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Spielbericht

  So. 03.06.2018 12:00 Uhr/Harbigstraße/1.Herren/Berlin-Liga/32.Spieltag

TuS Makkabi - SFC Stern 1900 4:0 (1:0)

In allen Mannschaftsteile schlicht indisponiert, kämpfen die Sterner gegen die Niederlage: vergeblich!

 haende hoch

Hände hoch, aber wir ergeben uns nicht: Tomislav Dakic nickt unbedrängt zur 2:0-Führung für Makkabi ein (Foto: Lehner)


8:0, 6:0, 4:0 ... sieht fast aus, wie eine Serie, allerdings nach zwei haushohen Siegen, gab es heute auf dem Eichkamp eine im Übrigen äußerst verdiente Klatsche gegen den Revier-Nachbarn. Makkabi (seit letzter Woche bereits auch rechnerisch/theoretisch jeglicher Abstiegssorgen entledigt) spielte befreit auf und hätte sogar noch früher am Mittag noch höher führen können. Nur ein glänzend haltender Tobias Stehling, der an sämtlichen Treffern schuldlos war, verhinderte noch Schlimmeres.

Dabei begannen die Sterner eigentlich forsch und hatten sogar über die gesamte Spieldauer mehr Ballbesitz. Doch dafür kann man sich, wie sich heute wieder demonstrieren ließ, eben nichts kaufen. Zu unpräzise und unentschlossen wirkten die Sterner in ihren Bemühungen, auch wirklich den Torabschluss zu suchen. Freilich muss man heute einmal wieder anmerken, dass zahlreiche wichtige Stammkräfte fehlten. Aber das darf nicht zu einer löchrigen Abwehr, zu einem ineffizienten Mittelfeld und einem harmlosen Sturm führen. Dabei muss man konstatieren: Die Sterner kämpften und mühten sich, allerdings leider vergeblich, heute.

Makkabi stellte sich clever an und wartete nur auf die Fehler der Sterner, die sie durch starken physischen Einsatz, Schnelligkeit und geschicktes Stören provozierten. So begann das Debakel bereits in der 13. Minute mit einem kapitalen Rückpass, den Makkabis Godbless Igbinigie erlief und allein vor Stehling dann wenig Mühe hatte, zum 1:0 zu vollenden. Stehling wiederum konnte - wie schon angemerkt - die folgenden 15-20 MInuten noch verhindern, dass seine Mannschaft weiter in Rückstand geriet. Doch bereits kurz nach Seitenwechsel (die Sterner hatten vor der Pause gewisse Ansätze gezeigt, sich zu wehren), nickte Tomislav Dakic unbedrängt zum 2:0 für die Gastgeber ein (siehe Bild).

Während man diese Saison bereits mehrfach klare Rückstände, so auch einen 0:2 Rückstand gegen Rudow vor wenigen Wochen noch in einen Sieg verwandeln konnte, fiel den Sternern heute nicht viel ein. Makkabi musste nur geduldig warten, bis ein erneuter Fehler im Spielaufbau bzw. ein einfach Ballverlust, zu weiteren Tormöglichkeiten führte. In der 62. traf erneut Godbless Igbinigie und ausgerechnet Ex-Sterner Maxim Matusczhyk machte dann in der 82. Minute endgültig den Deckel drauf.

Kurios: Der vorher eingewechselte Sterner Simon Schrade hatte zwei der besten Möglichkeiten, doch noch einen Anschlusstreffer zu erzielen. Torjäger Freyer blieb heute (abgesehen von einem weit übers Tor gesetzten Freistoß) völlig ohne klare Torgelegenheiten. Auch die Pirouetten von El-Rayan oder die Tricks von Youngster Tim Grabow blieben heute wirkungslos.

So bleibt als Fazit nur mit einer beliebten Phrase festzustellen, dass man eben nur so gut spielt, wie es der Gegner erlaubt. Bekanntlich passiert ein Großteil des fußballerischen Erfolges im Kopf, und der war heute bei den Sterner offenbar nicht wirklich bei der Sache. Bleiben noch zwei weitere Partien, um die Saison noch gut ausklingen zu lassen, einmal gastieren die Preussen (da war doch was in der Hinrunde? Richtig: nach 3:0 Führung noch Spiel verloren!) nächsten Sonntag an der Schildhornstraße, und danach geht es möglichweise noch zu einer über Klassenerhalt oder Abstieg entscheidenden Partie an den Heckerdamm zu Türkspor. Man darf weiter gespannt sein.

In jedem Fall: Glückwunsch an Makkabi zum verdienten Sieg ... wir sehen uns wieder nächste Saison!


Weitere Bilder, aber heute leider kein Video über FACEBOOK, wer weiß, mancher ist da heute froh drum.