chancen vergeben und es kam, wie es immer kommt. Völlig unerwartet fiel der Anschlusstreffer, nachdem Jani beim Abwehrversuch den Ball unglücklich an die Hand bekommen hatte. Bei dem anschließenden Strafstoß war Juliane, die vorher einige Male glänzend reagiert hatte, machtlos. Und auf einmal wurde es nochmal hektisch, der Gegner witterte Morgenluft, war aber letztlich zu harmlos, um unser Tor noch einmal ernsthaft in Gefahr zu bringen.

Kurz vor Schluss gelang Sofar auf kurzer Distanz das erlösende 3:1, als die Torfrau ihren Schuss nicht festhalten konnte.

Großer Jubel nach dem Schlusspfiff, auch wenn das Spiel insgesamt nicht dem gewünschten Niveau entsprochen hat. Der erste Sieg ist geschafft, der Bann ist gebrochen und jetzt geht es hoffentlich weiter aufwärts.

Spielbericht Adlershofer BC - Stern 1900, 27.11.2011, 17.00,1 : 1

Nach dem ersten Saisonsieg ging es nun wieder zu einem direkten Tabellennachbarn. Leider stand das Spiel unter keinen guten Vorzeichen Nach der schweren Verletzung von Sophia (an dieser Stelle weiterhin gute Besserung !), fällt nun auch Yasmin längerfristig aus (ebenfalls gute Besserung). Dazu haben noch Amelle und Maria absagen müssen, so dass die anvisierte Stammelf auch diesmal ein Wunschtraum bleiben musste.

Die Umstellungen waren auch sofort zu merken, der erste Angriff von ABC führte zum Gegentor. Unsere Abwehr wurde überlaufen und gegen den platzierten Schuss aus Nahdistanz hatte Juliane keine Abwehrmöglichkeit. Zu diesem Zeitpunkt war noch nicht abzusehen, dass dies eigentlich die einzige wirklich bedrohliche Situation bleiben sollte. Unsere Mannschaft übernahm mehr und mehr die Initiative auf dem Platz und konnte das Spiel in der 1. Halbzeit offen gestalten, ohne wirklich zu klaren Tormöglichkeiten zu kommen.

In der 2. Halbzeit wurde die Überlegenheit dann deutlicher, allein der erlösende Ausgleich wollte nicht fallen. Ein Pfostentreffer von Bine, aber leider war keiner zur Stelle, um den Abpraller zu verwerten; ein Kopfball von Klaudi nach einer Ecke von Jani, aber haarscharf am Pfosten vorbei. Dann aber doch der hochverdiente Ausgleich. Wieder einmal war es Jani, deren langer Ball über die gegnerische Torfrau hinweg ins Tor segelte.

Mit dem Ergebnis nicht zufrieden versuchte die Mannschaft nun auch noch das Spiel zu gewinnen, aber außer einem Lattentreffer von Jani sprang nichts Zählbares mehr heraus.

So bleibt die Erkenntnis, dass die Mannschaft spielerisch deutlich zulegen konnte, aber nach wie vor zu viele Chancen benötigt, um zum Torerfolg zu kommen. Dennoch eine weitere Leistung, auf die sich aufbauen lässt und die Hoffnung auf weitere Erfolge macht.

Spielbericht Stern 1900 – Blau-Gelb, 4.12.2011, 16.00,1 : 0

Seit 3 Spielen ungeschlagen – wie geht es weiter ? Hält die Serie ?

Zumindest das Wetter spielte zunächst nicht mit. Pünktlich zu Spielbeginn setzte ein starker Regen ein, der das Spiel nicht gerade erleichterte. Leider konnte auch diesmal nicht die erhoffte Besetzung auf dem Platz stehen, Amelle musste absagen, aber wenigstens konnte Alex noch pünktlich auflaufen. Bine spielte auf der ungewohnten Liberoposition vor der Abwehr, machte ihre Sache aber, um das gleich vorwegzunehmen, ganz ausgezeichnet.

Überhaupt muss man sagen, dass auch bei diesem Spiel eine weitere Verbesserung erkennbar war. Es waren flüssige Kombinationen zu erkennen, der Ball lief – und der Gegner eher hinterher. Im Laufe des Spiels machte sich allerdings für Blau-Gelb die Tatsache spürbar bemerkbar, dass 5 Spielerinnen bereits das Spiel der 1. Frauen mitgemacht hatten (Ergebnis übrigens 1 : 1). Eine sehr schöne direkte Kombination brachte Mitte der 1. Halbzeit das verdiente 1 : 0 durch Maria, die einen schnellen Angriff über die rechte Seite nach Flanke von Miri erfolgreich abschließen konnte. Weitere Chancen folgten noch in der 1. Halbzeit, aber das zweite Tor wollte nicht fallen.

Auch die zweite Halbzeit begann mit einigen hochkarätigen Chancen, die aber leider nicht genutzt werden konnten. So trat dann die gewünschte Beruhigung auch nicht ein. Mitte der 2. Halbzeit verflachte das Spiel ein wenig, der schwere Boden tat sein Übriges und so mobilisierte Blau-Gelb in den letzten 10 Minuten die verbleibenden Kräfte und drängte auf den Ausgleich. Aber mit einer überzeugenden kämpferischen Leistung konnte der knappe Vorsprung verteidigt werden und der hochverdiente zweite Sieg eingefahren werden.

Sollte auch das letzte Spiel der Vorrunde gewonnen werden, könnte ein wenig Abstand gegenüber dem Tabellenende gewonnen werden – und die wohlverdiente Winterpause genossen werden.

Spielbericht Borsigwalde III – Stern 1900, 11.12.2011, 16.50, 0 : 1

Um es gleich zu sagen, auch dieses Spiel war wieder nichts für Herzkranke. Aber wenn es sich am Ende lohnt …

Der Reihe nach. Abgesehen von den Langzeitverletzten konnten wir wieder in Bestbesetzung antreten, d.h. Amelle war wieder mit von der Partie und Bine blieb auf der Vorstopperposition. Das Spiel lief von Anfang an nur in eine Richtung, nach vorne. Borsigwalde kam kaum einmal bis in unsere Hälfte, alle Angriffe wurden sofort gestoppt, so dass Jule im Tor immer mehr einem Eiszapfen glich. Unsere Mannschaft spielte druckvoll, es gab einige gelungene Kombinationen, vor allem Maria sprühte vor Kampfeswille und konnte sich immer wieder in Szene setzen. Insgesamt gab es bereits in der ersten Halbzeit Torchancen für mehrere Spiele, allein es fiel nur ein einziges Tor, eine sehenswerte Direktabnahme von Klaudi nach einer Ecke von Jani. Leider viel zu wenig, um Ruhe in das Spiel zu bringen.

In der zweiten Halbzeit zunächst ein ähnliches Bild, allerdings war bald zu merken, dass Borsigwalde sich noch nicht aufgegeben hatte, vor allem durch die 3 Auswechslungen zur Halbzeit agierte die Mannschaft spürbar aktiver. Dennoch gab es auch in der zweiten Halbzeit ein Chancenfestival für uns, reihenweise wurden weiter beste Chancen vergeben. Dazu kam noch Pech, merkwürdige Schiedsrichterentscheidungen, ein Lattentreffer, aber eben kein Tor. Und so wurde es noch einmal – völlig unnötig – eng. Borsigwalde hatte einige Torchancen, begünstigt durch eigene Nachlässigkeiten und, wieder mal, mangelnde Absprachen in der Verteidigung. Auch war wieder zu sehen, dass die Gegenspielerinnen teilweise nicht eng genug gedeckt wurden.

Aber am Ende stand ein mehr als hochverdienter Sieg, der eben leider nicht für eine deutliche Verbesserung des Torverhältnisses gesorgt hat. Dennoch setzt sich die Serie der ungeschlagenen Spiele weiter fort, es sind bereits fünf. Mal sehen, was die zweite Halbserie noch bringt…

2.Frauen Mannschaft 2013-2014

 

Team der Saison 2013/2014

 


 

mannschaftsfoto der 2. Frauen Saison 2012/2013

Hintere Reihe von Links: Sophia Skuratowicz, Pia Epping, Merle Kuntz-Schönitz, Alexandra Cuenca Bautista, Maria Lorenz, Ludwine Schulz, Rike Bohm

Vordere Reihe von Links: Bianca Schäplitz, Julia Pogriebnaja, Tessa Christel, Sophia Wersig, Miriam Sieg

Es fehlen: Sabine Aehle, Juliane Dräger, Ursula Schlanser, Klaudia Pawlowski, Yasmin Romanowski, Janica Rimscha, Lina Waberski, Aimée Nkounga, Steffi Mnich

 

Team der Saison 2012/2013

Spielbericht Lichtenberger FFC - Stern 1900, 4.3.2012, 16.00, 1 : 3

 

Nun galt es Wiedergutmachung zu betreiben und das letzte Spiel möglichst vergessen zu machen. Die Verletzten waren wieder einsatzbereit, Sofar spielte anstelle von Maria im Sturm, die restlichen Positionen blieben unverändert.

Um es gleich zu sagen, es wurde der Tag von 2 Spielerinnen, Jani und Jule. Die eine als Torjägerin, die andere als Torverhinderin. Aber der Reihe nach.

Zuerst lief gar nichts zusammen, viele Pässe kamen nicht an, gewonnene Bälle wurden leichtfertig wieder hergegeben. Aber dann kam die 15. Minute und damit die erste Ecke. Jani trat an und zirkelte den Ball unter tätiger Mithilfe der Torhüterin ins Netz, 1:0. Die zweite Ecke wurde dann eine Kopie der ersten und wie aus dem Nichts führten wir 2:0. Nicht dass unser Spiel dadurch besser geworden wäre, der Gegner konnte einige sehr gute Chancen herausspielen, wobei immer wieder die Spielerin mit der Nummer 9 herausragte. Allerdings wurde diese Chancen auch alle vergeben, so dass eine Flanke von der kleinen Jule von rechts zum vielumjuelten 3:0 von Sofar per Kopf (!) führte. Eine weitere Großchance konnte sie dann jedoch nicht verwerten. Würde sich das wieder einmal rächen ?

Schlecht gespielt und trotzdem eine deutliche Führung, eigentlich verkehrte Welt. Aber uns sollte es recht sein.

Die zweite Halbzeit stand dann ganz im Zeichen einer Abwehrschlacht und damit war endgültig die Zeit von Jule gekommen. Nach einer Stunde musste Bianca dann doch den Platz verlassen, solange hatte der Knöchel gehalten. Für sie übernahm Lina die rechte Seite. Angriff auf Angriff rollte auf unser Tor, aber jeder Ball, auch aus Nahdistanz fand Jule auf dem Posten. Ja, nicht einmal ein Handelfmeter brachte sie aus der Ruhe, mit einem großartigen Reflex konnte sie den scharf geschossenen Ball parieren. Trotzdem musste war sie kurz darauf hinter sich greifen, als die Stürmerin mit der Nummer 9 dann doch eine ihrer Chancen aus Nahdistanz nutzen konnte.

Nach und nach aber konnte unsere Spielerinnen, auch dank der eingewechselten Ursel und Tessa, das Spiel offener gestalten und ihrerseits noch einige Chancen herausarbeiten. Am Ende wurde dieses Spiel also glücklich, aufgrund der Leistungssteigerung in der zweiten Halbzeit aber nicht unverdient mit 3:1 gewonnen und damit konnte der Anschluss an das Tabellenmittelfeld hergestellt werden.

Spielbericht Stern 1900 - Türkiyemspor, 26.2.2012, 14.00, 2 : 3

 

Es sollte die Revanche für die mehr als ärgerliche Niederlage des ersten Spieltages werden. Es wurde zum Glück nicht der erwartet heiße Tanz, sondern ein normales, wenn auch denkwürdiges Spiel.

Das Spiel zerfiel in zwei völlig gegensätzliche Halbzeiten,. Die erste konnte unsere Mannschaft dominieren, sie ließ nur eine, wenn auch sehr gute Chance des Gegners zu, der nicht einmal eine Ecke herausholen konnte. Alles, was in Richtung Tor kam, war bei Jule in guten Händen. Und vorne waren unsere Spielerinnen hellwach und konnten die beiden sich bietenden Gelegenheiten eiskalt nutzen, eimal Jani und kurz vor Halbzeit Merle mit dem 2:0. Eine auf den ersten Blick beruhigende Führung. Aber, man erinnere sich, auch im Hinspiel führten wir bereits 2:0.

Und so kam es leider wieder. Die zweite Halbzeit gehörte ausschließlich Türkiyem. Unmittelbar nach der Pause fiel nach einem schnellen Angriff über unsere rechte Seite der Anschlusstreffer und danach kannte das Spiel nur noch eine Richtung, auf unser Tor. Und wieder konnte sich Jule mehrmals auszeichnen, aber letzten Endes war auch sie chancenlos. Die Abwehr brach völlig auseinander, der Gegner konnte Chance auf Chance heraus spielen und so war der Rest nur eine Frage der Zeit. Dazu fielen noch Bine und Bianca mit Verletzungen aus und so wurde auch dieses Spiel mit 2:3 verloren. Und, auch das muss man sagen, aufgrund der zweiten Halbzeit völlig verdient. Denn der unbedingte Wille war leider nur bei den Gegnerinnen zu erkennen, die sich immer wieder anfeuerten und so zum Sieg trieben.

Das Spiel hat dennoch einige wichtige Erkenntnisse gebracht bzw. bestätigt. Erstens, wenn die Mannschaft bedingungslos kämpft und von Verletzungen verschont bleibt, kann sie jeden Gegner schlagen; zweitens, der zweite Anzug passt eben doch noch nicht und drittens, ohne die richtige Kommunikation und Abstimmung untereinander geht es einfach nicht.

Spielbericht Arminia Heiligensee – Stern 1900, 19.2.2012, 11.00, 2 : 2

 

Endlich! Die Winterpause ist vorbei und zum Glück auch der Schnee verschwunden. Es kann also losgehen mit der Rückrunde. An das Hinspiel hatten wir durchaus gemischte Gefühle. Nach 30 Minuten 3:0 geführt – und dann noch 3:5 verloren. Diesmal sollte es also besser ausgehen, zumal wir ja eine kleine Serie zu verteidigen hatten: Fünfmal in Folge ungeschlagen.

Die Voraussetzungen waren nicht besonders Erfolg versprechend, nur 11 Mann (sorry, noch mal political correct: Frauen), davon Jule und Miri auch noch angeschlagen. Wenigstens hatte sich Alex noch für die 2. Halbzeit angesagt. Das Spiel begann verteilt, die erste Chance besaß Heiligensee, aber Jule im Tor konnte zweimal prächtig reagieren. Langsam aber sicher gewannen wir die Oberhand, das Spiel fand nur noch in der Hälfte von Arminia statt, trotz einiger Chancen wollte das Tor aber nicht fallen. Mit einem verdienten Unentschieden ging es in die Kabine, heute schien mehr drin zu sein. Der erste Punktspieleinsatz von Merle hatte bereits deutlich gemacht, eine wie wertvolle Verstärkung sie für uns sein kann.

Die zweite Halbzeit sollte dann aber dramatisch werden, was zum einen an eigenen Unzulänglichkeiten, zum anderen aber auch deutlich am Schiedsrichter lag, der allerdings beide Mannschaften gleichermaßen benachteiligte. Kurz nach der Pause, wir hatten bereits zwei Riesenchancen vergeben, ein langer Pass vor Jules Tor, Bine und Jule rennen sich gegenseitig über den Haufen und der Gegner braucht nur noch einzuschieben. Wie würde die Mannschaft reagieren ? Den Kopf hängen lassen oder weiter nach vorne spielen? Diesmal aber zeigte sich der gewachsenen Geist der Mannschaft, die Mädels feuerten sich gegenseitig an und weiter ging’s. Und nach 10 Minuten fiel dann auch der hochverdiente Ausgleich. Die kleine Jule konnte eine schöne Kombination über rechts nach einer schönen Flanke von Merle mit einem sehenswerten Volleyschuss über die Torfrau abschließen.

Aber kurze Zeit später brachte eine Unaufmerksamkeit in der Abwehr den Gegner erneut in Führung. Den ersten Schuss konnte Jule noch mit einer großartigen Parade entschärfen, aber den Nachschuss konnten die Abwehrspielerinnen nicht verhindern. Und wieder machte sich die Mannschaft an die Aufholjagd. Inzwischen war Alex für die völlig erschöpfte Miri in’s Spiel gekommen. Und wieder war es Jule, der der Ausgleich gelang. Einen eher harmlosen Schuss ließ die Torfrau durch die Beine kullern, 2:2. Noch waren einige hektische Minuten zu überstehen, dann stand der erste Punktgewinn 2012 fest.

Auch wenn insgesamt ein Sieg nicht unverdient gewesen wäre, die Mannschaft hat ihre Moral unter Beweis gestellt, die Köpfe nicht hängen lassen und sich den Ausgleich verdient. Jeder hat für jeden gekämpft, alle haben sich gegenseitig angefeuert und sich als eine Einheit präsentiert. So macht Fußball Spaß !

Spielbericht Stern 1900 – FC Karlshorst, 11.3.2012, 16.00, 2 : 0

 

Nach dem Auswärtserfolg letzte Woche in Lichtenberg war aus demselben Bezirk der FC Karlshorst zu Gast. Leider waren die Gäste gehandicapt und konnten das Spiel nur zu Zehnt bestreiten. Das merkte man dem Spiel auch an, es war eine eher einseitige erste Halbzeit, ohne dass unsere Mannschaft die numerische Überzahl wirklich ausnutzen konnte. Es gab zwar im Ansatz immer wieder gelungene Ballstaffetten, aber zum Abschluss kam die Mädels dank der massierten Abwehr der Gäste aber eher selten. Marias wühlte wie gewohnt im Sturm und ihr gelang folgerichtig Mitte der ersten Halbzeit auch der erste Treffer, als sie einen Steilpass verwerten konnte. Jule hatte danach im Tor mehr mit der Kälte als mit dem Ball zu kämpfen.

Nach der Pause hatte Karlshorst umgestellt und versuchte nun seinerseits Druck aufzubauen, was aber nur vereinzelt und wenn dann nur durch unsere eigenen Fehler gelang. Das Spiel wogte jetzt hin und her, der Ball lief teilweise gut, Chancen waren aber auf beiden Seiten eher Mangelware. So war es nicht überraschend, dass das einzige Tor durch einen Fernschuss fiel. Miri fasste sich in zentraler Position ein Herz und traf aus 20 Metern hoch ins Tor und konnte es selbst kaum fassen.

Damit war der Wille des Gegners gebrochen, in Unterzahl glaubten die Karlshorsterinnen selbst nicht mehr an die Wende und so plätscherte das Spiel in den Schlussminuten eher aus.

Leider nahm es dann aber doch kein gutes Ende. Kurz vor Schluss verschätzte sich Jule bei einem langen Ball, konnte ihn im Hinterherspringen gerade noch von der Torlinie kratzen, prallte dabei aber unglücklich mit ihrem verletzten Knie an den Pfosten.

Hoffentlich ergibt die Diagnose nichts Schlimmes, wir drücken ihr alle die Daumen.

Nach dem heutigen Sieg geht es aber weiter aufwärts, das angestrebte Ziel Platz 5 erscheint in realistische Reichweite gerückt zu sein.

Spielbericht Blau-Weiß Spandau – Stern 1900, 18.3.2012, 11.30, 2 : 3

 

Es hätte so ein schöner Tag werden können, die Sonne schien, der Frühling war da, Jule hatte sich von ihrer Verletzung erholt und konnte spielen. Genau der richtige Tag, um erfolgreich Fußball zu spielen.

Und es fing auch sehr gut an, druckvolles Spiel nach vorne, der Gegner kam gar nicht zur Besinnung. Leider dauerte dieses Feuer nur 10 Minuten, brachte aber immerhin das 1:0 durch einen sehenswerten Fernschuss von Miri hoch in den Winkel. Weitere hundertprozentige Chancen wurden herausgespielt - vor allem Maria überzeugte das komplette Spiel über mit ihrer überragenden Schnelligkeit - aber fast schon wie üblich nicht genutzt. Und dann, wie so häufig, begann das Spiel zu kippen. Der Gegner wurde mutiger und drängte auf den Ausgleich. Eher überraschend fiel dann aber das 2:0. Nach einer eher ungeschickten Aktion von Sofar entschied die Schiedsrichterin auf Elfmeter, den Jani sehr souverän verwandeln konnte.

Und wieder ging man in die Pause nach dem Motto: nicht gut gespielt, aber verdient in Führung. Etwas Sorgen bereitete Jule, die sich beim Warmmachen den Finger angeknackst hatte, so dass zur zweiten Halbzeit Aimée ihr Debüt im Tor geben durfte. Als nach einer Stunde Spielzeit dann Sofar durch Tessa ersetzt wurde, war das Wechselkontingent erschöpft.

Noch mehrmals waren unsere Stürmerinnen völlig frei durch, brachten den Ball aber nicht an der Torfrau vorbei oder scheiterten am Pfosten. Und so kam es, wie kommen musste, aus heiterem Himmel fiel nach einem Steilpass und einer eigentlich rüden Grätsche der Stürmerin der Anschlusstreffer für Spandau. Aber nicht nur das, Aimée wurde unglücklich an der Hüfte getroffen und konnte nicht mehr weiter spielen. Für sie streifte sich Lina wieder mal die Torwarthandschuhe über. Die Folge davon war also ein Spiel in Unterzahl für die restlichen ca. 25 Minuten. Aber es sollte noch schlimmer kommen, Bianca konnte nicht weiter machen, eine weitere, nicht nur numerische Schwächung. Folgerichtig fiel dann durch einen schönen Schuss, unhaltbar für Lina, der Ausgleich. Spandau wollte jetzt natürlich den Sieg.

Aber das nicht für möglich Gehaltene wurde wahr, die Mannschaft hielt kämpferisch und vor allem läuferisch stark dagegen und konnte ihrerseits einige sehr gute Konterchancen herausarbeiten. Eine dieser Chancen nutzte dann Ursel nach kämpferischer Vorarbeit von Maria zur erneuten Führung. Als dann Bianca doch noch zurückkam, wurden die letzten turbulenten Minuten mit Glück und Einsatz überstanden, so dass am Ende ein hoffentlich nicht zu teuer erkaufter, aber letztlich mehr als verdienter Sieg stand.

Und wenn unsere Stürmerinnen künftig ihre Chancen auch einmal früher im Spiel nutzen, könnte man so ein Spiel auch ruhig mit einem 4 oder 5:0 runter spielen. Und das würde unser aller Nerven sicher gut tun.

An der Stelle allen Verletzten, den verschnupften Dieter eingeschlossen, gute Besserung.

Spielbericht Stern 1900 – Reinickendorfer Füchse, 25.3.2012, 16.00, 4 : 0

 

In diesem Spiel galt es zuallererst, die unglückliche Niederlage aus der Hinserie wett zu machen. Ein Spiel, in dem wir wieder einmal die bessere Mannschaft waren, aber eben kein Tor geschossen haben. Aber zumindest die Trefferzahl ist ja in den letzten Spielen deutlich besser geworden.

Aber dieses Spiel ähnelte doch sehr den letzen Auftritten, eine mäßige erste Halbzeit, eher zerfahren, wenige gelungene Spielzüge. Allerdings, auch dieses Mal stimmte das Ergebnis, 2:0 zur Pause. Maria, die sich viel vorgenommen hatte, nach der doch recht deutlichen Kritik von Dieter vor dem Spiel, konnte sich entscheidend vor dem Tor durchsetzen und den Ball zum 1:0 einschieben. Die erste Chance, und das erste Tor. Auf der Gegenseite gab es vor Jules Tor allerdings auch nur eine ernsthafte Situation zu überstehen, mal wiederbegünstigt durch mangelnden Einsatz in der Rückwärtsbewegung. Aber zum Glück ging dieser Schuss am langen Eck vorbei. Das zweite Tor konnte Merle nach einem langen Freistoß von Jani per Kopf erzielen, als sie eher am Ball war als die gegnerische Torhüterin.

Nach Dieters Halbzeitansprache wurde die zweite Halbzeit dann aber deutlich besser, wir konnten den Gegner weitestgehend kontrollieren und auch die drei Auswechslungen brachten keinen spürbaren Bruch in das Spiel. Steffi und Sofar rackerten wie gewohnt und auch Jule hatte einige vielversprechende Situationen nach vorne.

Aber es war Jani vorbehalten, das 3:0 zu erzielen, ihr eher schwacher Freistoß rutschte der Torhüterin über die Hände ins Tor. Aber warum sollen wir nicht auch mal Glück haben.

Einen großen Schreck gab es dann zehn Minuten vor Schluss, als Rike sich ihr Knie verdreht hat, hoffentlich bestätigt sich ihre Befürchtung nicht.

So mussten wir die letzten Minuten in Unterzahl zu Ende spielen, fast schon ein gewohntes Bild. Und obwohl der Gegner noch einmal auf eine Resultatsverbesserung drängte, gelang Maria mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze praktisch mit dem Schlusspfiff das 4:0.

Jetzt geht es am Mittwoch im Pokal gegen einen richtigen starken Gegner, das wird dann eine echte Standortbestimmung. Da kann die Mannschaft zeigen, was sie wirklich drauf hat.

Spielbericht Hertha 03 - Stern 1900, 28.3.2012, 19.45, 4 : 0

 

Endlich war es soweit. Das lang ersehnte und auch gefürchtete Pokal-Viertelfinale stand an. Gegner war nicht mehr und nicht weniger als der ungeschlagene Tabellenführer der Landesliga. Auf dem Papier also eine eindeutige Sache, aber der Pokal hat ja bekanntlich seine eigenen Gesetze, wie jeder Stammtischgucker weiß.

Die Verlegung brachte uns in die unglückliche Lage, gleich 4 Spielerinnen ersetzen zu müssen, nämlich Jule, Miri, Tessa und Amelle. Trotzdem fing das Spiel ausgesprochen gut an, wir hatten mehr Ballbesitz, konnten auch die ersten Chancen durch Maria herausarbeiten. Aber hinter einer nicht ganz sattelfesten Abwehr der Herthanerinnen stand eine ausgezeichnete Torfrau, die diese Chancen zunichte machen konnte. Langsam aber sicher konnte sich der Gastgeber befreien und immer wieder auf der starken linken Seite Druck aufbauen. So fiel dann auch bei der zweiten Chance das erste Tor. einmal konnte lina noch großartig klären, beim zweiten Angriff aber konnte die Stürmerin eine kleine Lücke in der Abwehr nutzen und Winnie mit einem Schuss in die lange Ecke überwinden. Mit diesem Ergebnis ging es in die Pause. Es war ein ausgeglichenes Spiel, ein Klassenunterschied nur in wenigen Situationen zu erkennen.

Auch der Beginn der zweiten Halbzeit gehörte uns. Einen langen Ball von Jani konnte Merle erlaufen, aber leider nicht an der Torhüterin vorbei bringen. Danach war es Jani selber, deren langer Ball von der Latte zurück sprang. Vorne hatten wir also kein Glück, und wie so häufig, kam dann hinten das Pech dazu. Beim Abwehrversuch sprang der Ball Jule an die Hand, es gab Elfmeter. Winnie, die mehrere Male großartig gehalten hatte, war chancenlos.

Damit war die Vorentscheidung gefallen, auch wenn die Sternerinnen nie aufgesteckt haben und bis zum Schluss gekämpft haben. Auch Steffi und Aimée, die kurz vor Schluss eingewechselt wurde, haben sich mit all ihren Kräften in das Spiel geworfen. Aber mit den schwindenden Kräften kamen auch die Unkonzentriertheiten und so konnte Hertha noch zwei Tore nachlegen.

Am Ende ein nicht unverdienter Sieg, der allerdings um zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Aber es ist festzuhalten, dass wir uns nicht verstecken müssen, auch nicht gegenüber höherklassigen Mannschaften. Ein Spiel, das Mut macht für die kommenden Aufgaben, vor allem wenn die Mannschaft zusammensteht und ihren „Teamspirit“ bewahrt.

Spielbericht FCK Frohnau - Stern 1900, 22.4.2012, 14.00, 1 : 6

 

Nach dem Testspiel vom letzten Wochenende gegen Hansa 07, das letztlich ein Muster ohne Wert blieb und kurz vor Schluss mit 1 : 2 verloren gegangen war, und dem Pokalspiel gegen Hertha 03 stand jetzt nach der Osterpause wieder der Ligaalltag auf dem Programm. Nach zwei sehr kurzfristigen Absagen musste die Mannschaft noch umgebaut werden, nur gut, dass auf Sofar Verlass ist, die wie gewohnt pünktlich um Spiel erscheinen konnte.

Das Spiel konnte schlechter nicht anfangen, nach 2 Minuten eine überflüssige Ecke für den Gegner, keine unserer Spielerinnen stieg, trotz energischer Zurufe, hoch und schon stand es 0:1. Aber dies sollte eigentlich die einzige wirklich gefährliche Szene der Gastgeber bleiben. Unsere Mannschaft riss sofort die Spielkontrolle an sich, kombinierte von Minute zu Minute sicherer und ließ den Gegner kaum noch aus seiner Hälfte rauskommen.

Der Ausgleich blieb Bine vorbehalten, deren Fernschuss vom Wind begünstigt über die Torfrau ins Netz segelte. Und gleich wurde nachgesetzt, eine Ecke von links drehte Jani wie gewohnt gefährlich vors Tor, der Ball hatte die Torlinie bereits überschritten, aber zur Sicherheit beförderten ihn Jule und Alex gemeinschaftlich über die Linie. Beim 3 : 1 konnte Maria nach einem Pfostenschuss von Merle abstauben und das 4: 1 noch vor der Pause fiel erneut nach einer Ecke, diesmal von Tessa von rechts, die Jules Kopf fand.

Die Gegnerinnen wurden immer unzufriedener, haderten mit sich und dem eigentlich ausgezeichneten Schiedsrichter und kriegten auch zu Beginn der zweiten Halbzeit kein Bein auf die Erde. Im Gegenteil, nach zwei schnellen Toren, einem Freistoßtor von Jani, unserer aktuellen Torjägerin, und einem besonders schönen von Miri nach einer Superkombination über links nach Flanke von Alex war das Spiel endgültig entschieden. Wie schon in der ersten Halbzeit vergaben unsere Mädels noch die eine oder andere sehr gute Chance, wichtiger aber war, dass der Gegner zu keiner nennenswerten Aktion mehr kam.

Am Ende steht ein hochverdienter Sieg, der bei etwas mehr Konzentration im Abschluss leicht auch hätte zweistellig ausfallen können.

Spielbericht Stern 1900 - Dersimspor, 29.4.2012, 16.00, 5 : 1

 

Weiter geht die Aufholjagd. Wenn die anderen mitspielen, winkt am Ende dieses Spieltages der 5. Platz.

Aber der Reihe nach. Zu Beginn entwickelte sich ein druckvolles Spiel auf das Tor des Gegners, aber das Tor wollte nicht fallen. Einige unglückliche Aktionen von Maria, ein guter Freistoß von Jani, aber eben kein Tor. Das 1:0 fiel dann nach einem langen Freistoß von Jani vor das Tor, den Merle noch leicht abfälschen konnte. Aber danach brach das Spiel völlig auseinander, es herrschte ein munteres Durcheinander auf dem Feld, strukturierte Aktionen gelangen kaum noch. Dafür kam der Gegner immer besser ins Spiel und konnte, ebenfalls nach einem, im Übrigen völlig unnötigen, Freistoß, aus 18 Metern ausgleichen. Mit etwas Glück ging es mit einem Unentschieden in die Pause.

Nach einer deutlichen Halbzeitansprache von Dieter und dem zweiten Wechsel, Pia kam für die von ihrer Allergie geplagten Jule ins Spiel, sollte dann aber eine deutlich bessere zweite Halbzeit folgen. Bereits vor der Pause kam Jasmin für die angeschlagene Bianca zu ihrem wohl vorerst letzten Einsatz und rückte jetzt auf die Vorstopperposition, dafür rutschte Bine weiter vor.

Nach weiteren Großchancen für Maria war es dann Bine vorbehalten, das Führungstor nach einer energischen Einzelaktion mit einem schönen Schlenzer in die lange Ecke zu erzielen. Und plötzlich lief das Spiel wieder druckvoll nach vorne, die neu sortierte Abwehr stand und die Tatsache, dass der Gegner zur Pause die Torfrau wechseln musste, konnte gnadenlos ausgenutzt werden. Zuerst Sofar, die sich nicht vom Ball trennen ließ und im Nachschuss das 3:1 erzielte, und dann endlich doch Maria, die einen ihrer typischen Alleingänge diesmal souverän abschließen konnte. Das letzte Tor war wieder einmal eine Sache für Jani, die einen Freistoß hoch im Tor versenken konnte; auch wenn dieser Ball doch haltbar erschien. sei’s drum, am Ende stand ein nie gefährdeter 5:1 Sieg, auch weil Dersimspor in der zweiten Halbzeit nur noch wenig Gefährliches nach vorne zustande brachte. Es schien, als ob unsere Mannschaft bei Kräfte zehrenden Bedingungen den deutlich längeren Atem hatte, auch dank der zum Schluss eingewechselten Steffi, die wie alle Spieler ein großes Laufpensum absolvierte.

Ein besonderes Lob gebührt noch Lina, die trotz Erkältung durchgespielt hat und nach anfänglichen Abstimmungsschwierigkeiten in der zweiten Halbzeit ein solides Spiel zeigte, und Merle, die ein unglaubliches Laufpensum abgespult hat und praktisch überall auf dem Platz zu finden war.

Insgesamt war der Sieg aber einer geschlossenen Mannschaftsleistung zu verdanken und wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Mannschaft auch den Ausfall einzelner Stammspielerinnen verkraften kann.

Nächste Woche folgt das Spiel beim Tabellenzweiten FFC und dann wird man sehen, ob der Weg doch noch weiter führen nach oben kann.

06.05.2012, 17:00/ 2. Frauen

1. FFC Berlin - SFC Stern 1900      0 : 5

Nun also der Tabellenzweite. Nach den überzeugenden Siegen gegen in der Tabelle eher unter uns stehende Vereine möglicherweise ein weiterer Fingerzeig für die Zukunft der Mannschaft.

Da Maria aufgrund von Kommunikationsproblemen erst verspätet kam, spielte Sofar von Anfang an, auch Tessa durfte wieder von Anfang an ran. Selbstverständlich stand Jule, für die es ja ein besonderes Spiel war, wieder im Tor.

Am Anfang das gewohnt druckvolle Spiel nach vorne, der Gegner kam gar nicht erst zur Entfaltung. Und fast selbstverständlich fiel das frühe 1 : 0 durch Merle, die sich nach 5 Minuten vor dem Tor behaupten konnte und den Führungstreffer markierte. Und fast genauso üblich folgte dann nach 15 Minuten ein völliger spielerischer Einbruch, einfachste Pässe kamen nicht an, es entstand ein ziemliches Gewurschtel, da auch der FFC nichts wirklich Gefährliches zustande brachte. Es gab nur zwei brenzlige Situationen, ein Fernschuss und eine Chance nach einem Eckball, das war es auch schon. Auf der anderen Seite vergaben Merle und Miri jeweils in aussichtsreicher Position. Kurz vor Ende der ersten Halbzeit fiel dann glücklicherweise nach einer scharfen Ecke von Lina von rechts das 2 : 0, von einer FFC-Spielerin unglücklich ins eigene Tor gelenkt.

Genau wie letzte Woche gab es dann eine klare Ansage in der Kabine, 3 Wechsel, Maria für Sofar, Alex für Tessa und Winnie für die völlig indisponierte Miri. Und sofort nach Wiederanpfiff dämpfte Maria alle Hoffnungen des Gegners, als sie nach einem schönen Pass von Merle frei vor dem Tor unbedrängt einschieben konnte. Insgesamt entwickelte sich eine deutlich bessere zweite Halbzeit, da auch der FFC mitspielte und zu einigen Spielzügen, aber nur zu einer wirklich richtig gefährlichen Torchance, die Jule toll parieren konnte, kam.

Das 4 : 0 fiel erneut nach einer Ecke von Lina, diesmal war es Alex, die artistisch per Hacke vollendete. Und den Schlusspunkt setzte wieder Maria, die sich energisch gegen 2 Gegenspielerinnen durchsetzen konnte, die Torfrau auch noch umspielte und ihr zweites Tor erzielte.

Besonders auffällig waren heute neben der gewohnten Laufstärke von Merle das überaus souveräne Stellungsspiel von Jani und die Kopf- und Zweikampfstärke von Alex. Aber das soll die insgesamt solide Leistung der anderen nicht schmälern, auch wenn man sagen muss, dass der Sieg vielleicht doch um ein oder zwei Tore zu hoch ausgefallen ist. Wenn die Mannschaft diese Leistung jetzt noch über 90 Minuten zeigen kann und nicht nur über 60, dann können wir mehr als zuversichtlich auf die nächste Saison hoffen.

Spielbericht Stern 1900 – Medizin Friedrichshain, 13.5.2012, 14.00, 0 : 1

 

Die Serie ist also gerissen. Nach zuletzt überzeugenden Siegen, wenn auch nicht gerade überzeugenden Spielen, nun die erste Niederlage seit langem. Und das ausgerechnet gegen den Tabellenvorletzten, gegen den in der Hinserie der erste Sieg gelungen war und der bislang ganze 10 Tore geschossen hatte, so viel, wie wir in den letzten 2 Spielen.

Um es kurz zu machen, es war eine verdiente Niederlage. In diesem Spiel lief einfach gar nichts zusammen, die komplette Mannschaft hatte einen rabenschwarzen Tag erwischt. Weder Pass- noch Stellungsspiel funktionierten, die sonst so gefährlichen Standards verpufften ohne Wirkung und mit zunehmenden Spiel wurde die Konfusion immer größer. Leider gab es auch kein gegenseitiges Anfeuern, sondern zunehmende Frustration. Dass das einzige Tor des Tages durch einen unhaltbar abgefälschten Schuss fiel, passte dann auch ins Bild.

Kurz: ein Tag zum Vergessen.

Aber vielleicht auch die Gelegenheit, über bestimmte Dinge einmal nachzudenken, die bislang von Erfolg der letzten Wochen überschattet wurden.

Spielbericht Blau-Gelb - Stern 1900, 3.6.2012, 13.30, 3 : 1

 

Das Spiel wurde kurzfristig vom Sonntag auf Sonnabend vorgezogen, was unsere Planung ziemlich durcheinanderbrachte. Am Ende waren wir zu zwölft, Merle und Tessa mussten aus Termingründen passen, Winnie wegen ihrer Gesundheit. Zum Glück konnte Steffi kurzfristig einspringen und auch Juliane im Tor schaffte es noch gerade so, pünktlich zum Spiel da zu sein. Leider mussten wir auf Dieter verzichten, der erst am Sonnabend früh aus dem Krankenhaus entlassen worden war. Aber all das Klagen hilft nicht, es standen ja 11 erfahrene Spielerinnen auf dem Spielfeld, das immer wieder vom heftigen Wind gepeitscht wurde.

Leider nahm auch dieses spiel einen Verlauf, der uns unangenehm bekannt vorkommen musste. Nach einer verteilten Anfangsphase ohne zwingende Aktionen kam der Gegner im Anschluss an eine eigentlich bereits abgewehrte Ecke an der Strafraumgrenze an den Ball, keiner griff energisch an und der hohe Schuss ging unhaltbar unter die Latte. Erster Schuss auf das Tor, erstes Gegentor. Auch das 0:2 war absolut vermeidbar, Lina wurde auf der rechten Seite überlaufen, Miris Spurt kam zu spät und an Juliane vorbei ging der Ball in die lange Ecke. Die Orientierungsschwächen in der Abwehr ermöglichten dem Gegner noch zwei weitere große Tormöglichkeiten, so dass wir mit dem 0:2 noch zufrieden sein mussten, zumal sich Miri zu allem Pech noch kurz vor der Pause den Fuß vertrat und nicht weitermachen konnte.

Nach einigen Umstellungen kam Steffi in der zweiten Halbzeit und ihr gelang auch gleich nach Wiederbeginn mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumgrenze der Anschlusstreffer, beinahe eine Kopie des ersten Tores. Und endlich gelang es der Mannschaft Druck zu machen, Chancen wurden herausgespielt, aber leider konnten weder Maria noch Julie den Ball im Tor unterbringen.

Und so kam es auch diesmal, wie es kommen musste. Der Gegner kam einmal frei durch, Juliane konnte den ersten Schuss noch abwehren, aber der Abpraller fand wieder eine Spielerin von Blau-Gelb, und mit dem 1:3 war das Spiel dann entschieden. Dass der Schiedsrichter deutlich zu früh abpfiff, änderte auch nichts mehr an der verdienten Niederlage, denn die gegnerische Mannschaft hatte wenigsten ihre Torchancen nutzen können.

Wieder einmal zeigten sich viele technische und taktische Unzulänglichkeiten und die fehlende Kaltschnäuzigkeit im Abschluss. Es gibt eben doch noch viel zu tun…

Spielbericht Stern 1900 - Borsigwalde, 10.6.2012   6 : 1

 

Saisonabschluss ! Wenn auch nichtganz die Bestbesetzung, so kamen doch noch einmal fast alle Spielerinnen zu diesem Spiel zusammen, danke vor allem an Alex, die erst die Nacht zuvor aus Mexiko zurück gekehrt war, an Jule, die trotz Knieverletzung zur Verfügung stand, und an Aimée, die auch noch alle Kräfte mobilisiert hätte, um der Mannschaft zu helfen.

Doch zum Spiel. Auch wenn unsere Spielerinnen von der körperlichen Präsens ihrer Gegenspielerinnen zuerst eingeschüchtert waren, legte sich das auf dem Spielfeld schnell. Denn es entwickelte sich ein eher einseitiges Spiel auf das gegnerische Tor. Es gab sehenswerte Kombinationen, der Ball lief teilweise schnell nach vorne und immer wieder konnte die gegnerische Abwehr überrannt werden. So stand es schnell 1:0 nach einem genau getimten Pass von Winnie auf Merle, die zum frühen Führungstor einschieben konnte. Das 2:0 erzielte Lina mit einem strammen Freistoß von der rechten Seite und das 3:0 konnte Sofar dank ihres energischen Nachsetzens im Fünfmeterraum erzielen. Dazwischen gab es vereinzelte Vorstöße von Borsigwalde, die aber dank einer konzentrierten Abwehrleistung nicht zuletzt von Steffi erfolglos blieben. Erst eine Unkonzentriertheit führte dann zum einzigen Treffer der Gäste. Zum Glück konnte Sofar, von Merle wunderbar nach einer erneuten schnellen Kombination vor dem leeren Tor freigespielt, noch vor der Pause den alten Abstand wieder herstellen.

Wäre das alte Lied von der Chancenverwertung nicht gewesen, hätten es auch leicht 7 oder 8 Tore sein können.

So aber war trotzdem die Luft raus, die zweite Halbzeit plätscherte eher dahin, dennoch immer wieder unterbrochen durch schöne Kombinationen über die rechte Seite, wo Pia mit einigen sehr schönen Zuspielen zu gefallen wusste. Alex, Jule und Bianca wurden eingewechselt, konnten das Mittelfeld und die Abwehr weiter stabilisieren, größere Chancen für die Gegner ergaben sich nicht mehr.

Kurz vor Schluss schlug dann Merle noch zweimal zu, zu ersten setzte sie sich energisch mit dem Kopf gegen die gegnerische Torhüterin durch und konnte den Ball anschließend einschieben, zum zweiten wurde endlich eine dieser schönen schnellen Kombinationen erfolgreich abgeschlossen.

Am Ende der Saison stand ein nie gefährdeter Sieg, der dann (voraussichtlich) die Mannschaft mit dem zur Halbserie nicht mehr erwarteten 5. Platz belohnte.

Mit der heute gezeigten Leistung rückt der für die nächste Saison geplante Aufstieg wieder in realistische Reichweite.

Weiter so, Mädels ! 1700, 1800 …

Spielbericht Stern 1900 – SV Adler II, 26.8.2012, 14.15, 1 : 0

 

Saisonauftakt !! Endlich geht es wieder los.

Zugleich aber auch die Unsicherheit, wo steht die Mannschaft wirklich, hat die Vorbereitung ausgereicht, wie wird das erste Spiel laufen. Und natürlich kommen auch die Gedanken an den unglücklichen Saisonauftakt letztes Jahr und die alles andere als gelungene Hinrunde.

Aber auf eine Neues – und der Auftakt lief zwar nicht rund, aber der erste Sieg ist da, die ersten Punkte unter Dach und Fach, so kann es weiter gehen.

Das Spiel war über weite Strecken geprägt von vielen Ungenauigkeiten und Abstimmungsproblemen. Aber auch von hohem Einsatz und Kampfwillen. Und der hat dann auch den Ausschlag gegeben in einem Spiel zweier gleich starker Mannschaften. Wenn auch Adler in der Spielanlage reifer wirkte, gelang es unserer Mannschaft, die meiste Zeit das Spiel zu kontrollieren und auch einige Chancen herauszuarbeiten. Allerdings dauerte es bis in die zweite Halbzeit hinein, bis etwas Zählbares heraus sprang. Nach einem Fehler in der gegnerischen Abwehr war es Tessa vorbehalten, den ersten Treffer dieser Saison zu erzielen. Danach spielte die Mannschaft deutlich befreiter auf und konnte einige gelungene Spielzüge zeigen. Mit etwas mehr Konzentration und Schussstärke hätte auch noch der eine oder andere Treffer fallen können. Aber auch Adler blieb mit ihren schnellen Vorstößen bis zum Schluss gefährlich und verlangte der Abwehr um Alex, die heute Jani vertreten musste, volle Konzentration ab. Aber da Juliane gewohnt souverän ihren Kasten sauber hielt, konnte am Ende gejubelt werden.

Auf dieser Leistung kann man aufbauen, allerdings gilt es naturgemäß zu Beginn einer Saison noch die Abstimmungsprobleme zu beseitigen.

 

Mannschaftsaufstellung: Tor: Juliane; Abwehr: Sophia (Lea), Alex, Bianca (Debbie); Mittelfeld: Bine, Ursel; Tessa (Ronja), Merle, Jule, Miri; Sturm: Maria

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