So. 26.05.2019 14:30 Uhr/Laskersportplatz/1.Herren/Berlin-Liga/33.Spieltag

FSV Berolina Stralau - SFC Stern 1900  0:4 (0:0)

Nach wieder einmal einer Halbzeit "Anlauf" lassen Sterner keine Zweifel aufkommen!

felse simon

Wichtig heute: Hinten stand die Null! Kapitän Felsenberg (mit Keeper Simon Slotta) und sein Team sorgten heute für eine stabile Defensivleistung (links Patrick Mattern) (Foto: Lehner)

Fast eine Stunde hatte es gedauert, als Maxi Hofmann endlich den Ball über die Linie stochern konnte. Dann war der Bann gebrochen. In der ersten Hälfte hätten die Sterner auch bereits mehrfach in Führung gehen können. Dennoch: Wichtiger war heute, hinten sicher zu stehen und nicht wieder unnötige Tore zu kassieren. Das gesamte Team war heute, wie unschwer am Ergebnis erkennbar ist, deutlich erfolgreicher im Verhindern von Toren des Gegners als beim Heimspiel letzten Sonntag.

 Aber auch die Tore der Sterner waren heute allesamt sehenswert. Manchmal muss man sie auch erzwingen. Nachdem Hofmann also aus dem Gewühl heraus die Führung quasi erzwungen hatte, schien es nur noch eine Frage der Zeit. Die beiden Linksfüßer Luca Rohr und Tim Grabow legten dann in der 74. Minute schließlich nach. Beiden zogen gemeinsam über rechts nach innen und Rohr bediente Grabow, der mit einem Seitfallzieher zum 2:0 für die Sterner erhöhte. Der Ball war gar nicht so leicht zu nehmen. Das vielleicht schönste Tor fiel dann zum 3:0 durch Robert Schrade, der in der Nähe des Elfmeterpunkts lauerte, allerdings auch sträflich frei war. Can Cakin hatte zuvor seinen Gegenspieler an der Grundlinie der Stralauer aussteigen lassen und Schrade mustergültig bedient (80.). Stralau war zu diesem Zeitpunkt definitiv abgestiegen und die Leichtigkeit, mit der die Sterner das 3:0 erzielten, stand dafür sinnbildlich.

Das 4:0 durch erneut Grabow kurz vor Schlusspfiff war dann fast nur noch Formsache. Die enttäuschten Stralauer müssen nach nur einer Spielzeit den bitteren Gang zurück in die Landesliga gehen und werden hoffentlich bald zurück sein. Denn der aktuell größte und vielleicht auch schönste (Rasen-)Platz, der Laskersportplatz, wird der Berlin-Liga neben den Stralauern auf jeden Fall fehlen.

Am Schluss gab es noch ein paar emotionale Momente, als der 1.Vorsitzende Bernd Fiedler im Spielerkreis nach Schlusspfiff ein paar Worte an die Mannschaft und an den scheidenden Kapitän Tim Felsenberg richtete. Hoffen wir, dass "Felse" nächsten Sonntag bei seinem letzten Heimspiel einen ähnlichen Sieg wie an diesem Spieltag feiern können wird.

 

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