2. Frauen: Durchschnittliche Vorstellung bringt volle Punkte

Punkt: 20.03.2022 SFC Stern 1900 II – Friedrichshagener SV  3:0 (1:0)

Härtel – Schlanser, Pricelius, Faulhaber, Cuenca Bautista – Roth (58. Krömer), Schultz – Ibrisevic (85. Fuchs), Dewjatkina, Schröder (75. Hartmann) – Schmitz

Nicht eingesetzt: Emma Somorowski (ETW), Gnomi Pogriebnaja, Line Rehländer

SR: Tino Schott (Polar Pinguin)

Tore: 1:0 (9.) Aldi Ibrisevic nach Fehlpass; 2:0 (73.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Hanni Schmitz; 3:0 (76.) Aldi Ibrisevic nach Vorlage von Hanni Schmitz

Gelbe Karte: 72. Aldi Ibrisevic (Meckern, nachdem sie das 3. Mal klar gefoult wurde)

Nachdem die Partie gegen GW Neukölln ausfiel und auf den 10. April verlegt wurde (die Neuköllner hatten zu viele Coronafälle), gab sich diesmal der Tabellenletzte auf dem Sterner die Ehre. Und da in dieser Saison nur ein Team in die Landesliga runter muss, war es eine große Chance für uns, den Abstand zu vergrößern und dem Ziel Klassenerhalt einen guten Schritt näher zu kommen. Doch die Gäste haben sich in Anbetracht eines mickrigen Pünktchens zum rettenden Ufer noch nicht aufgegeben und so traten sie auch auf. Zweikampfstark, laufbereit, positiv aggressiv, aber offensiv eher wenig auffällig. Was wir im Gegenzug anboten, war eine der schwächsten Halbzeiten, an die wir uns erinnern konnten. Trotzdem gingen wir in Führung, als Aldi Ibrisevic einen gegnerischen Fehlpass sicher verwertete und hatten eine weitere Großchance durch Hanni Schmitz (14.). Wie der Ball noch über den Querbalken geköpft werden konnte, wusste sie selber nicht, allerdings machte sie insgesamt ein gutes Spiel. Auch nach dem Pausengetränk ließen wir defensiv nichts zu, spielten aber immer noch weit unter unseren Möglichkeiten. Vielleicht hätte uns ein Standard aus aussichtsreicher Position geholfen, doch bei beiden klaren Fouls an Aldi Ibrisevic in Strafraumnähe blieb die Pfeife des Unparteiischen stumm. Als der Pfiff beim dritten Tritt in die Beine erneut ausblieb (diesmal wurde Aldi sogar im Sechszehner gefoult, also eigentlich Elfmeter) riss ihr der Geduldsfaden. Fürs Meckern sah sie den gelben Karton (72.). Doch nur eine Minute später erhöhten wir endlich auf 2:0, Hanni Schmitz bereitete mustergültig vor, so dass die eingewechselte Krissi Krömer routiniert einschieben konnte. Der zweite Treffer von Aldi Ibrisevic entschied die Begegnung und läutete die Schlussviertelstunde ein. Doch auch hier zeigten die Elf aus Friedrichshagen Moral und hatten in der 79. Minute ihre einzige Torgelegenheit, die Toni Härtel aber aufmerksam entschärfte. Ein durchschnittlicher Auftritt unserer Truppe, aber wichtige drei Punkte. Ein besonderer Dank geht an unsere Nummer 1b, Emma Somorowski, sowie an Gnomi Pogriebnaja und Co-Trainerin Line Rehländer, die für den Fall der Fälle zur Verfügung standen.