Und täglich grüßt die Inkonstanz

Da war die Welt noch in Ordnung: Stern II schlägt die Pinguine deutlich und verdient mit 4:0.

So spielte Stern gegen Polar Pinguin am Do., den 21.11.19:
Garba – Frischmuth (25‘ Omer), Wetzel, Maliouris, Blazevic (25‘ Emin) – Chiotis, Mochow (C) – Mattern (60‘ Frischmuth), Schmidt-Barbo, Udeoka – Gantzberg (85‘ Hamiss)

Großer Jubel nach dem Sieg im absoluten Top-Spiel gegen Polar Pinguin

So spielte Stern gegen Köpenick-Oberspree am So., den 24.11.19:
Garba – Frischmuth, Wetzel, Maliouris, Tatlici – Chiotis, Mochow (C) – Emin (70‘ Celentano), Schmidt-Barbo, Omer – Hamiss

Die scheinbar grundlose Inkonstanz hat wieder einmal zugeschlagen. Erneut verpasste die zweite Mannschaft die Chance sich selber für eine überragende Leistung im Spitzenspiel zu belohnen.

Die vor dem Spiel noch ungeschlagene Mannschaft von Polar Pinguin sah bei nasskaltem Wetter in der Kreuznacher Straße keinen Stich und ging am Ende mit 4:0, trotz der überragenden Unterstützung der zahlreich angereisten Fans, unter. Wie schon gegen Heinersdorf und Hansa 07 dominierte die Mannschaft von Coach Hohnstein das Geschehen quasi nach Belieben und holte völlig (wenn auch nicht in der Höhe) verdient den neunten von neun möglichen Punkten im Vierkampf an der Tabellenspitze.

Im drei Tage später folgenden Spiel gegen Köpenick-Oberspree galt es „auch die Hausaufgaben zu erledigen und nicht nur bei der Klausur anwesend zu sein“. Doch wie schon zuvor gegen Berolina Mitte und den Adlershofer BC sollte dies nicht gelingen. Die spielerische Überlegenheit konnte zwar angedeutet und auch teilweise ausgespielt werden – das gelang jedoch weder überzeugend, noch zwingend genug, um die Kaltschnäuzigkeit des Gegners zu egalisieren.

Spekulationen, ob dieses Phänomen z.B. auf die sehr junge Abwehrreihe, oder die ständig wechselnde Aufstellung im Offensivbereich zurück zu führen seien, dürfen bei der Qualität, individuell und im gesamten Kader, keine Argumente werden, um Ausreden für die Resultate gegen schlechter platzierte Teams zu werden. Ebenfalls darf bei einem so großen Übergewicht die chronisch anmutende Schwäche bei Elfmetern kein Grund sein (seit der Saison 18/19 nur 3/14 Elfmetern verwandelt). Bei gefühlt 90% Ballbesitz in Adlershof reichten dem spielerisch klar unterlegenen Gastgeber drei Kontersituationen, um zwei Tore zu erzielen – es darf also keine Ausflucht für das Endresultat geben.

Das Team hat immer noch Tuchfühlung zu den Aufstiegsplätzen und wird in den kommenden Wochen von den direkten Duellen der Aufstiegs-Konkurrenten profitieren. Aber nur, wenn die Mannschaft ihre Hausaufgaben erledigt – und das Murmeltier endlich zu Grabe trägt.