2. Herren erreicht 3. Pokalrunde

AOK-Landespokal 2. Herren, 2. Runde

Sonntag, 08. September 2019, 14:00
SC Charlottenburg II – SFC Stern 1900 II
4:7 n.E. (3:3 n.V., 3:3, 1:1)


So spielte Stern:
Garba – Emin, Mochow, Wrobel (C), Tatlici – Turan, Chiotis – Batista, Schmidt-Barbo, Blazevic (61′ Celentano) – Maniscalco (40′ Aktasoglu)

Nach der 0:3 Klatsche gegen Tabellen-Schlusslicht Berolina Mitte galt es für die Sterner wieder zurück in die Spur zu kommen und Selbstbewusstsein für die kommende Aufgabe gegen SW Spandau zu tanken.

Kaum aus dem Urlaub zurück, belebt er mit seiner Kreativität das Spiel der Sterner: Ilias Chiotis (r). Foto: Seedorff

Dementsprechend engagiert ging die Elf von Stefan Hohnstein unter den Augen des 1. Vorsitzenden Bernd Fiedler zu Werke.
Von Beginn an riss sie das Spiel an sich, agierte aber in den ersten Minuten zu hektisch und unpräzise, um zwingende Chancen zu erspielen. Meist scheiterte es bei den Spielzügen am (vor)letzten Ball.
Große Probleme bereiteten den Gastgebern jedoch ein ums andere Mal die Tempodribblings von Batista, der seinen Gegenspielern auf der Außenbahn davon zog.
So war Er es auch, der sein Team in der 18. Minute nach einem unwiderstehlichen Solo-Lauf mit 0:1 in Führung brachte.

Batista ließ seinen Gegenspielern meist nur den Blick auf seine Hacken übrig. Foto: Seedorff

Das Spiel lief nach dem Führungstreffer weiter wie zuvor, hielt für die Charlottenburger allerdings noch in Halbzeit eins eine Überraschung bereit.
Emin wurde als letzter Mann vom Ex-Sterner Niklas von Chamier Gliszczinski angelaufen und spielte einen unnötigen Rückpass viel zu kurz auf Garba.
Dieser konnte nicht mehr schnell genug reagieren und wurde vom Stürmer der Hausherrn umkurvt – 1:1.

Nach der Halbzeitpause entwickelte sich ein Spiel, das den Klassenunterschied der Teams dann doch noch heraus stellte.
Die Steglitzer erspielten sich eine Chance nach der Anderen und schnürten die Schwarz-Weißen förmlich in der eigenen Hälfte ein.
Allerdings dauerte es noch bis zur 63. Minute, ehe der für Blazevic eingewechselte Celentano die Führung wiederherstellen konnte.

Zwölf Minuten später erhöhte Batista dann auf 1:3 und die Messe schien ob der klaren Überlegenheit des Bezirksligisten gelesen.
Schien.

Debütierte nach langer Verletzungspause endlich und lieferte eine starke Vorstellung: Neuzugang Julius Schmidt-Barbo (SC Weimar 09). Foto: Seedorff


Vom sicheren Sieg überzeugt kassierten die sprichwörtlich noch zelebrierenden Sterner nur eine Minute später den Anschlusstreffer des SCC (76′).
Dies tat dem Offensivdrang der Gäste zwar keinen Abbruch, verhinderte aber auch den viel umjubelten Ausgleichstreffer nicht (82′).


Zum Ende der regulären Spielzeit stand ein Chancenverhältnis von 18:3 Torchancen zu Gunsten des Auswärtsteams zu Buche.


“Nach dieser Chancenverwertung hätte die Mannschaft eigentlich verdient auszuscheiden.”

1. Vorsitzender Bernd Fiedler am Spielfeldrand zu Beginn der Verlängerung

Garba wird nach seinem entscheidenden Elfmeter von Emin geherzt. Foto: Seedorff

In der Verlängerung gab es weitere etliche klare Torchancen des Teams von Coach Hohnstein, die allerdings ebenfalls ungenutzt blieben.
Die Reserve der Charlottenburger wirkte indes platt und konnte sich keine weitere Chance erspielen, entwickelte nur zwei Mal durch Konter noch Gefahr.

Somit musste das Elfmeterschießen die Entscheidung bringen:

Für die Sterner traten an: Schmidt-Barbo, Tatlici, Aktasoglu und Garba

Dabei avancierte Letztgenannter zum Matchwinner.
Garba hielt nicht nur einen der Strafstöße, sondern verwandelte nach all seinen Mitspielern auch den Vierten, Entscheidenden sogar selber.

Am kommenden Sonntag empfängt die “Zweite” den SC Schwarz-Weiß Spandau um 16:00 in der Kreuznacher Straße.