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Spielbericht

So. 22.04.2018 14:30 Uhr/Rathausstraße/1.Herren/Berlin-Liga/27.Spieltag

Sp.Vg. Blau-Weiss 90 - SFC Stern 1900 1:0 (1:0)

Eine der besten Saisonleistungen - leider kein(e) Punkt(e)!

  rschrade seedorff

Auch kämpferisch haben sich die Sterner absolut nichts vorzuwerfen, im Bild Robert Schrade, der (gelb-belastet) am Ende Nimer El-Rayan weichen musste ... (Foto: Seedorff)

Es ist bitter, aber man muss es so sehen: Trotz einer der besten Saison-Leistungen der Sterner heißt das Resultat 0 Punkte, 0 Tore. Begonnen haben die Sterner beim Klassenprimus (der zahlreiche Regionalliga-Spieler in seinen Reihen aufzuwarten hat) auch sehr verhalten, fast ängstlich. Zu tief standen die von Trainerteam Andy Thurau und Robert Slotta eingestellten Sterner während der ersten halben Stunde, es dauerte fast fünfzehn Minuten, bis zumindest Josh Lang zum erstenmal wenigstens in den Sechzehner von Blau-Weiss vordringen konnte.

Fast folgerichtig schien somit der Führungstreffer von Kevin Gutsche, der aus zentraler Position auf das Tor von Simon Slotta in Minute 19 abzog: Man nennt so etwas wohl einen Sonntagsschuss. Da war nichts zu halten. Es drohte weiterer Ungemach für die Sterner. Und als dann der Ball mit voller Wucht an den Pfosten der Sterner knallte, war dies wohl der 'Hallo-Wach-Effekt', denn ab dann spielte eigentlich nur noch eine Mannschaft für den Rest der 1. Halbzeit. Und Chancen ergaben sich fast im Minutentakt. Die beiden besten Chancen hatten Luca Rohr und Josh Lang, jeweils in guter Position vor Blau-Weiss-Keeper Kilian Pruschke, der mehrmals seine ganze Klasse demonstrieren konnte.

Aber wie schon so oft diese Saison, wollte der Ball trotz bester Gelegenheiten nicht in Gegners Tor landen. Einzig noch ein Freistoß von Blau-Weiss, getreten von Goalgetter Rani Al-Kassem, war noch sehr gefährlich kurz vor dem Pausenpfiff, und wurde von Simon Slotta stark gehalten bzw. am Pfosten vorbeigelenkt.

Nach der Pause ging es hoch-klassig und intensiv weiter. Blau-Weiss zeigte deutlich mehr Respekt vor den Gästen, große Chancen auf beiden Seiten blieben weitgehend Mangelware. Dafür waren die Zweikämpfe im Mittelfeld wirklich von erster Güte, und Simon Schrade und Lukas Rohana schränkten beispielsweise den Aktionsraum von Mittelfeldstar Lukas Rehbein bei Blau-Weiss erfolgreich ein.

Nach der 'üblichen Stunde' brachte Thurau frische Kräfte, Flo Medrane für Hassan Berjaoui, der sich ausgepowert, fast aufgeopfert hatte mit seinen Flügelläufen. Am meisten Unruhe mit der ersten Sekunde seiner Einwechslung fabrizierte dann Nimer El Rayan (für den Gelb-Rot-gefährdeten Robert Schrade), aber auch er fand nicht den endgültigen Durchbruch durch die Blau-Weiss Abwehr.

Sei's drum, am Ende bleibt leider nur ein schwacher Trost, einer Regionalliga-Truppe in der Berlin-Liga alles abverlangt zu haben, denn am Schluss schien Blau-Weiss sehr erleichtert über den knappen Sieg.

Leider gibt es heute kein Video vom Spiel, denn die Vor-Ort-Bedingungen auf dem kleinen Kunstrasenplatz waren nicht geeignet, eine Kamera aufzustellen. Bilder und weitere Infos wie üblich über FACEBOOK