Sterner kämpfen sich an die Tabellenspitze

Nach einer starken halben Stunde schockt Okan Tastan (links im Bild) die Sterner Abwehr mit einem Sonntagsschuss aus 20m … Benni Böhme (rechts) hatte die frühe Führung erzielt. (Foto: Lehner)

Berlin-Liga, 5. Spieltag

Sonntag, 22. September 2019, 12:30
Spandauer Kickers – SFC Stern 1900
1:2 (1:1)

Berlin-Liga, 6. Spieltag

Am Ende hatte Trainer-Team Thurau/R.Slotta wieder einmal den Sieg eingewechselt, wenn auch nicht ganz freiwillig. Um Can Cakin kurz nach Beginn der zweiten Hälfte zu schützen (er war durch eine äußerst fragwürdige gelbe Karte vorbelastet), brachten sie den späteren Siegtorschützen Flo Medrane. Dieser nutzte zwei Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit einfach die Pike, um den 1:2 Siegtreffer aus über 16m Entfernung zu erzielen.

Und was passierte dazwischen? Die Sterner hatten furios begonnen und nach starker Vorarbeit vom schon erwähnten Cakin konnte Benni Böhme in der 5. Minute bereits die Verwirrung der Spaki-Abwehr nutzen und das 0:1 erzielen. Danach schienen die Sterner eigentlich (wie so oft) alles im Griff zu haben und es sollte nur eine Frage der Zeit sein, bis man das Ergebnis höher schrauben konnte. Keeper S. Slotta hatte eine geruhsame erste halbe Stunde, in der er nur den ein oder anderen Ball locker aufnehmen oder gemütlich fangen konnte.

Dann kam die 31. Minute! Spakis Okan Tostan zog einfach mal aus gut 20m Entfernung ab, und traf perfekt. Slotta hält den vielleicht an einem guten Tag, aber nicht, wenn er quasi trotz Spätsommer-Wetter noch kalt ist. Und dann kam der Bruch im Spiel der Sterner. Nichts mehr war zu sehen von der anfänglichen Souveränität.

Am Ende jubelten nur die Sterner, vor allem der glückliche Siegtorschütze Flo Medrane! (Foto: Lehner)

Spaki versuchte es während der gesamten Spielzeit mit überwiegend einfachen Mitteln und langen Bällen noch weiter zum Erfolg zu kommen. Die Sterner versuchten wieder zur anfänglichen Überlegenheit zurück zu finden. Wirkliche 100%-Chancen kreierten sie aber in der Folge auch nicht. Im Gegenteil: Spaki hatte die eine oder andere Chance, und Slotta hielt mehrfach brilliant.

In der Tat war dann der Sieg der Sterner auch glücklich, aber mit Sicherheit verdient, denn sie hatten die bessere Spielanlage und – wie schon im letzten Spiel gegen Türkspor – einfach den Durchhalte-Willen! Und manchmal muss es eben karo-einfach sein … einfach mal mit der Pike draufhalten. Auch so zählt es, wenn der Ball reingeht.

Da Sparta Lichtenberg gegen TuS Makkabi gewinnen konnte, thronen die Sterner nun als alleiniger Tabellenführer an der Spitze der Berlin-Liga!

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