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Tabelle 1.Herren

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Steglitzer FC Stern 1900 auf FuPa

Der Ausfall der beiden Stern-Stürmer Simsek und Woithe war deutlich zu spüren. Ebenso fehlten bei Stern Topcu, Garz, Froelian, Höhne und Waldhecker. Trotzdem bemühten sich die jungen Sterner in der 1. Halbzeit bei herrlichem Wetter mit improvisierter Mannschaftsaufstellung besser als gedacht und erarbeiteten sich durchaus einige vielversprechende  Torchancen durch Sangare 2x, Parlak 2x und Ulucay. Die größte Stern-Torchance in der 1. Halbzeit vergab Nemci Ulucay am Strafraum freistehend nach schöner Vorarbeit über links von El-Rayan. Auch unser "Neuer" Oumar Sangare hatte zwei tolle Kopfballszenen in der 1. Halbzeit. In der 1. Halbzeit stand ein 6:1 Torchancen-Verhältnis für Stern aber keine Tore. In der 2. Halbzeit wurde es nicht wesentlich zwingender für die Sterner, die sich aber immer wieder bemühten und die spielbestimmende Mannschaft war. Mehr aber auch nicht. Die größte Stern-Torchance hatte in der 77. Min. der überraschende als Aussenverteidiger aufgestellte Dennis Freyer im Torraum der Köpnenicker, wo TW Niendorf aus Nahdistanz den Schuss von Freyer halten konnte. Den hätte er reinmachen müssen. Die letzte Torchance hatten die Köpenicker in der 88. Min. Aus einer mehr als eindeutigen Abseitsstellung heraus vergab Stassen. Einen Sieg hatten die Köpenicker aufgrund ihrer Spielweise aber auch nicht verdient gehabt. Beide Torhüter und der SR. überzeugten. "Minusrekord": z.Z.: 57 Zuschauer.  

 

Bericht aus Sicht der Gäste

Nullnummer in Steglitz

Die 1.Herren entführen beim Tabellen-Sechsten Stern 1900 mit etwas Glück einen Punkt.

Über die Nullnummer am Sonntag, den 02.11.2014, dürften sich die Steglitzer mehr ärgern. Denn sie waren es, die die besseren Chancen des Spiels hatten. Die Partie begann zwar chancenarm und weitgehend ausgeglichen. Im Laufe der Spielzeit entwickelte sich aber langsam ein Übergewicht zu Gunsten der Hausherren. Nach Steinberg-Fehler schoss ein Steglitzer nur knapp am Angel vorbei. Zudem hätte auch ein Kopfball nach einer der vielen guten Stern-Ecken das Ziel erreichen müssen, der Angreifer drückte den Ball jedoch nicht genug nach unten. Ansonsten war zumeist bei den zweikampfstarken Wesselhöft und Jakob Schluss. Auch Ochidi und Steinberg konnten ihre anfänglichen Schwächen nach und nach ablegen. Nach vorne ging bei Köpenick indes nicht viel. Einzig Chr. Lehmus entwickelte bei seinen Dribblings Torgefahr. Doch auch seine Vorstöße verendeten meist in der vielbeinigen Stern-Defensive. Bei Fischers und Hamzes Schüssen hätte auch mehr heraus kommen können.

Das Übergewicht, durch welches die Sterne drei Punkte verdient gehabt hätten, entstand erst in der zweiten Hälfte. Jetzt kam vom KSC nichts mehr Offensives. Viel zu beschäftigt waren die Gäste mit dem Abwehren der vielen langen Bälle und Vorstöße des Gegners, die zumeist über die Zentrale vorgetragen wurden. Niendorf gab wieder Sicherheit, pflückte viele Bälle und war bei einer brandgefährlichen Situation zur Stelle, als er gegen einen Steglitzer, der alleine auf ihn zu lief, ganz stark hielt. Auch bei zwei weiteren Grosschancen blieb das Glück den KSCern holt.

Ansonsten blieb es an diesem sonnigen Herbstsonntag eher ereignisarm. Der KSC kam sogar durch Szczegula zu einer guten Schuss-Chance und in den Schlussminuten noch einmal zu zwei ganz guten Konteraktionen, die der eingewechselte Stassen aber vertändelte.

Hand auf's Herz: Ein Sieg wäre wahrlich nicht verdient gewesen. Und so freute sich der KSC über einen weiteren im Abstiegskampf nicht unwichtigen Punktgewinn. Vor allem lobte das Trainergespann Moschewitsch/ Schickgram, dass das zweite Mal im Folge hinten die Null stand.