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Spielbericht

 Sa. 12.05.2018 15:45 Uhr/Sterner/1.Herren/Berlin-Liga/30.Spieltag

SFC Stern 1900 - TSV Rudow  3:2 (0:2)

Nach taktischer Umstellung, Spiel gedreht!

 cakin slotta

Heutiger Cheftrainer Robert Slotta (rechts) hatte für den Schützen zum Anschlusstreffer Can Cakin (#12) und für dessen Kollegen vor allem in der Pause offenbar die richtigen Anweisungen parat... (Foto: Lehner)


Zwei völlig verschiedene Hälften sahen die Zuschauer der Berlin-Liga-Partie heute auf dem Sterner. Durch einen frühen Doppelschlag von Rudows Kamil Czuba führten die Gäste zur Pause mit 0:2 (22. bzw. 30. Minute). Beide Treffer glichen sich auffällig, nicht nur, weil der Torschütze derselbe war. Beide Male standen die Sterner in der Rückwärtsbewegung schlecht und ließen sich durch einen einzigen Pass in die Schnittstelle überrumpeln. Beide Pässe der Rudower waren allerdings sehr gut im Timing und sehenswert! Schon vor der Pause hatten Torjäger Freyer und Kollegen Gelegenheit zum Anschlusstreffer. Es ging aber mit dem deutlichen Rückstand in die Pause.

Erst nach einer taktischen Umstellung ab Wiederanpfiff kam dann der entscheidende Impuls, der sich auch in der Körpersprache der Spieler zeigte. Viel mehr Entschlossenheit! Hassan Berjaoui ging zurück auf die rechte Abwehrseite, Robert Schrade rückte dafür in die Mitte und Nimer El-Rayan auf die linke Offensivposition. Damit schienen die Gäste aus Rudow deutlich mehr Probleme zu haben.

Der Anschlusstreffer durch Can Cakin gelang dann nach einem Freyer-Freistoß in die Mauer, der etwas glücklich für Cakin in den Lauf trudelte, aber ein Angreifer muss eben erst einmal richtig stehen, um den Zufall für sich nutzen zu können. Man schrieb die 53. Minute und das Spiel gewann mehr und mehr an Schärfe. Alle Achtung für beide Mannschaften: Es geht wirklich streng genommen für beide um nichts mehr tabellarisch gesehen, aber man warf sich trotz größer werdender Hitze noch einmal ins Zeug! Freilich wäre es nicht nötig gewesen, übertriebene Härte und Agressivität ins Spiel zu bringen, aber das ist wohl die natürlich Begleiterscheinung von rivalisierenden Mannschaften auf Augenhöhe!

Kurz danach drehten die Sterner dann das Spiel im zweiten Durchgang komplett und gewannen am Ende mit 3:2. Freyer war - nach einer kurzen Durststrecke die letzten Wochen - wieder einmal doppelt erfolgreich in der 58. und 68. Minute, beide Treffer sehenswert im Eins gegen Eins mit Rudow-Torwart Christopher Ottho. Der entscheidende Pass beim zweiten Tor kam vom wieder-erstarkten Lukas Rohana, beim dritten Tor kam der Pass einmal wieder von Luca Rohr. Freyer hätte auch deutlich vor dem Schlusspfiff dann alles endgültig klar machen können, aber die Flanke von El-Rayan kam so steil herunter, dass sie dann besser mit dem Fuß statt mit dem Kopf verarbeitet worden wäre ... Sah vermeintlich einfach aus, wir hatten den Torschrei auf den Lippen, aber die einfachen wollten heute nicht gelingen.

So blieb es bis zum Schluss sehr spannend in einer Partie, die - wie bereits angemerkt - keine große Bedeutung für die Tabellensituation hatte. Dennoch fühlt es sich in jedem Fall immer gut an, ein Spiel zu drehen, heutiger Cheftrainer Robert Slotta (in Vertretung des abwesenden Thurau) und Co-Trainer Tim Felsenberg waren mehr als zufrieden mit ihrer Mannschaft.

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