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Spielbericht

 

So. 23.09.2018 11:15 Uhr/Sterner /1.Herren/Berlin-Liga/7.Spieltag

SFC Stern 1900  - TSV Rudow 3:1 (2:0)

Da ist sie wieder, die Tabellenführung! Nach der ersten Saisonniederlage melden sich die Sterner eindrucksvoll zurück!

hakan tor

Nach Finte, Lewandowski-Style, lässt Hakan Önal Rudow-Keeper Ottho keine Chance!  (Foto: Lehner)

Hakan Önal ebnete durch seinen Doppelpack in der 1.Hälfte den Weg für den weitestgehend ungefährdeten Sieg der Sterner gegen den TSV Rudow. Vor allem die zweite Hälfte war geprägt durch viel Hektik vor allem von Seiten der Gäste, die sehr viele Probleme mit den vermeintlich oder tatsächlich gegen sie gerichteten Schiedsrichterentscheidungen hatten. Dadurch brachten sich die Rudower letztlich selbst um die Chance, etwas Zählbares aus Steglitz mitzunehmen. Den Sternern war's Recht: Nach einer nicht so befriedigenden Leistung letzte Woche bei Türkiyemspor ist man nun wieder mit einer starken Leistung unangefochten an der Tabellenspitze.

Dabei musste Trainerteam Thurau/Slotta wieder einmal einige Veränderungen in der Startelf vornehmen. Für den gesperrten Robert Schrade rückte heute Matze Baasch in die Startelf und fungierte bravourös als Staubsauger im Mittelfeld. Stark auch in der Balleroberung! Und wir müssen gleich einmal in eigener Sache etwas zurück nehmen, denn wir haben Hakan Önal "Teilzeitmittelstürmer" genannt. Man kann das "Teilzeit" getrost durch "Vollblut" ersetzen. Dennis Freyer, aktuell gerade noch auf Weltreise (Hinweis: Wo wir niemals hinfahren würden), wird sich freuen über die kongeniale Konkurrenz. Das erste Tor von Önal war wirklich Weltklasse: Erst seinen Gegenspieler mit einer Finte ausgetanzt, dann Keeper Ottho keine Chance gelassen. Das war das 1:0 in der 16. Minute. Das 2:0 schob er dann in aller Routine in der 30. Minute nach, knapp außerhalb des Strafraums, in den rechten Winkel. Wow.

Dabei hätte Rudow kurz zuvor durch Patrick Lux per Kopf die Chance zum Ausgleich gehabt. Die Partie war also über weite Strecken nicht so eindeutig, wie es sich am Ende darstellte. Hätten sich die Rudower lieber auf ihre Stärken gestützt, anstatt den Schiedsrichter permanent zu attackieren (wie Stürmer, machen auch sie manmal nicht alles perfekt), die Partie wäre möglicherweise eine andere gewesen.

So spielte alles den Sternern in die Karten. Gelbe Karten gab es zuhauf, eine Gelb-Rote für Rudow in der zweiten Hälfte besiegelte dann gewissermaßen die Partie. Kurz danach konnte Luca Rohr (eingewechselt für Can Cakin, der sich mit einem Rudower in der 1.HZ kappelte und ebenfalls Gelb eingehandelt hatte), aus dem Getümmel heraus auf 3:0 erhöhen, alles schien gelaufen.

Dennoch drückten die Rudower jetzt in Unterzahl noch einmal auf die Tube. Und konnten sogar durch Görkem Üre in der 69. Minute per Freistoß noch auf 1:3 verkürzen. Ein kurioser langer Ball, der sogar noch auftippte und Simon Slotta im Tor irgendwie überraschte, vielleicht war ihm auch die Sicht versperrt. Wie auch immer: Obwohl die Sterner die zahlreichen Konter-Gelegenheiten nicht zum endgültigen Siegtreffer nutzen konnten, reichte es am Ende dennoch ohne Probleme zum verdienten Erfolg. Somit ist man wieder unangefochten an der Tabellenspitze, sollte sich aber keinesfalls auf irgendwelchen Lorbeeren ausruhen. Denn nächsten Sonntag geht es bereits zu Underdog und selbst-ernanntem Nicht-Abstiegsaspiraten Al-Dersimspor zum malerischen Anhalter Bahnhof. Da hatte man nicht immer eine gute Figur abgegeben die letzten Male. Also! Man muss es nicht ausbuchstabieren.

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