Richtig ist, Spaki möchte - trotz einer verursachten Regelwidrigkeit seines TW - unsportlich in die nächste Pokalrunde einziehen. Fakt ist: Das Wort Unsportlichkeit ersetzt Spaki mit den Worten: Regelverstoß des SR nach/im Elfmeterschießen und glaubt wirklich, damit durchzukommen. 

Fakt ist auch, dass der SR den 7. Stern-Elfmeter letztendlich deswegen wiederholen ließ, weil sich der Spaki-TW einen Vorteil verschaffe und nur dadurch den 7. Elfer von Freytag hielt. Die Fahne des SRA ging sofort hoch und dann kam es auf dem Platz und vor den Augen des SRA zu einem Chaos. Nur so ist zu erklären, dass der SR auch das elektronische Signal seines SRA nicht wahrnahm. Der SRA benötigte einen Moment, um zum SR zu gelangen und ihm persönlich von der TW-Regelwidrigkeit zu berichten.


Spaki behauptet, nach Recherche, dass das Verbandsgericht (VG) im Jahr 2014 einen 2013er Fall so entschieden hätte, "dass ein Abpfiff am Ende eines Elfmeterschießens wie das Ende des Spieles bedeutet und damit eine Entscheidung des SR von ihm selbst nicht mehr korrigiert werden darf.


Diese Rechtsauffassung (Ausrede, um im Pokal unbedingt weiter kommen zu wollen) teilen wir nicht, denn u.E. kann eine Entscheidung nach dem Elfmeterschießen vom SR korrigiert werden, denn das Elfmeterschießen gehört eben nicht mehr zum Spiel, das unentschieden endete. Das Elfmeterschießen bedeutet lt. FIFA-Regelsn lediglich, den "Sieger" nach dem Spiel zu ermitteln, weil es im Pokal nicht anders geht. Früher wurde eine Münze geworfen. Insofern ist ein Elferschießen sicher besser.  Der SR kann also pfeifen, so oft wie er will - so ein Pfiff hat nicht die Wirkug wie ein Spielabpfiff. Seine Entscheidung(en) kann er auch nach dem Elfmeterschießen zurücknehmen, wenn er von einem SRA auf eine Regelwidrigkeit hingewiesen wurde oder er selbst seine Entscheidung nachträglich als falsch ansieht. Das Elferschießen gehört nicht mehr zum Spiel, das nach 120 Minuten abgepfiffen wurde. Zweimal ein Spiel abzupfeifen - geht nicht. Da sich dieser Unterschied in der Rechtswirkung entscheidend auswirkt (SR kann nach einem Spiel-Schlusspfiff, keine Entscheidung mehr zurücknehmen) - nach einem Elfermeterschießen sehr wohl.  Im Übrigen wurde an entscheidender Stelle zum 01. Juni 2018 die Regel 5 Ziffer 2 von der FIFA geändert. Der DFB scheint das nicht mitbekommen zu haben und hat sein Regelheft (bisher) 2018/2019 nicht geändert. Demnach hat der SR im o.a. Spiel, instinktiv und aus sportlchen Gründen, alles richtig gemacht.


Die Urteilsbegründung des BFV-Sportgerichtes: „Der SR hätte dreimal mit getrennten Pfiffen und deshalb sei das Spiel beendet, ist ebenso falsch – wie im Übrigen andere Feststellungen des SG auch.

Das VG hat bereits – ungewöhnlich schnell - am 09.11.2018 reagiert und den Eingang der Berufung bestätigt und einen Termin nun schon am 29.11. beim BFV festgelegt. Die Pokalrunde am 18.11.2018 gegen den Weißenseer SC gegen  Spaki wurde vom Spielausschuss wegen der Berufung abgesetzt.