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Spielbericht

 

 So. 24.02.2018 14:30 Uhr/Sterner/1.Herren/Berlin-Liga/19.Spieltag

SFC Stern 1900 - Nordberliner SC 1:2 (1:0)

Trotz bester Chancen in der ersten Halbzeit verliert Stern erneut. Der Nordberliner SC enführt durch einen Lucky Punch in der 93. Minute alle drei Punkte!

freyer torwart nobsc

Ball und Sieg geklaut: Dennis Freyer traf zwar pflichtgemäß in Durchgang Eins, ein Tor war aber zu wenig, hier klaut ihm Torwart Majowski den Ball (Foto: Seedorff)

Parallelität der Ereignisse. Vor Wochenfrist hatten die Sterner in Lichtenberg noch recht gute 20 Anfangsminuten hingelegt. Dann der jähe Umschwung kurz vor der Pause. Das Ergebnis war die höchste Saisonniederlage.

Diesmal nun, gegen den Abstiegskandidaten vom Elchdamm, sah man während der gesamten ersten Halbzeit klar überlegen aus, mindestens ein halbes Dutzend hochkarätige Chancen konnte das Team generieren, und Dennis Freyer traf dann sogar zum 1:0 in der 25. Minute nach wunderbarer Vorarbeit über mehrere Stationen. Hassan Berjaoui hatte mustergültig und präzise über rechts geflankt.

Zur Pause gab es eigentlich keinerlei Zweifel: Hier konnte es heute nur einen Sieger geben, nur die leidige schlechte Chancenverwertung war nicht zum ersten Mal in dieser Saison das Thema.

Doch dann passierte nach Seitenwechsel wieder das, was man vor Wochenfrist noch nach 20 Minuten erlebt hatte. Wenig Konstruktives im Spiel. Dem Nordberliner SC muss man dagegen wohl oder übel ein Kompliment machen: Sie packten den Kampfeswillen aus und hielten ab der 46. Minute munter dagegen. Und so kam es schließlich in der 55. Minute zu einem der gefürchteten Standards von links, Jonas Göhler trat zum Freistoß an und prüfte Simon Slotta im Tor, der gerade noch abwehren konnte. Doch die Sterner Abwehr, heute wieder von Kapitän Felsenberg organisiert, hatte das Nachsehen. Lukas Bianchini vom NoBSC schaltete am schnellsten und setzte den Abpraller zum 1:1 Ausgleich in die Maschen.

Wenig Konstruktives danach auf beiden Seiten. All die spielerische Überlegenheit der Sterner aus Durchgang Eins war dahin. Stattdessen brachten sich die heute von Co-Trainer Robert Slotta ohne Andy Thurau (beruflich verhindert) gecoachten Sterner selbst immer weiter aus dem Konzept. Man muss es nüchtern analysieren. "Es zeigt, dass wir uns noch nicht zu den Spitzenteams in dieser Liga zählen können und häufig noch zu unkonstant spielen." sagte Robert Slotta. Und das bittere Ende kam dann noch. Marcel Miesner versuchte bis zum Schluss seine Vorderleute anzutreiben: "Noch eine klare Aktion!" Das hatte leider der Nordberliner SC umgesetzt. Ein letzter langer Ball, der von den Sternern nicht weit genug abgewehrt werden konnte, fand als Bogenlampe den Weg zurück in den Strafraum. Paul Kramer traf aus rund 14m die Vorlage per Direktschuss und vollem Risiko unhaltbar für Simon Slotta ... der berühmte Sonntagsschuss, der den Nordberliner SC jubeln ließ und trotz weiter vorletztem Tabellenplatz Hoffnung für den Klassenerhalt schöpfen lässt.

Und die Sterner? Wundenlecken ist angesagt, aber ganz schnell, am Mittwoch findet (hoffentlich!) das ausgefallene Achtelfinale im Berliner Pokal im Mommsenstadion statt. Für Gegner Tennis Borussia ist der Pokal nach der Niederlage gegen NOFV-Oberliga-Spitzenreiter Rathenow nun wohl auch die letzte Chance, in dieser Saison noch etwas zu gewinnen. Zumindest die Sterner können nicht wirklich etwas verlieren, so sagt man, gegen den klaren Favoriten hilft aber vielleicht die Rolle des Außenseiters, wir werden es sehen.

Bilder und Informationen sowie ein Video von den erneut zwei schmerzhaften Toren wie immer über FACEBOOK