1.Herren: Tabellenführer!

Torschützen im Jubel vereint: Links Luca Rohr, erfolgreich kurz vor dem Pausenpfiff, rechts Oliver Gantzberg, Doppeltorschütze im zweiten Durchgang …

Männer/Berlin-Liga, 22. Spieltag

Sonntag, 08.03.2020, 14:15 Mahlsdorf

Eintracht Mahlsdorf – SFC Stern 1900 0:3 (0:1)

Das war heute eine echte Reifeprüfung, die diese junge Mannschaft abgelegt hat. In einem Spitzenspiel/Topspiel (Zweiter gegen Dritter) behielten die Männer von Trainerduo Thurau/R.Slotta stets die Übersicht und die Coolness, um den Sieg letztlich souverän einzukassieren.

Die Partie fing rasant an. Auf beiden Seiten gab es im ersten Durchgang mehrer gute Gelegenheiten u.a. durch Luca Rohr hüben wie Christoph Zorn drüben. Doch Zorn hatte am heutigen Tag offensichtlich nicht genügend Zielwasser getankt oder fand in Simon Slotta seinen Meister.

Und nur Luca Rohr hatte dann auch den Willen, praktisch mit dem Pausenpfiff das so wichtige 0:1 für die Sterner zu erzielen. Die Vorlage kam von Gantzberg, der sich in der zweiten Hälfte dann sogar als Doppeltorschütze eintragen durfte. An Rohrs Schuss war für Torhüter Greulich im Mahlsdorfer Gehäuse nichts zu halten.

Der passte einfach zu gut, Luca Rohrs Tor zum 0:1 praktisch mit dem Pausenpfiff, Torhüter Greulich machtlos

Bereits vor der Pause hatten die Mahlsdorfer enorm Druck gemacht, doch die Sterner ließen sich nicht beeindrucken, stellvertretend auch heute wieder zu nennen Luis Driemel, Turm in der Abwehrschlacht, der die meisten Ecken per Kopfball entschärfen konnte.

Und auch nach der Pause machten die Mahlsdorfer Druck, ohne aber wirklich zu zwingenden Torchancen zu kommen. Schließlich der Treffer von Gantzberg in der 60. Minute zog den Gastgebern endgültig den Zahn. Can Cakin hatte perfekt in Timing und Schärfe in die Gasse gepasst. Riesenjubel beim Sterner-Anhang!

Das 0:2 durch Gantzberg, der Sterner-Anhang jubelt

Mahlsdorf war sichtlich beeindruckt und versuchte zwar weiter Druck zu machen (es gab an die 12/13 Ecken für die Eintracht), aber der Glaube schien zu schwinden und mit zunehmender Spieldauer wirkte es, als würden die Sterner immer sicherer werden.

Schließlich war es erneut Gantzberg (nach Vorarbeit des eingewechselten Marvin Özdal), der dann mit seinem zweiten Treffer des Tages das 0:3 für die Sterner markierte, die letzten Minuten ließen die Gastgeber schließlich fast willenlos verstreichen, die Partie war gelaufen.

Da Sparta im Parallel-Spiel gegen Rudow knapp mit 1:2 unterlegen war, konnten die Sterner somit mit drei Punkten Vorsprung an die Tabellenspitze springen — allerdings hat Sparta noch ein Nachholspiel gegen die Füchse, das aber auch erst gewonnen werden muss.

Bravo und Gratulation an das ganze Trainer- und Funktionsteam sowie an die gesamte Mannschaft!

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