Stern 1900 hätte in der 1. Halbzeit durch Y. Woithe in Führung gehen können. Rudow tat in der 1. Halbzeit so gut wie nichts für das Spiel und ließ Stern kommen. Etwas überhastet wurden zwei Großchancen nicht genutzt. Überraschung dann gleich zum Beginn in Halbzeit zwei, wo Rudow in der 47. Min. plötzlich mit 0:1 durch Holtz in Führung gehen "durfte", weil gleich mehrere Sternspieler gedanklich noch in der warmen Kabine waren? Stern spielt trotz des 0:1 wenig druckvoll und das Spiel konnte die 47 zahlenden Zuschauer wenig erwärmen. Wenige Stern-Kombinationen sah man heute. Je häufiger die Sterntrainer das flache Spiel von ihrer Mannschaft einforderten, umso mehr wurden die Bälle überhastet hoch in die Rudower Hälfte gedroschen, wo die langen Kerle aus Rudow meistens leichtes Spiel gegen unsere deutlich Kopfballschwächeren Sterner hatten. Einmal jedoch konten sich die Stern-Anhänger in der 65. Min. dann doch über einen sehenswerten Stern-Angriff freuen. Es wurde aus der eigenen Hälfte über Kubik und Woithe schnell und flach zum motiverten El-Rayan gespielt, der kaltschnäuzig zum wohl leistungsgerechten 1:1 abschloss. Die 92. Min. hatte es dann aber plötzlich und unerwartet noch einmal in sich. Erst hatte Sterns Fischer das 2:1 auf den Fuß und schoss gegen die Latte, im Gegenzug hätte Frazer dann eigentlich den 1:2 Siegtreffer für die Rudower erzielen müssen. Das wäre dann aber heute doch etwas zu viel des Guten gewesen, obwohl die Rudower jeden Punkt im Abstiegskampf benötigen.

In zwei Wochen treffen sich beide Mannschaften wieder:  Dann aber im Berliner-Pilsener-Pokalspiel -  selber Ort, Kreuznacher Str., vorverlegt auf Sonnabend, den 13.12.2014 um 14:30 Uhr. Hier muss es dann einen Sieger geben, notfalls in der Verlängerung oder im 11er-Schiessen. Rudow ist auch gleich unser erster Rückrundengegner, so dass sich beide Mannschaften nach den drei Spielen in so kurzer Zeit wohl sehr gut kennen werden. Die Rudower-Fans tippten übrigens auf zwei Siege ihrer Mannschaft gegen Stern. Hoffen wir mal, dass die Sterner dies verhindern können. Vielleicht sind Miesner, Simsek, Felsenberg, Höhne, Garz, Matusczyk und Albert dann auch wieder dabei.

Nächste Woche geht es dann am So. zu den wieder erstarkten Staakener auf einen merkwürdig stumpfen schwarzen Granulat-Kunstrasenplatz "Am Bahnhof". Staaken besiegte TeBe am 16. Spieltag überraschedn und klar mit 3:1. Trotzdem bleibt TeBe Tabellenerster, die offensichtlich auf den Berliner Kunstrasenplätzen nach wie vor das sonst vorhandene Leistungsvermögen nicht gut abrufen können.