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Spielbericht

 

 Fr. 30.03.2018 14:00 Uhr/Am Rosenhag/1.Herren/Berlin-Liga/23.Spieltag

BSV Eintracht Mahlsdorf - SFC Stern 1900  2:0 (2:0)

Individuelle Fehler bringen Stern früh auf die Verliererstraße, wenig Konstruktives gelingt!

slotta higuita

Mehrmals im Mittelpunkt stand heute Torhüter Simon Slotta, hielt erst gut, wurde von seinen Vorderleuten verlassen, hatte dann seine Rene Higuita-Momente, hielt dann erneut Weltklasse, am Ende half alles nichts ...  (Foto: Lehner)

Au weia ... das tat weh. Was war eigentlich heute los? Eine unerklärliche Lethargie hatte die Mannschaft während fast der gesamten ersten Hälfte am östlichen äußeren Rand von Berlin in Mahlsdorf ergriffen. Bei strahlendem Sonnenschein und verdächtig sommerlichen Temperaturen war die Partie nach 36 Minuten mehr oder weniger entschieden. Zwei individuelle Fehler brachten die Gastgeber früh mit 2:0 Toren in Front. Und das war auch schließlich der Endstand in einer Partie, in der der Sieger vielleicht nicht spielerisch überlegen, aber eben viel effizienter auf dem Platz unterwegs war.

Wenig Kreatives nach vorne brachten die Sterner heute zuwege. Kein zweiter oder gar dritter Pass wollte den eigenen Mann finden, auch die Zweikämpfe konnten die Mahlsdorfer auf dem engen Kunstrasenplatz meist für sich entscheiden. Erst in der zweiten Hälfte kamen dann Josh Lang, Nimer El-Rayan und später noch Florian Medrane ins Spiel, was zu mehr Spielkultur führte, aber Zählbares wollte heute nicht gelingen.

Sinnbildlich für die gesamte Partie war heute eine Szene um die 75. Minute, als Nimer El-Rayan auf der linken Seite im Zweikampf mit Mahlsdorfs Kapitän Martin Kohlmann eine Ecke heraus holte. Der Schiedsrichter entschied auf Abstoß. Wutentbrannt forderte Nimer den Schiri auf, Kohlmann zu fragen, ob dieser zuletzt am Ball war, was Kohlmann tatsächlich bestätigte und ihm einen Scheibenwischer und Rüffler seines eigenen Torhüters einbrachte ("Hast du noch alle?"). Der Schiri entschied dann in der Tat auf Ecke für Stern, was die größte Chance für die Sterner im zweiten Durchgang einbrachte, der Ball klatsche auf die Latte. Das war's aber mehr oder weniger.

Die Tatsache, dass die Mahlsdorfer im zweiten Durchgang noch mehrere Groß-Chancen hatten und nur an dem jetzt glänzend haltenden Slotta bzw. am Pfosten scheiterten, muss logischerweise zu dem Fazit führen, dass der Sieg der Hausherren unterm Strich wirklich haushoch verdient war. Was bleibt? Mund abputzen, denn am langen Osterwochenende, geht es am Montag bereits an den westlichen, äußeren Rand von Berlin nach Spandau. Manch einer wird sich überlegt haben, sich vielleicht lieber gleich in diese Richtung auf den Weg zu machen.

Bilder und Informationen sowie ein Video von den diesmal schmerzhaften Toren wie immer über FACEBOOK