2. Frauen: Mit Kantersieg ins Pokal-Viertelfinale!

Foto: rasenperlen.com

12.09.2020 SV Rot-Weiß Viktoria Mitte III (BzL) – SFC Stern 1900 II  0:13 (0:8)

Härtel – Schlanser, Pricelius, Schultz, Cuenca Bautista – Faulhaber, Roth (62. Miethke) – Barth, Krömer (74. Pogriebnaja), Hartmann – Schröder

SR: Ibrahim Abo El Oulla (SV Buchholz)

Tore: 0:1 (3.) Krissi Krömer nach Querpass von Alex Cuenca Bautista; 0:2 (13.) Johanna Barth nach Hereingabe von Suni Hartmann; 0:3 (14.) Nicky Schröder nach Vorlage von Johanna Barth; 0:4 (33.) Suni Hartmann nach Pass von Laura Faulhaber; 0:5 (38.) Nicky Schröder nach Doppelpass mit Krissi Krömer; 0:6 (42.) Alex Cuenca Bautista, drückt einen Kopfball von Suni Hartmann über die Linie bevor eine Verteidigerin klären kann; 0:7 (43.) Krissi Krömer nach Steilpass von Ronja Schultz; 0:8 (44.) Lea Roth nach Balleroberung; 0:9 (53.) Nicky Schröder nach Doppelpass mit Krissi Krömer; 0:10 (61.) Krissi Krömer, Handelfmeter; 0:11 (73.) Jacky Miethke nach Zuspiel von Krissi Krömer; 0:12 (86.) Laura Faulhaber, Handelfmeter nach Ecke von Nicky Schröder; 0:13 (89.) Nicky Schröder nach Vorarbeit von Laura Faulhaber

Die Polytan-Pokal-Qualifikation des Wettbewerbs „Ab 2. Frauen“ stand auf dem Programm. 15 Mannschaften nehmen in dieser Saison teil, so dass die nächste Runde bereits das Viertelfinale ist.

Das Los bescherte uns einen Bezirksligisten, die in diesem Sommer den Schritt von der 7er-Bezirksliga aufs Großfeld wagten und sich in einer Mischung aus den Jahrgängen 1968 bis 2004 präsentierten. Wir nahmen uns vor, ligen- und ergebnisunabhängig zu agieren und gingen schnell in Führung. Allerdings hatten wir zuvor schon zwei Möglichkeiten, direkt nach dem Tor ebenfalls und Nicky Schröder traf den Pfosten (7. Minute). Teils gingen wir schludrig mit den Möglichkeiten um, teils hielt die Torfrau gut, die ihre Elf über die gesamte Distanz mehrmals vor einer noch höheren Niederlage bewahrte. Schließlich gelangen uns in der Anfangs-Viertelstunde noch zwei ansehnlich herausgespielte Treffer und somit war die Partie eigentlich schon entschieden. In der Folge spielten wir weniger Fußball, bewegten uns in der prallen Sonne nicht genug und die Gastgeberinnen tauchten einige Male vor unserem Kasten auf. Unsere Torfrau Toni Härtel war aber stets auf dem Posten. Nach fast 20minütiger Ruhephase trafen wir wieder und fragten uns, was das Regelwerk dazu sagt, wenn einem im Strafraum von der eigenen Mitspielerin an den Arm geschossen wird (35.). Einen Elfmeterpfiff gab es jedenfalls nicht. Kurz vor der Halbzeit trafen wir noch dreimal im Minutentakt. Erwähnenswert insbesondere der letzte Streich vor der Pause, als unsere Kapitänin Lea Roth die Kugel zunächst eroberte, den Ball an den Pfosten schoss und den Abpraller gedankenschnell im Netz versenkte. In der Pause waren unsere Mädels unzufrieden mit unserem Auftritt und wollten den Ball nun wieder besser laufen lassen. Dies gelang, wir erhöhten und Krissi Krömer verwandelte einen Handelfmeter souverän. Zwei Minuten später (63.) ging ein Raunen durchs Publikum, als der Fernschuss von Ursel Schlanser an die Latte klatschte. Der Schuss hätte einen zählbaren Erfolg verdient gehabt. Die eingewechselte Jacky Miethke trug sich in die Torschützinnenliste ein und ein weiterer Handelfmeter folgte. Da Krissi Krömer nicht mehr auf dem Feld war, übernahm Laura Faulhaber die Verantwortung und schloss ebenso sicher und erfolgreich ab. Den Schlusspunkt setzte Nicky Schröder mit ihrem vierten Treffer und wenige Sekunden später waren wir zum sechsten Mal in Folge in das Pokal-Viertelfinale eingezogen. Dort erwartet uns der Landesliga-Aufsteiger Berolina Mitte II, die sich mit 3:1 gegen den Bezirksligisten Grün-Weiß Neukölln II durchsetzten.