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Spielbericht

Aufstiegs-Relegation zur Landesliga:

 

17.06.2018  SV Askania Coepenick – SFC Stern 1900 II  3:1 (3:0, 1:0) nach Verlängerung

Grätz – Schlanser, Fuchs, Schultz (83. L. Faulhaber), Cuenca Bautista – Roth (98. Romanowski), Rehländer – Ibrisevic (38. Hartmann), Schmitz, Barth (46. Ibrisevic) – Härtel (46. Hartwig)

Tore: 1:0 (12.); 2:0 (60.) Eigentor; 3:0 (90.); 3:1 (100.) Hannah Schmitz, Elfmeter (Foul an Aldi Ibrisevic)

SR: Markus Lux

SRA: Christopher-Lucas Fleck, Michael West

Rückspiel in der Aufstiegs-Relegation! Unser 20. Pflichtspiel der Saison sollte über den direkten Wiederaufstieg oder ein weiteres Jahr Bezirksliga entscheiden!

Wir fuhren mit einem guten Vorsprung und großer Freude nach Köpenick. Doch ließen wir heute fast alles vermissen, was uns über diese Spielzeit und insbesondere in den letzten Wochen stark machte.

Lag es am für uns ungewohnten Naturrasen? Lag es am schwach aufgepumpten Flummi, der als Spielgerät genutzt wurde? Lag es am Schiedsrichter, der mehrfach hartes Einsteigen der Gastgeberinnen (3 Wechsel mussten wir verletzungsbedingt vornehmen) ungeahndet ließ?

NEIN, es lag nur an uns. Zu langsam im Kopf, zu langsam in den Beinen, insgesamt zu wenig Bewegung.

Askania, im Durchschnitt knapp 6 Jahre älter als wir, spielte ihren Fähigkeiten entsprechend und wie erwartet und trotzdem fiel uns dieses Match schwer. In der 6. Minute touchierte ein erster Warnschuss unseren Querbalken, nach der doppelten Spielzeit zappelte der Ball erstmalig in unserem Netz. Weitere Großchancen konnten wir verhindern, selber zeigten wir nur Ansätze, die aber meist in Strafraumnähe verpufften. Pause, Gesamtstand 3:1 für uns, noch eine weitere Halbzeit zu gehen.

Aufgrund von Verletzungen mussten wir umstellen und bewegten uns als Mannschaft nun ein wenig besser. Den Jubelschrei hatten wir schon auf den Lippen, als die gegnerische Torfrau einen Freistoß von Line Rehländer nur mit größter Mühe zur Ecke lenken konnte (51. Minute). Doch stattdessen fangen wir uns nach einer Stunde den zweiten Gegentreffer, den wir unglücklicherweise auch noch selber über die Linie bugsierten.

Askania warf nun alles nach vorn und wir konnten unsere Konter nicht richtig ausspielen, auch wenn wir das ein oder andere Mal nur knapp verpassten. Als es schon danach aussah, dass wir den Aufstieg in der regulären Spielzeit schaffen sollten, spielten wir einen Fehlpass in die Füße des Gegners und fälschten den folgenden Schuss auch noch unhaltbar ab. 3:3 in der Gesamtrechnung = Verlängerung!

Einige Spielerinnen sanken enttäuscht zu Boden, doch dieser Schreck dauerte nur wenige Sekunden. In der kurzen Pause vor den 2x15 Minuten teilte Trainer Jens Freikowski seine feste Überzeugung, dass wir ein Tor erzielen und wies auf die Tatsache hin, dass viele Gegnerinnen bereits jetzt stehend KO waren. Es begann die beste Phase unseres Spiels, wir konnten konditionell nachlegen, agierten mehr und spielten zügiger nach vorn. Ein Ergebnis davon war ein Foul an Aldi Ibrisevic (99. Minute), welches völlig zu Recht den Elfmeterpfiff zur Folge hatte. Hanni Schmitz übernahm die Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher, ihr insgesamt vierter Relegationstreffer!

Die Coepenickerinnen benötigten nun zwei weitere Tore, um uns in der Gesamtwertung zu besiegen, doch mehr als einen Freistoß, den Rieke Grätz klasse parierte (109. Minute) brachten sie nicht mehr zustande.

Nach dem Schlusspfiff waren wir sehr erleichtert und nahmen die Glückwünsche von Christian Kock und seinem Team gerne an, hätten uns aber auch über einen Glückwunsch des Schiedsrichters gefreut, anstatt uns sein Bedauern darüber anhören zu müssen, dass Askania nach diesem Spielverlauf nicht aufgestiegen war.

Aber egal, wir wissen, dass wir in beiden Partien nicht unser derzeitiges Potential abgerufen haben und dann trotzdem insgesamt 4:3 zu gewinnen zeigt, dass unsere junge Mannschaft auf einem guten Weg und verdient in die Landesliga zurückgekehrt ist.

Eine großartige Saison unserer Zweiten fand somit einen krönenden Abschluss, der mit Wasserpistolen und Sektduschen begangen wurde bzw. mit dem Inhalt zweier Wassereimer, den unsere Mädels über Coach Freikowski entleerten.

Wir möchten uns bei allen Fans und Freunden bedanken, die uns, egal ob bei den Spielen direkt oder per Daumendrücken, unterstützen sowie bei allen, die regelmäßig hier unsere Spielberichte lesen.

Wir sehen/lesen uns in der neuen Saison!!!

Ein persönlicher Dank geht an meine Mädels, an mein Team, für ein unglaubliches Jahr. Danke für alles, was ich gelernt habe. Danke für eure Bereitschaft, mir zu folgen. Ihr wisst, was ihr mir bedeutet und ich freu mich auf das nächste Jahr mit euch!!!!

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