2. Frauen: Testspielsieg in Schöneberg

Test: 17.10.2021 1.FC Schöneberg (LL) – SFC Stern 1900 II  0:4 (0:2)

Härtel – Faulhaber, Pricelius, Schultz, Fuchs – Wöbke – Rohrbach (46. Hurst), Schmitz, Hartmann – Romanowski (46. Schlanser), Linke

Schiedsrichter: Sebastian Buchholz (SSC Südwest)

Tore: 0:1 (10.) Verena Rohrbach nachdem die TW einen Schuss von Hannah Schmitz zu kurz abwehrt; 0:2 (45.) Hannah Schmitz nach Pass von Nicola Linke; 0:3 (62.) Nicola Linke nachdem die Torfrau einen Schuss von Hannah Schmitz pariert; 0:4 (64.) Nicola Linke nach Zuspiel von Suni Hartmann

Wie üblich sieht der Herbst im Rahmenterminkalender eine Spielpause vor, die wir zur Pflege einiger Blessuren und Verletzungen nutzen, da aber etwas Matchpraxis nie verkehrt ist, einigten wir uns mit unseren Schöneberger Nachbarn auf eine Test-Partie. Wir kamen gut in die Begegnung, doch der Landesligist stellte den Beginn fast auf den Kopf, als sie zunächst per Pike den Pfosten trafen (9. Minute) und wir den Ball nur ins Toraus befördern konnten. Die daraus resultierende Ecke bekamen wir nicht geklärt, die lila-weißen schossen an den Querbalken und wir starteten einen Bilderbuchkonter, der nach Traumpass von Yasmin Romanowski bei Hannah Schmitz landete, deren platzierter Schuss nur mit Mühe abgewehrt werden konnte und die mitgelaufene Verena Rohrbach zur Führung abstaubte. Verena aus dem Kader unserer Ersten, die bei uns Einsatzminuten sammelte und zur Halbzeit dann zum Spiel unseres Regionalligateams fuhr. Wir waren weiterhin überlegen, kreierten gute Möglichkeiten, belohnten uns allerdings nicht. Dies rächte sich fast, als die Heimelf zum dritten Mal Aluminium traf (Pfosten, 39. Minute). Kurz vor dem Pausenpfiff gelang uns schließlich etwas Beruhigung, als die Ex-Schönebergerin Nicola Linke perfekt für Hannah Schmitz auflegte und sie sich die Chance nicht entgehen ließ. Zum zweiten Abschnitt stellten wir wie geplant um, Yasmin Romanowski sollte ebenfalls zur Bankangestellten bei der Ersten werden, hatte sich allerdings zum Ende unserer 1. Hälfte verletzt.

Wir waren weiterhin überlegen, ließen keine ernsthafte Gefahr mehr für unseren Kasten entstehen und erspielten uns weitere Möglichkeiten, von denen wir aber über die gesamten zweiten 45 Minuten wieder zu viele liegen ließen. Nicola Linke machte per Doppelpack alles klar (62. und 64.) und dass sie auf einen Torjubel verzichtete, spricht für ihren Charakter und den Respekt gegenüber ihrem ehemaligen Team und den 4 Jahren, die sie deren Trikot trug. Nichtsdestotrotz sind wir sehr froh, sie nun in unseren Farben zu sehen. Ein Erfolg, der uns gut tut, höher hätte ausfallen können/müssen und uns wichtige Erkenntnisse bescherte. Um Punkte streiten wir zu Halloween, am 31.10. sind wir beim Friedrichshagener SV zu Gast, Anpfiff 13 Uhr. Da beide Mannschaften erst je 3 Punkte auf ihrem Konto haben, ist es ein wichtiges Spiel im Kampf um den Klassenerhalt.