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Spielbericht

 

So. 14.10.2018 12:30 Uhr/Brunsbütteler Damm /1.Herren/AOK-Pokal/2.Hauptrunde

Spandauer Kickers - SFC Stern 1900   7:8 n.E. (0:1)

Nach dramatischem Elfer-Krimi ziehen Sterner etwas glücklich, aber verdient in die nächste Runde ein!

pokaljubel spandau


 Verteidiger Philipp Olsowski (#10) verwandelte den letzten Elfmeter gegen den für seinen Torwart eingesprungenen Jack Krumnow (Foto: Lehner)


 

Dramatische Schlussphase in Spandau: Binnen Sekunden schienen die Sterner zunächst aus dem Pokal ausgeschieden, sind dann aber nach Schiedsrichter-Entscheidung plötzlich doch weiter gewesen! Alex Freitag lief zum letzten Elfmeter für die Sterner an, Torwart Gardeike von den Kickers hielt, aber doch deutlich vor der Torlinie, nach Meinung von Schiedsrichter Mallassa, zu weit, so dass der Strafstoß wiederholt werden musste. Die Spandauer waren schon in der Jubeltraube und entsprechend 'not amused' über die Schiri-Entscheidung. Torhüter Gardeike konnte sich gar nicht mehr beruhigen und ließ sich zu mehreren Verbalinjurien gegen den Schiedsrichter hinreißen, so dass dieser nicht anders konnte und ihn mit ROT vom Platz weisen musste. Alex Freitag verwandelte beim zweiten Versuch mit knapper Not, Slotta hielt den nächsten und Olsowski verwandelte dann schließlich den entscheidenden Elfmeter! Was für eine Dramatik. Macht nichts, Hauptsache weiter.

Begonnen hatte es zunächst Schulbuch-mäßig für die Sterner, die auch heute wieder mit Personal-Not zu kämpfen hatten, mit einem öffnenden Pass über die Spandauer Abwehr hinweg zu Flo Medrane, der Freyer in der Mitte mustergültig bediente (26.), alles schien nach Plan zu laufen.

Allerdings herrschten dann nach der Pause plötzlich umgedrehte Vorzeichen: Spandau konnte kurz nach Wiederanpfiff ausgleichen. Überhaupt wackelte die Hintermannschaft der Sterner heute aufgrund der zahlreich von Blessuren geplagten Spieler erheblich. Und es kam noch dicker: In der 70. Minute zeigte Schiedsrichter Mallassa eine fragwürdige gelb-rote Karte für Can Cakin, so dass die Sterner nun auch noch über 50 Minuten mit einem Mann weniger bis zum Elferschießen 'überleben' mussten, das dann hochdramatisch endete, wie eingangs geschildert.

Sei's drum, es war eine beeindruckende Willensleistung einer bis an die Belastunggrenze gehenden Mannschaft! Am Schluss ist das Weiterkommen sicherlich auch als glücklich zu bezeichnen, am Ende war es aber aufgrund der kämpferischen Leistung eben alles andere als unverdient.

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