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Spielbericht

 

 Mi. 22.08.2018 18:30 Uhr/Werner-Seelenbinder-Sportpark/1.Herren/Berlin-Liga/3.Spieltag

SV Tasmania Berlin - SFC Stern 1900  2:3 (1:0)

Bereits am dritten Spieltag kann die junge, neuformierte Mannschaft einen Sensationssieg feiern!

luca

Leitete mit seinem fulminant verwandelten Elfmeter zum 2:1-Anschlusstreffer die Wende ein, Luca Rohr ...  (Foto: Lehner)

 

Gerade erst einmal der dritte Spieltag liegt hinter uns, und schon haben wir den ersten totalen Höhepunkt in dieser jungen Spielzeit zu feiern: Die junge Mannschaft des SFC Stern 1900 drehte das Spiel nach 2:0 Rückstand in der zweiten Hälfte in der letzten halben Stunde noch in einen 3:2 Auswärtssieg um!

Es war ein Klasse-Berlinliga-Spiel, bei dem die Gastgeber aus Neukölln schon deshalb erheblich unter Druck waren, da sie in den beiden ersten Spielen der Saison zwei Niederlagen erlitten hatten. Entsprechend vorsichtig begannen sie die Partie, ebenso wie die Sterner, die sich erst einmal in diese schwere Auswärtsaufgabe hinein arbeiten mussten.

Mehr und mehr bekamen aber die Sterner nicht nur zahlreichere, sondern auch qualitativ bessere Chancen als die Hausherren. Die größte Chance hatte Freyer allein vor Schelenz, 15 Minuten vor der Pause, er wollte es angesichts dieses Klasse-Torhüters wohl zu genau machen und zielte knapp am rechten Torwinkel vorbei. Die 'Einfachen', die macht der Freyer einfach nicht.

Und wie das dann so ist im Fußball, nützt du deine Chancen nicht .... dann ...

Wenige Minuten später, nach einem unnötigen Ballverlust der Sterner, schob sich Emre Demir plötzlich vor die Sterner-Abwehr und versenkte den Ball quasi heimlich flach am kurzen Pfosten. Die Tasmanischen Teufel jubelten mit Verspätung, so überraschend kam die Führung, mit der es dann auch in die Pause ging.

Und obwohl die Sterner durchaus entschlossen wieder aus der Kabine kamen (Freyer hatte dem Berichterstatter auf dem Weg zurück auf den Platz mindestens ein Tor versprochen), passierte gleich das nächste Ungeschick: Hakan Önal servierte förmlich Torjäger Rene Robben den Ball an der Mittellinie, der sich nicht zweimal bitten ließ: Er sah, dass Simon Slotta nichts Böses ahnend ziemlich weit vor seinem Tor stand, und überlupfte ihn mit einem grandiosen Weitschuss in die Maschen. Kann man so machen, wenn man's kann! Die Sterner schienen sich gewissermaßen selbst besiegen zu wollen.

Doch etwas lag in der Luft, und es war nicht das Gefühl, dass die Sterner hier und heute chancenlos wären. 0:2-Rückstand in Tasmanien? Schließlich hatte man zum Ende der letzten Saison sieben Tore im Werner-Seelenbinder-Sportpark erzielt!

Daran schien sich Luca Rohr, der aufgrund des Fehlens von Maxi Obst am heutigen Tag gewisse Defensiv-Aufgaben übernehmen musste, wieder zu erinnern, als er dann doch entschieden in des Gegners Strafraum eindrang und von den Beinen geholt wurde. Man schrieb die 57. Minute! Den fälligen Elfmeter verwandelte Luca Rohr höchst selbst, und zwar mit Schmackes in den Winkel. Da war viel Frust dabei!

Das war das Signal! Auch für die Trainer! Wenige Minuten später brachten sie Tim Grabow und Marvin Özdal, geballte Offensiv-Power für die heute glücklosen Flo Medrane und Hakan Önal! Kurz danach löste erst einmal Freyer sein Versprechen ein und versenkte eine präzise Hereingabe von Patrick Mattern, der ein Super-Solo über rechts hingelegt hatte. Ausgleich! Aber "da ging noch mehr", Co-Trainer Slotta feuerte seine Männer von der Seitenlinie an!

Tim Grabow stellte die Tasmanen-Defensive mehr und mehr vor Probleme, und verursachte schließlich eine Gelb-Rote Karte für Lucas Bähr, der ihn nur unsaft an der rechten Außenlinie stoppen konnte. Aber es passierte dann schließlich über links: Weltklasse! Tim Grabow (84.) über links mit einem strammen Bogenschuss in die lange Kreuz-Ecke, Schelenz war machtlos! Großer Jubel, niedergeschlagene Gesten bei den Tasmanen. Doch Tasmania versuchte noch alles bis zum Schlusspfiff, um wenigstens einen Punkt zu retten. Obwohl es die Sterner nicht unbedingt super clever anstellten (Sack zu machen klappte heute nicht), hielten sie dennoch den knappen Vorsprung bis zum Schluss. Großer Jubel!

Stern jetzt punktgleich Dritter hinter Mahlsdorf, der Berliner SC noch mit weißer Weste an der Tabellenspitze!

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