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Spielbericht

 

 So. 17.02.2019 14:00 Uhr/Mahlsdorf/1.Herren/Berlin-Liga

Eintracht Mahlsdorf - SFC Stern 1900 2:0 (1:0)

Zu spät befreit sich die Mannschaft von der Passivität!

mahlsdorf

Am Ende verteidigten die Mahlsdorfer das komfortable 2:0 souverän ...  (Foto: Lehner)

Ohne vier wichtige Akteure mussten die Sterner heute an der Berliner Peripherie bei der Eintracht in Mahlsdorf antreten. Felsenberg kann nach dem üblen Foul aus dem Rückrundenauftakt ebenso mindestens bis Ostern nicht spielen wie seine jüngeren Kollegen Luca Rohr (Trainingsverletzung) sowie Can Cakin (Armbruch). Ebenso nicht zum Einsatz konnte der gerade gegen Berlin Türkspor so stark aufspielende Maxi Obst kommen, da verreist.

Immerhin versuchten es die Trainerkollegen Thurau/R.Slotta es diesmal mit einer neuen Variante in der Abwehr, die drei 'Langen', Toni Telle, Luis Driemel und Philip Olsowski formierten eine Dreierkette hinter einem eigentlich massierten Mittelfeld. Eigentlich, denn die gesamte erste Halbzeit hatten die Hausherren das Sagen im Zentrum auf dem kleinen Kunstrasenplatz (Natur-Rasen, wie fast überall in Berlin, gesperrt).

Fast die ganze erste Hälfte behielten die Mahlsdorfer in den Zweikämpfen die Oberhand. Auch wenn weder auf der einen wie auf der anderen Seite irgendwelche Großchancen heraus gespielt wurden, schien es doch fast unausweichlich, dass irgendwann eine gefährliche Flanke in den Sterner-Strafraum segeln würde. Und Torjäger Christoph Zorn ist einfach kaltschnäuzig, sehr erfahren, sprungstark und er hat ein gutes Timing. Auch ein falsche Kommando von Simon Slotta half ihm. Und so stand es in der 30. Minute 1:0 für die Gastgeber.

Freilich muss man sagen: Was wäre, wenn Tim Grabow kurz vor der Pause den Ausgelich erzielt hätte? Das Tor war frei, aus vierzehn Metern ließ er eine perfekte Chance liegen - Grabow hatte beim spektakulären 4:3-Sieg im Hinrunden-Spiel noch doppelt getroffen.

Und als dann nach Wiederanpfiff (Wobeser kam für den angeschlagenen Baasch) die Sterner eigentlich wild entschlossen schienen, hier etwas nach Steglitz zurück- bzw. mitzunehmen, zeigte der eigentlich sonst bei der Foul-Auslegung äußerst großzügige Schiedsrichter Marcel Richter plötzlich auf den Punkt, Elfmeter für Mahlsdorf (60.). Eine äußerst zweifelhafte Entscheidung, denn aus unserer Sicht war dem Elfmeterpfiff ein Allerweltszweikampf im Sechzehner vorausgegangen. Dennoch: Antunovic ließ S.Slotta, der sogar noch mit den Fingerspitzen dran war, keine Chance.

Und danach rannten die Sterner zwar verzeifelt an (es kamen Freyer für Grabow und Hofmann für Medrane), aber wirklich zwingende Chancen ergaben sich nicht mehr. Im Gegenteil: Das 3:0 und die damit endgültige Entscheidung schien näher. In der Defensive spielten die Mahlsdorfer es doch sehr routiniert zu Ende.

Bleibt nur 'Mund abwischen' und sich auf die nächsten Aufgaben zu konzentrieren, die wohl nicht einfacher werden. Kommenden Sonntag kommt eigentlich (schon wieder 'eigentlich') ein Lieblingsgegner der Sterner nach Steglitz, nämlich der SV Empor, die aber gerade dem Berliner SC einen Punkt abgetrotzt haben. Von daher: Ein leichter Gegner werden die Prenzlberger nicht sein! Und die folgende Woche geht es wohin: Genau, zum Berliner SC.

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