2. Frauen: Licht und Schatten im 2. Testspiel

Test: 27.08.2020 SC Charlottenburg (LL) – SFC Stern 1900 II  3:3 (1:2)

Schmidt – Schlanser (75. Pogriebnaja), Jacky (71. Schultz), Schultz (46. Pricelius), Fuchs – Krömer, Wöbke (46. Roth) – Brünner, Schröder, E. Barthelemy (46. Hartmann) – Schmitz (55. Wöbke)

SR: Hamid Hemassian (SD Croatia Berlin)

Tore: 1:0 (7.); 1:1 (39.) Nicky Schröder nach Querpass von Hannah Schmitz; 2:1 (45.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Ursel Schlanser; 2:2 (65.); 3:2 (77.); 3:3 (82.) Paula Wöbke nach Freistoß von Nicky Schröder

Am Donnerstag-Abend trafen wir auf den Landesliga-Aufsteiger und präsentierten uns mit Licht und Schatten (was nicht nur an einem defekten Flutlicht lag). Licht, wenn wir im Ballbesitz waren und Chancen herausspielten oder unsere Mentalität in den Schlussphasen beider Halbzeiten und Schatten, was das Thema Zweikampf, Bereitschaft, Konzentration betraf. Wir begannen gefällig, ließen aber wieder einmal diverse Hochkaräter ungenutzt liegen (4., 12., 16., 18. Minute) und gingen in dieser Zeitspanne aufgrund individueller Fehler in Rückstand. Das Spiel waberte hin und her, allerdings waren wir nicht griffig genug um die Gastgeberinnen irgendwie zu gefährden. Dies wurde im weiteren Spielverlauf etwas besser und noch vor der Pause konnten wir die Partie drehen. Wer allerdings dachte, dass wir nun endlich weiter Fußball spielen würden, sah sich getäuscht. Stattdessen überließen wir dem Gegner die Kontrolle und konnten uns bei unserer Torfrau Sophie Schmidt bedanken, die einen Freistoß stark noch an den Pfosten lenkte (50.) und uns mit einer weiteren Glanzparade vor schlimmeren bewahrte (65.). Ein paar Sekunden später kassierten wir trotzdem den Ausgleich. Nach einer Ecke sprangen „Freund und Feind“ am Ball vorbei und es sah so aus, als wenn eine Charlottenburgerin den Ball an den Rücken bekam, von wo er ins Netz abgefälscht wurde. In der Folge wurde wir wieder stärker und SCC verlegte sich primär auf Konter. Mit Erfolg, wie ihre Führung in der 77. Minute bewies. Doch hier griff unsere bereits erwähnte Mentalität und wir glichen wieder aus. Das war uns allerdings nicht genug, wir spielten weiter nach vorn und hätten das Match fast noch gewonnen. Doch drei Minuten vor dem Abpfiff traf Krissi Krömer nur den Innenpfosten und Suni Hartmann setzte den Nachschuss knapp über das Gebälk. Schade, aber auch aus diesem Vergleich können wir einiges ziehen.