Test: 19.02.2019  Kickerinhas e.V. (BzL) – SFC Stern 1900 II  1:5 (0:2)

A.S. Schmidt (41. Härtel) – Schlanser, Fuchs (41. Rehländer), Schultz, Cuenca Bautista – L. Faulhaber, Hurst (56. L. Barthelemy) – Pogriebnaja (41. E. Barthelemy), L. Barthelemy (41. Krömer), Barth (41. Roth) – Loftus

Tore: 0:1 (11.) Michelle Hurst nach Querpass von Linn Barthelemy; 0:2 (19.) Beth Loftus nach Ecke von Johanna Barth; 0:3 (56.) Krissi Krömer nach Pass von Lea Roth; 0:4 (57.) Laura Faulhaber, Fernschuss; 0:5 (60.) Beth Loftus nach Zuspiel von Krissi Krömer; 1:5 (68.)

SR: Patrick Neumann

Dienstagabend in Neukölln, teilweise mit heftigem Regen. Gegner waren die Kickerinhas, derzeit auf Platz 9 der Bezirksliga Staffel 2 rangierend, die uns während ihrer Trainingszeit im Werner-Seelenbinder-Sportpark empfingen. Vielen Dank dafür! Da ihnen der Kunstrasen nur für 90 Minuten zur Verfügung steht, einigten wir uns auf eine verkürzte Spielzeit von 2x40 Minuten sowie einer fünfminütigen Halbzeitpause.

Wir waren von Beginn an gegen lauffreudige, engagierte und mutige Gastgeberinnen das spielstärkere Team, agierten aber zunächst nicht schnell und präzise genug, liefen zu wenig und waren zu selten frei anspielbar. Nach zehn Minuten wurde dies zunächst besser und prompt spielten wir miteinander, ließen den Ball laufen und gingen in Führung. Eine Minute später knallte ein Fernschuss von Laura Faulhaber an den Querbalken und bald darauf fiel unser zweiter Treffer. Wir bemühten uns weiterhin, verschiedene Anweisungen umzusetzen, ließen aber auch ein wenig nach.

Zur zweiten Halbzeit wurden alle Ergänzungsspielerinnen eingewechselt und einige Akteurinnen nach Krankheit oder Verletzung etwas geschont. Hier dauerte es eine Viertelstunde, bis die Teile ineinandergriffen, dann hatten wir unsere beste Phase und erzielten drei Tore in fünf Minuten. Damit war die Partie endgültig entschieden, was man unserem weiteren Spiel leider auch anmerkte. Der von den Kickerinhas viel umjubelte Ehrentreffer war definitiv verdient. Nach dem Schlusspfiff konnten wir mit dem Ergebnis, aber nicht vollständig mit unserer Leistung zufrieden sein, vor allem da uns stellenweise ein wichtiges Element fehlte: Spaß am Spiel!

Den werden wir bis Sonntag wiederfinden, wenn wir in die Rückrunde der Landesliga-Saison starten.

Polytan-Pokal-Viertelfinale:

13.02.2019  Blau-Weiß Hohen Neuendorf II (Bln-Liga) – SFC Stern 1900 II  0:3 (0:1)

Hurst – Schlanser, Miethke, Schultz, Cuenca Bautista (88. verletzt raus) – Roth, Rehländer – Ibrisevic, Krömer (79. Loftus), E. Barthelemy (85. Barth) – Schmitz (85. L. Barthelemy)

Tore: 0:1 (15.) Krissi Krömer, nachdem die Torfrau einen Schuss von Line Rehländer an die Latte lenkte; 0:2 (55.) Aldijana Ibrisevic nach Pass von Line Rehländer; 0:3 (76.) Hannah Schmitz nach Zuspiel von Line Rehländer und Weiterleitung von Ella Barthelemy

SR: Christian Grande

SRA: Sebastian Kohn, Danny Niklaus

 

Mittwochabend, Pokal-Viertelfinale, Hohen Neuendorf… Moment, da war doch was? Genau, diese Konstellation gab es ebenfalls in der letzten Saison und natürlich war uns das damalige Spiel noch in Erinnerung. Stark gespielt, Schock durch einen Schlüsselbeinbruch von Aldi Ibrisevic und dann unglücklich im Elfmeterschießen ausgeschieden.

Aber beide Mannschaften haben sich verändert, auf unserer Seite waren nur noch sechs Spielerinnen von damals dabei, auf Seiten des BerlinLiga-Zwölften sogar nur noch drei.

Urlaubs- und krankheitsbedingt stand Michelle Hurst im Tor, sonst im Mittelfeld zu Hause und um es vorweg zu nehmen, sie war ein sicherer Rückhalt und es freute uns alle, dass sie die Null gehalten hat.

Bei Nieselregen waren wir die spielstärkere Mannschaft, machten aber immer wieder einfache Fehler und trafen nicht immer die besten Entscheidungen, so dass es insbesondere im ersten Abschnitt eine enge Partie war.

Nach einer Viertelstunde gingen wir in Führung. Line Rehländer zog ab und die starke HND-Torfrau Wiese lenkte den Ball noch an den Querbalken, war dann aber gegen den Nachschuss von Krissi Krömer machtlos. In der Folgezeit verpassten wir mehrmals knapp oder scheiterten an Wiese und gingen mit verdienter Führung in die Pause. Frisch eingestellt kamen wir wieder auf den Kunstrasen, reduzierten unsere Fehler und erzielten zehn Minuten nach Wiederanpfiff unseren zweiten Treffer nach sehenswertem Spielzug. Wir ließen nicht nach und hätten kurz darauf beinahe den Sack zugemacht, als Hannah Schmitz allein auf das gegnerische Gehäuse zueilte, aber an einer starken Fußparade der 16jährigen Torfrau scheiterte (68. Minute). Den anschließenden Eckball köpften wir hauchdünn über die Latte. Schließlich gelang Hannah doch noch ihr Tor und der Halbfinaleinzug war uns nicht mehr zu nehmen! Zwei Minuten vor dem Abpfiff verletzte sich Alex Cuenca Bautista, so dass wir die letzten Augenblicke zu zehnt absolvierten. Stand jetzt scheint es aber nichts Schlimmeres zu sein. Trotzdem gute Besserung CuBa!

Ein herzliches Dankeschön an alle, die uns begleitet und unterstützt haben!

Im Halbfinal-Lostopf befinden sich noch der Titelverteidiger 1. FC Union II (siegten 4:2 im BerlinLiga-Duell und letztjähriger Finalbegegnung gg FC Viktoria 89 II) sowie die beiden Bezirksligisten BW Berolina Mitte II (4:2 gg FC Internationale II) und Türkiyemspor II (Freilos).

10.02.2019          22. Berliner Hallenmasters: Platz 9

Als Landesliga-Hallenmeister durften wir erstmalig am Masters teilnehmen und waren somit der einzige Verein, der mit 1. und 2. Frauen am Start war. Dieses Jahr waren wir sogar die einzige Zweitvertretung im Wettbewerb.

Gespielt wurde im Sportzentrum Schöneberg in drei Gruppen a vier Teams (4+1 TW, Spielzeit 1x 10 Minuten, Seitenbande und Toraus). Platz 1 und 2 jeder Gruppe sowie die beiden besten Gruppendritten qualifizierten sich für das Viertelfinale.

Unsere Gruppe:

Titelverteidiger 1. FC Union (RL), BSC Marzahn (RL), Türkiyemspor (Bln-L, Sieger der Qualirunde und amtierender Futsal-Champion) und wir.

In den anderen beiden Gruppen trafen aufeinander:

FC Viktoria 1889 (RL), SC Staaken (Bln-Liga-Hallenmeister), Borussia Pankow (Bln-L) und Adlershofer BC (LL) sowie

BW Hohen Neuendorf (RL), SFC Stern 1900 I (RL), 1. FC Schöneberg (LL) und Wittenauer SC Concordia (BzL-Hallenmeister).

Wir mussten unseren Kader aufgrund von Urlaub und Krankheit wieder umstellen, diesmal liefen für uns auf: Alex Cuenca Bautista, Emily Eckardt, Ronja Faulhaber (TW), Suni Hartmann, Michelle Hurst, Krissi Krömer, Jacky Miethke, Julia Pogriebnaja und Ursel Schlanser.

Unsere Spiele:

BSC Marzahn – SFC Stern 1900 II  0:1

Tor: 0:1 (4.) Krissi Krömer, Neunmeter (Foul an sie selbst)

Was für ein Auftakt! Gegen den Regionalligisten traten wir couragiert auf, waren präsent, hatten in Ronja Faulhaber, für deren Unterstützung wir uns herzlich bedanken, einen großartigen Rückhalt und konnten auch offensive Akzente setzen. Einer dieser Akzente sorgte für das Tor des Spiels. Jacky Miethke schoss den Ball an die Latte, Krissi Krömer legte sich den Abpraller vor und wurde im Strafraum gefoult. Den folgerichtigen Strafstoß verwandelte sie sicher. Eine auch im kämpferischen Bereich tolle Mannschaftsleistung verschaffte uns einen verdienten Sieg.

SFC Stern 1900 II – Türkiyemspor  0:1

Tor: 0:1 (4.) Emily Eckardt (Eigentor)

Ärgerlich! Dem späteren Vizemeister boten wir einen tollen Kampf mit starker Einstellung und Einsatz sowie einer wieder einmal glänzend aufgelegten Ronja Faulhaber. Türkiyemspor war schon die bessere Mannschaft, benötigten aber auch Glück für ihren Treffer. Ein Pfostenschuss sprang an den Fuß von Ecki und ins eigene Netz. Da konnte sie nichts gegen machen. Schade, dass unsere Leistung nicht mit einem Punkt belohnt wurde, aber das Team wusste ihre gute Leistung einzuordnen.

SFC Stern 1900 II – 1. FC Union  1:7

Tore: 1:0 (1.) Krissi Krömer nach Freistoß von Alex Cuenca Bautista; 1:1 (3.); 1:2 (3.); 1:3 (6.); 1:4 (7.); 1:5 (8.); 1:6 (9.); 1:7 (10.)

Der Titelverteidiger zeigte uns, mit wie viel Tempo, Technik und Talent man Hallenfußball spielen kann. Da haben wir definitiv einiges gelernt. Trotzdem blieb es uns vorbehalten, den Torreigen zu eröffnen und Union den ersten Turnier-Gegentreffer beizubringen. Danach machten wir es ihnen phasenweise zu einfach, hätten drei Tore ganz einfach verhindern können und hatten Pech, als Alex Cuenca Bautista den Pfosten traf und es im Gegenzug wieder in unserem Gehäuse einschlug. Union stellte später dann auch mit Josephine Bonsu die beste Spielerin des Hallenmasters.

Das Masters endete somit für uns mit einem dritten Platz in der Gruppe hinter 1. FC Union (7 Punkte, 11:1 Tore), Türkiyemspor (7 Punkte, 3:0 Tore) und vor BSC Marzahn (0 Punkte, 0:7 Tore). Da alle drei Gruppendritten mit 3 Punkten punktgleich waren, aber wir leider die schlechteste Tordifferenz hatten, konnten wir uns nicht für das Viertelfinale qualifizieren. Wir wurden also Neunter und können erhobenen Hauptes auf unsere erste Masters-Teilnahme zurückblicken.

Unsere Erste, die mit Siegen gegen 1. FC Schöneberg (1:0) und Wittenauer SC Concordia (3:1) sowie einem torlosen Remis gegen BW Hohen Neuendorf ins Viertelfinale gelang, wurde Dritter und stellte mit Nic Bartholdi die beste Torfrau des Turniers. Emina Wacker war zusammen mit Julie Illmann (SC Staaken) beste Torschützin mit jeweils 5 Treffern, musste die Trophäe jedoch ziehen lassen, als sie ein Neunmeter-Shootout mit 1:2 verlor.

Die Ergebnisse der KO-Runden:

Viertelfinale:

SC Staaken – Wittenauer SC Concordia  2:1

1.FC Union – SFC Stern 1900 I  0:1

BW Hohen Neuendorf – Borussia Pankow  3:0

FC Viktoria 1889 – Türkiyemspor  1:1, 2:3 nach Neunmeterschießen

Halbfinale:

SC Staaken – BW Hohen Neuendorf  0:3

SFC Stern 1900 I – Türkiyemspor  1:2

Spiel um Platz 3:

SC Staaken – SFC Stern 1900 I  0:2

Endspiel:

Türkiyemspor – BW Hohen Neuendorf  1:3

Gratulation an BW Hohen Neuendorf zum Titelgewinn!

MastersGruppenbild

So. 03.02.2019/Landesliga-Hallenrunde/Stadthalle Hohen Neuendorf

2. Frauen gewinnen Landesliga-Hallenturnier

03.02.2019  Landesliga-Hallenrunde: Endrunde

Sechs Landesligisten, die die Vorrundengruppen überstanden, fanden sich in der Stadthalle Hohen Neuendorf ein, um ihren Hallenmeister 2018/2019 auszuspielen.

Die Rahmenbedingungen waren minimal zur Vorrunde verändert, da diesmal mit Rundum-Bande gespielt wurde, Spielerinnenanzahl 4 + 1 TW und Spielzeit 1x 10 Minuten blieben wie gewohnt.

Mit einer grandiosen Mannschaftsleistung gewannen wir den Titel und nehmen nun gemeinsam mit unserer 1. Frauen am Berliner Hallen-Masters teil (10.02.2019 ab 10 Uhr, Sportzentrum Schöneberg).

Unser Kader: Ella Barthelemy, Linn Barthelemy, Alex Cuenca Bautista, Toni Härtel (TW), Suni Hartmann, Michelle Hurst, Aldi Ibrisevic, Martha Karpe, Krissi Krömer, Jacky Miethke.

Unsere Spiele:

SFC Stern 1900 II – Sparta Lichtenberg  3:0

Tore: 1:0 (2.) Krissi Krömer (Aldi Ibrisevic); 2:0 (9.) Aldi Ibrisevic (Jacky Miethke); 3:0 (10.) Aldi Ibrisevic (Krissi Krömer)

Zum Auftakt durften wir uns im insgesamt zweiten Turnierspiel mit dem Zweiten der Vorrundengruppe A messen. Nach unserer Führung gelang es uns zunächst nicht, was Zählbares nachzulegen, doch ein Doppelpack in der Schlussphase ließ keinen Zweifel an einem verdienten Erfolg.

Adlershofer BC – SFC Stern 1900 II  0:2

Tore: 0:1 (3.) Krissi Krömer (Aldi Ibrisevic); 0:2 (6.) Ella Barthelemy (Linn Barthelemy)

Nach einem Match Pause trafen wir auf Adlershof, die sich als Dritter der Gruppe A für die Endrunde qualifiziert hatten. ABC hatte ihre erste Partie gegen 1. FC Schöneberg verloren, daher waren sie schon ein wenig unter Druck und wir nutzen es mit klarer Spielanlage aus.

SFC Stern 1900 II – Moabiter FSV  6:0

Tore: 1:0 (1.) Ella Barthelemy (Linn Barthelemy); 2:0 (5.) Alex Cuenca Bautista nach Solo; 3:0 (7.) Krissi Krömer (Jacky Miethke); 4:0 (9.) Jacky Miethke (Ella Barthelemy); 5:0 (10.) Suni Hartmann (Michelle Hurst); 6:0 (10.) Ella Barthelemy (Michelle Hurst)

Diesmal zwei Spiele Pause, dann waren die Moabiter unsere Gegner, die sich als Vierter unserer Vorrundengruppe den Platz bei diesem Turnier sicherten, da der Friedrichshagener SV zurückzog. Wir waren hochkonzentriert und ließen den FSV-Mädels keine Chance. Somit hatten wir mindestens einen Platz für die Qualifikationsrunde zum Berlin Masters sicher.  

SFC Stern 1900 II – 1. FC Schöneberg  2:0

Tore: 1:0 (4.) Krissi Krömer (Michelle Hurst); 2:0 (5.) Ella Barthelemy (Linn Barthelemy)

Vor dem Spiel gegen den Dritten unserer Vorrundengruppe war die rechnerische Situation sehr einfach: Ein Unentschieden würde die direkte Qualifikation zum Berlin Masters bedeuten, ein Dreier zusätzlich den Titel des Landesliga-Hallenmeisters!

Wir waren nach einer Ruhepause von vier Partien voller Vorfreude und unsere Mädels lieferten wieder eine großartige Leistung zum Titelgewinn ab. Hallenmeister, Hallenmeister, hey, hey…

Spandauer Kickers – SFC Stern 1900 II  2:0

Tore: 1:0 (4.); 2:0 (9.)

Das letzte Turnierspiel! Zwei Partien lang konnten wir feiern, dann mussten wir zunächst nochmal aufs Feld. Wer würde Vize werden und ebenfalls direkt ins Masters einziehen und wer müsste in die Qualifikationsrunde? 1. FC Schöneberg hatte vorgelegt und die Spandauer Kickers müssten uns mit 4 Toren Differenz besiegen, um noch Zweiter zu werden. Leider waren wir in einigen Situationen zu euphorisch, in anderen zu behäbig, so dass wir zu Recht verloren. Aber auch irgendwie menschlich.

 

Wir wurden nicht nur sensationell Landesliga-Hallenmeister (12 Punkte, 13:2 Tore) sondern stellten mit Krissi Krömer auch noch die beste Torschützin der Landesliga-Hallenrunde (12 Treffer) und mit Toni Härtel die beste Torfrau!

Zudem wurden Ella Barthelemy, Alex Cuenca Bautista, Toni Härtel und Krissi Krömer in das 10köpfige Allstar-Team der Fußball-Woche gewählt. Herzlichen Glückwunsch!

Zweiter wurde der 1. FC Schöneberg (9 Punkte, 9:5 Tore), die mit Lisa Weinberg die beste Spielerin des Turniers in ihren Reihen hatten.

Die Qualifikationsrunde erreichten auf Rang 3 die Spandauer Kickers (9 Punkte, 7:4 Tore) und als Vierter der Adlershofer BC (7 Punkte, 6:6 Tore).

Da SpaKi jedoch auf ihre Teilnahme verzichtete, sollte der Fünftplatzierte (Sparta Lichtenberg, 2 Punkte, 4:11 Tore) nachrücken.

Diese verzichteten ebenfalls und so nimmt Platz 6 (Moabiter FSV, 2 Punkte, 3:14 Tore) am Turnier teil.

 

Ein besonderer Dank geht auch wieder an unsere lautstarke Unterstützung, Familie, Freunde, Spielerinnen der Ersten (inkl. Coach Harald Planer), Sterner…

…sowie an unsere gesamte Mannschaft, egal ob auf den Hallenböden der Vor- und Endrunde, auf den Tribünen, im Urlaub befindlich oder verhindert und in Gedanken bei uns, dieser Titel gehört EUCH ALLEN!

Hallenmeister

Test: 28.01.2019  DFC Kreuzberg (BzL) – SFC Stern 1900 II  1:6 (0:4)

A.S. Schmidt (46. Härtel) – Kahlscheuer (46. Karpe, bis 85.), L. Faulhaber, Fuchs, Schlanser (70. Roth) – Roth (46. Hurst), Rehländer – E. Barthelemy, Krömer (46. L. Barthelemy), Hartmann – Schmitz

Tore: 0:1 (13.) Krissi Krömer nach Pass von Hannah Schmitz; 0:2 (16.) Hannah Schmitz nach Hereingabe von Suni Hartmann; 0:3 (23.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Hannah Schmitz; 0:4 (39.) Krissi Krömer nach Vorbereitung von Suni Hartmann; 0:5 (53.) Ella Barthelemy nach Steilpass von Marlene Fuchs; 0:6 (62.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Ursula Schlanser; 1:6 (84.)

SR:  Maurice Kabbe

Unser erstes Testspiel im Kalenderjahr 2019 führte uns nach Kreuzberg, wo wir auf den derzeitigen Tabellenzweiten der Bezirksliga Staffel 2 trafen. In einer fairen Partie waren wir die spielerisch bessere Mannschaft, allerdings erscheint das Ergebnis auch einen Tick zu hoch, wenn man bedenkt, dass der DFC zweimal unser Außennetz traf und einmal sehr knapp aus aussichtsreicher Position am Ball vorbeischlidderte. Ein Doppelpack nach einer guten Viertelstunde stellte die Weichen und wir waren immer wieder bemüht, offensive Akzente zu setzen. Fast jede gute Torchance wurde genutzt und in der 36. Minute traf eine Kreuzbergerin beim Rettungsversuch noch ihren eigenen Pfosten.

Zur 2. Halbzeit wechselten wir mehrfach, nahmen aber schnell wieder Rhythmus auf und erzielten zwei weitere Tore. Der Ehrentreffer für die Heimelf war verdient und die letzten fünf Minuten verbrachten wir in Unterzahl, als wir die angeschlagene Martha Karpe vorsichtshalber lieber vom Feld nahmen. Ein sehr gelungener Test, jedoch mit vielen Details, die es bis zum Pokal-Viertelfinale bei B.W. Hohen Neuendorf II (Berlin-Liga) noch zu verbessern gilt.

27.01.2019  Landesliga-Hallenrunde: Vorrunde, Gruppe B

Zehn Tage, nachdem sich in der Gruppe A die Spandauer Kickers, Sparta Lichtenberg und Adlershofer BC bereits qualifiziert hatten, traf sich die Gruppe B im Sportzentrum Schöneberg um die noch fehlenden drei Teilnehmer für die Landesliga-Endrunde (Sonntag, 03.02.2019, Stadthalle Hohen Neuendorf, 13 - 16 Uhr) zu ermitteln.

Rahmenbedingungen: Seitenbande und Toraus, Spielerinnenanzahl 4 + 1 TW, Spielzeit 1x 10 Minuten.

Unser Kader: Ella Barthelemy, Linn Barthelemy, Alex Cuenca Bautista, Suni Hartmann, Michelle Hurst, Aldi Ibrisevic, Martha Karpe, Krissi Krömer, Jacky Miethke, Julia Pogriebnaja, Lea Roth, Sophie Schmidt (TW).

Unsere Spiele:

SFC Stern 1900 II – Moabiter FSV  4:1

Tore: 1:0 (1.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 2:0 (2.) Krissi Krömer nach Pass von Alex Cuenca Bautista; 2:1 (4.); 3:1 (8.) Ella Barthelemy nach Vorlage von Jacky Miethke; 4:1 (9.) Krissi Krömer nach Vorbereitung von Aldi Ibrisevic

In unserem ersten Gruppenspiel trafen wir auf die Moabiter, die uns auf dem Feld die einzige Hinrunden-Niederlage beibrachten. Doch wir waren sofort in der Partie, gingen schnell in Führung und ließen uns auch nicht durch den zwischenzeitlichen Anschlusstreffer aus dem Konzept bringen. Ein sehr gelungener Auftakt.

FFC Berlin 2004 – SFC Stern 1900 II  2:3

Tore: 0:1 (1.) Krissi Krömer nach Pass von Alex Cuenca Bautista; 1:1 (4.); 1:2 (9.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Sophie Schmidt; 1:3 (10.) Lea Roth, reagierte blitzschnell nachdem die gegnerische Torfrau den Ball an die Bande schoss; 2:3 (10.)

Nach einem Spiel Pause waren wir wieder dran und gingen wieder in der ersten Spielminute in Führung. Doch diesmal wollte der zweite Treffer zunächst nicht fallen und so mussten wir den Ausgleich hinnehmen. Wir spielten ruhig weiter, glaubten an uns und ein Doppelpack kurz vor dem Ende brachte die Entscheidung. Das zweite FFC-Tor war ärgerlich.

SFC Stern 1900 – BSC Marzahn II  4:1

Tore: 1:0 (1.) Alex Cuenca Bautista nach Vorlage von Krissi Krömer; 2:0 (2.) Alex Cuenca Bautista nach Pass von Linn Barthelemy; 3:0 (3.) Krissi Krömer mit verdecktem Distanzschuss; 4:0 (7.) Ella Barthelemy, nachdem die Torfrau einen Schuss von Michelle Hurst nur abklatschen kann; 4:1 (8.)

Zwei Spiele Pause, dann ging es wieder aufs Parkett. Und wir dachten uns wohl "aller guten Dinge sind drei", denn schon wieder gingen wir in der Anfangsminute in Führung. Wir waren in allen Belangen überlegen und gewannen auch in der Höhe verdient.

SFC Stern 1900 II – 1. FC Schöneberg  2:1

Tore: 1:0 (4.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 2:0 (7.) Ella Barthelemy nach Pass von Sophie Schmidt; 2:1 (8.)

Nachdem wir uns vier Spiele lang ausruhen durften stand bereits vor der Partie fest, dass wir uns für die Endrunde qualifiziert hatten. Ein Platz unter den ersten drei war uns nicht mehr zu nehmen. Allerdings wollten wir gegen teils robust auftretende Schönebergerinnen keine Spannung verlieren und das Match unbedingt gewinnen. Diesmal musste unser Anhang etwas länger auf das 1:0 warten, das dem Spielverlauf genauso entsprach wie die 2-Tore-Führung. Kurz nach dem Anschlusstreffer hätten wir beinahe den alten Abstand wieder hergestellt, doch Lea Roth scheiterte am Pfosten (9.) und schließlich brachten wir den knappen Vorsprung ins Ziel.

Friedrichshagener SV – SFC Stern 1900 II  2:2

Tore: 0:1 (7.) Lea Roth nach Pass von Linn Barthelemy; 1:1 (8.); 2:1 (9.); 2:2 (10.) Krissi Krömer nach Balleroberung durch Jacky Miethke

Unsere letzte Begegnung der Vorrunde war auch das insgesamt letzte Gruppenspiel, nachdem wir zuvor noch zwei Partien pausieren konnten. Beide Mannschaften waren bereits für die Endrunde qualifiziert, somit waren eigentlich alle Voraussetzungen für ein schönes Fußballspiel gegeben. Der FSV startete furios und traf in den ersten Sekunden bereits unseren Pfosten, diese Statistik egalisierte dann Michelle Hurst in der 4. Minute. Nachdem wir uns besser auf den teils übermotivierten Gegner eingestellt hatten, scheiterten wir einige Male an der Torfrau und nach unserer Führung machten wir es den Friedrichshagenern zu leicht. Wir mussten erstmalig am heutigen Tag einem Rückstand hinterherlaufen, doch auch diese Herausforderung meisterten wir und glichen kurz vor der Schlusssirene aus.

Durch diesen Punktgewinn wurden wir Gruppensieger (13 Punkte, 15:7 Tore), gefolgt vom Friedrichshagener SV (10 Punkte, 13:7 Tore) und dem 1. FC Schöneberg (7 Punkte, 5:5 Tore).

Auf den weiteren Plätzen folgten der Moabiter FSV (7 Punkte, 6:9 Tore), FFC Berlin 2004 (4 Punkte, 5:9 Tore) und BSC Marzahn II (1 Punkt, 3:10 Tore).

Direkt nach Turnierende verkündete Friedrichshagen, dass sie am 03. Februar keine Mannschaft zusammen bekommen und verzichteten daher auf die weitere Teilnahme. Dadurch rückt Moabit auf und nimmt nun ebenfalls an der Endrunde teil, bei der sich die beiden Erstplatzierten direkt für das Berlin Masters qualifizieren.

Ein besonderer Dank geht an unsere Fans, Freunde, Familien, an unsere nicht einsatzfähigen Spielerinnen und an die Spielerinnen unserer Ersten, die die Tribüne rockten und unsere Mädels hervorragend unterstützten.

13.01.2019  BFV-Futsal-Hallenmeisterschaft: Vorrunde, Staffel 3

Für die diesjährige Berliner Futsal-Hallenmeisterschaft meldeten sich viele Mannschaften, so dass an zwei Tagen insgesamt vier Gruppen a sechs Teams um den Einzug in die Endrunde spielten.

Für uns ging es am Sonntag ab 9 Uhr in der Sporthalle Osdorfer Straße los. Es wurde im 4 + 1 TW gespielt und die Spielzeit betrug 1x 12 Minuten. Die beiden Erstplatzierten qualifizierten sich für die Endrunde am 26. Januar.

Unser Kader:

Ella Barthelemy, Linn Barthelemy, Emily Eckardt, Laura Faulhaber, Toni Härtel, Aldi Ibrisevic, Martha Karpe, Jenny Kraft, Krissi Krömer, Jacky Miethke, Julia Schmidt, Sophie Schmidt (TW)

Unsere Spiele:

Statt der fünf Matches wurden es nur drei, da der 7er-Landesligist Anadoluspor und der Bezirksligist SC Borsigwalde II nicht zum Turnier erschienen.

Diese beiden Partien wurden mit je 3 Punkten und 2:0 Toren für die restlichen 4 Teams gewertet.

GW Neukölln – SFC Stern 1900 II  1:1

Tore: 0:1 (4.) Aldi Ibrisevic nach Balleroberung; 1:1 (8.)

Gegen den Berlin-Ligisten und späteren Gruppensieger waren wir von Beginn an präsent, hatten in Sophie Schmidt einen starken Rückhalt und erzielten den ersten Treffer des Turniertages, als wir den 4er-Ball mit reduzierten Sprungeigenschaften in das Handballtor unterbrachten. Ein Missverständnis brachte den Ausgleich, doch mehr ließen wir gegen spielstarke Gegnerinnen nicht zu. Ein guter Auftakt.

SFC Stern 1900 II – Wittenauer SC Concordia II  0:2

Tore: 0:1 (9.); 0:2 (12.)

In unserer zweiten Partie trafen wir auf den Tabellenführer ihrer 7er-Bezirksliga-Staffel, mit vielen Spielerinnen, mit denen wir letzte Saison noch die Klingen auf dem Großfeld kreuzten. Wir spielten richtig gut, doch beim finalen Zuspiel fehlten immer ein paar Zentimeter oder der Ball ging einfach nicht rein. Wittenau, die sich später als Gruppenzweiter für die Endrunde qualifizierten, brachte aus dem Spiel heraus nicht viel zustande, war aber gnadenlos effektiv. Ein unglückliches Ballverspringen und ein Fehlpass, als wir in der Schlussphase alles riskierten, mehr brauchten sie nicht für ihre beiden Treffer.   

SFC Stern 1900 II – Frauenfußball-Club Berlin 2004  0:2

Tore: 0:1 (6.); 0:2 (6.)

Das letzte Spiel des Turniers und beide Teams wussten vorher, dass sie ausgeschieden waren. Wir wollten uns mit einem positiven Gefühl auf den Heimweg machen, stattdessen legten wir einen relativ schwachen Auftritt hin. Ein Doppelschlag innerhalb von 60 Sekunden nach individuellen Fehlern ist bitter, aber im Anschluss hätten wir etwas mehr Engagement zeigen können. Trotzdem hatten wir während des gesamten Spielverlaufs Torchancen, u.a. scheiterte Krissi Krömer in der 8. Minute am Pfosten, wir machten nur einfach "die Bude" nicht.

Dieses Turnier haken wir als Erfahrung und Trainingseinheit ab, allerdings möchten wir uns herzlich bei unseren Zuschauern bedanken, die sich durch die frühe Zeit nicht abschrecken ließen.

Unsere Abschlusstabelle:

Platz

Mannschaft

S

U

N

Tore

Punkte

1.

BSV GW Neukölln

4

1

0

10:1

  13

2.

Wittenauer SC Concordia II

4

0

1

 9:1

  12

3.

FFC Berlin 2004

3

0

2

 6:7

   9

4.

SFC Stern 1900 II

2

1

2

 5:5

   7

5.

Anadoluspor Berlin

0

0

5

 0:10

   0

6.

SC Borsigwalde II

0

0

5

 0:10

   0

02.12.2018  SFC Stern 1900 II – TSV Mariendorf 1897  4:1 (2:1)

Härtel – Fuchs, Miethke, Schultz, Cuenca Bautista – Roth (85. Eckardt), Rehländer – Ibrisevic (79. Hurst), Krömer, E. Barthelemy (72. L. Barthelemy) – Loftus (77. Kraft)

Tore: 0:1 (7.); 1:1 (13.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 2:1 (24.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Line Rehländer; 3:1 (59.) Line Rehländer nach Ecke von Krissi Krömer; 4:1 (74.) Krissi Krömer nach Pass von Beth Loftus

SR: Thomas Hein


Besuch aus Mariendorf. Unser Bezirksliga-Staffelsieger der Vorsaison gab sich bei ungemütlichen Witterungsbedingungen die Ehre. Flutlicht und Dauerregen tauchten den Sterner in eine Szenerie, in der sich niemand gewundert hätte, wenn der Hund von Baskerville am Spielfeldrand aufgetaucht wäre.

Unsere Mannschaft war von Beginn an gut in der Partie und stellte sich schnell auf die leicht veränderte Spielweise unserer Gäste ein. Kamen sie in der letzten Spielzeit häufig mit langen Bällen zum Erfolg, versuchten sie es diesmal mehr über außen. Trotzdem gerieten wir früh in Rückstand, als wir einen halben Schritt zu spät sind und nur die Schützin wissen wird, ob sich der Ball aufgrund einer abgerutschten Flanke oder eines genialen Außenristschusses in unsere Maschen senkte. Nicht das erste 0:1 aus unserer Sicht in diesem Jahr, allerdings wissen wir auch: Wir können Rückstand!

Unsere Mädels haben eine große Mentalität und glaubten jederzeit an ihre Fähigkeiten und unser Spielkonzept, so dass wir schnell ausgleichen konnten. Elf Minuten später drehten wir vollkommen verdient das Match und kurz darauf zog Aldi Ibrisevic nach starkem Spielzug auf und davon und scheiterte am Innenpfosten (28. Minute). Defensiv standen wir sehr sicher und somit war das einzige Manko zur Pause, dass wir nur mit einem Tor Differenz führten.

Im zweiten Durchgang blieben wir weiter konzentriert und spielbestimmend, ließen nicht eine ernsthaft gefährliche Situation des TSV zu und belohnten uns mit zwei weiteren Treffern.

Für uns ist die Hinserie nun mit dieser starken Vorstellung beendet und mit 7 Siegen, 4 Unentschieden und nur 1 Niederlage sowie einem Tabellenplatz unter den Top 4, wurden unsere Erwartungen als Aufsteiger übertroffen. Hier heißt es jetzt weiter lernen, weiter arbeiten und weiter Spaß am Spiel haben.

In diesem Zusammenhang gratulieren wir den Spandauer Kickers zur Herbstmeisterschaft und wünschen all unseren Leserinnen und Lesern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins Neue Jahr!

25.11.2018  BSC Marzahn II – SFC Stern 1900 II  0:8 (0:2)

R. Faulhaber – Roth, Miethke (18. L. Faulhaber), Schultz (66. Miethke), Cuenca Bautista – Krömer, Rehländer – Hartmann (46. E. Barthelemy), Schmitz (68. L. Barthelemy), Ibrisevic (74. Loftus) – Loftus (34. Kraft)

Tore: 0:1 (3.) Krissi Krömer nach Querpass von Aldi Ibrisevic; 0:2 (28.) Aldi Ibrisevic nach Vorlage von Beth Loftus; 0:3 (52.) Ella Barthelemy nach Ecke von Line Rehländer; 0:4 (54.) Aldi Ibrisevic nach Pass von Krissi Krömer; 0:5 (56.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Ella Barthelemy; 0:6 (57.) Jenny Kraft, nachdem die Torfrau einen Schuss von Ella Barthelemy nur abklatschen kann; 0:7 (82.) Linn Barthelemy nach Ablage von Beth Loftus; 0:8 (85.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Krissi Krömer

SR: Mario Geracik

Nachdem SV Blau-Gelb seine Zweite aus der Landesliga zurückgezogen hat, trafen nun die beiden noch verbliebenen Zweitvertretungen aufeinander.

Der Tabellenletzte aus Marzahn hatte bisher jedes Spiel verloren, somit mussten wir fokussiert und bereit sein um keine Überraschungen zu erleben. Da die leicht zeitversetzt stattfindende Regionalliga-Partie abgesagt wurde, hätte auch die komplette Erste gegen uns antreten können (regelkonform). Aber die Gastgeberinnen blieben sportlich fair und füllten ihre Reihen nur mit drei Spielerinnen des Regionalliga-Kaders auf, die dort bisher insgesamt 13 Einsätze zu verzeichnen hatten.

Wir kamen sehr gut ins Match, schon in der 3. Minute erzielten wir mit einem leicht abgefälschten Schuss die Führung. In der Folgezeit wurden wir mehrere Male knapp und mehrmals zu Unrecht wegen Abseits zurückgepfiffen, mussten Jacky Miethke nach einem Tritt in den Unterleib ersetzen und spielten phasenweise nicht gut genug miteinander. Unser zweites Tor war allerdings wieder gut herausgespielt und hochverdient.

In der Pause justierten wir einige kleinere Stellschrauben, stellten etwas um und mit dem Wiederanpfiff ließen wir den Ball besser laufen. Dies führte auch sofort zum Erfolg, doch der reguläre Treffer von Ella Barthelemy wurde uns verweigert (47., angeblich Abseits). Fünf Minuten später trug sie sich schließlich in die Liste der Torschützinnen ein und in den folgenden fünf Minuten netzten wir weitere dreimal ein.

In der letzten halben Stunde konnten wir einige Spielerinnen etwas schonen, mussten wieder einige fragliche Entscheidungen über uns ergehen lassen, verfehlten einige Male den Kasten oder scheiterten am Marzahner Goalie und Krissi Krömer schoss an den Pfosten (70. Minute), bevor wir noch zweimal trafen.

Zwei Minuten vor dem Abpfiff gab es die einzige Chance der Gastgeberinnen, als ein weit nach vorn geschlagener Ball auf die Oberkante unserer Latte tropfte.

Fazit: Ein ungefährdeter Pflichtsieg, den wir gut einzuschätzen wissen.

Danke an Ronja Faulhaber für die Unterstützung, nachdem unsere beiden Torfrauen nicht zur Verfügung standen.

18.11.2018  SFC Stern 1900 II – SV Seitenwechsel  2:1 (1:1)

Härtel – Fuchs, Miethke, Schultz, Cuenca Bautista (70. Roth) – Krömer, Rehländer – Ibrisevic, Schmitz, Hartmann (80. L. Barthelemy) – Loftus (89. Hurst)

Tore: 1:0 (35.) Krissi Krömer, direkter Freistoß; 1:1 (43.); 2:1 (57.) Aldi Ibrisevic nach Vorlage von Beth Loftus

Gelbe Karte: 41. Aldi Ibrisevic, hätte lt. Schiedsrichter den exakten Abstand zum Freistoß alleine wissen müssen (wurde bei der Ausführung aus ca. 8,5 Metern angeschossen)

SR: Horst Ronneberger

Bei nasskaltem Wetter trafen wir auf den SV Seitenwechsel, die zu Spielbeginn zwei Plätze und zwei Punkte vor uns lagen. Eine erfahrene Truppe, die schon lange zusammen spielt und Einzelspielerinnen in ihren Reihen haben, die teilweise höherklassig (auch in der 1. Bundesliga) aktiv waren.

Unser Team war von Beginn an in der Partie, setzte die Vorgaben gut um und ließ unseren Besuch nicht zur Entfaltung kommen. Einziges Manko: Wir belohnten uns zunächst nicht mit dem Torerfolg. Unser Führungstreffer war schließlich hochverdient, doch anstatt nachzulegen, erlaubten wir uns eine Unachtsamkeit, die die Gäste zum Ausgleich nutzten. Toni Härtel parierte zunächst großartig, war jedoch gegen den Nachschuss machtlos.

Nach der Pause behielten wir unsere Spielidee bei und konnten wieder in Führung gehen. Leider machten wir im Anschluss den Sack nicht zu, spielten in manchen Situation nicht zielstrebig genug, nicht abgezockt genug, nicht clever genug. Hier ist definitiv noch eine Menge Luft nach oben. Schlussendlich holten wir uns die drei Punkte, gewannen das erste Mal gegen den SVS (zuvor zwei Remis und sechs Niederlagen seit 2010) und haben nun drei Punkte mehr auf dem Konto, als unsere 2. Frauen der Saison 2010/11 am Ende ihrer Landesliga-Spielzeit hatten.

11.11.2018  1.FC Schöneberg – SFC Stern 1900 II  1:1 (1:1)

Härtel – Fuchs, Miethke, Schultz, Cuenca Bautista (83. Kahlscheuer) – L. Faulhaber (71. Hurst), Krömer – Ibrisevic, Schmitz, Hartmann (73. Roth) – L. Barthelemy

Tore: 1:0 (14.); 1:1 (18.) Hannah Schmitz nach Pass von Krissi Krömer

SR: Hans Kalupa

Nach dreiwöchiger Pflichtspielpause trafen wir auf unsere Nachbarn aus Schöneberg, die drei Punkte weniger auf dem Konto haben und wir erwarteten ein Match auf Augenhöhe.

Die Gastgeberinnen hatten auf dem tiefen Naturrasen den besseren Start, auch wenn das Führungstor aus unserer Sicht etwas unglücklich fiel. Unsere Elf war aber nicht geschockt, kam immer besser in die Partie und konnte zeitnah ausgleichen. Es fanden nun teils rassige Duelle statt, sinnbildlich hierfür die Aussage einer unserer Spielerinnen in Richtung Trainer: "Ich muss so viel nach hinten arbeiten" und die Reaktion ihrer direkten Gegenspielerin: "Ich auch!"

Beide Mannschaften hatten Torchancen (unsere waren vielleicht einen Tick besser), aber beide Keeper, Toni Härtel und Marie Pflugbeil, hatten einen sehr guten Tag erwischt und parierten alles, was auf ihre Gehäuse kam. Uns fehlte in manchen Situationen etwas die Passschärfe und Genauigkeit sowie bei den Standards etwas mehr Konzentration. Trotzdem wäre ein Sieg in der Schlussphase noch möglich gewesen. Hanni Schmitz spitzelte den Ball zwar an Pflugbeil, aber leider auch knapp am Pfosten vorbei und nach einem tollen Spielzug konnte die Schöneberger Torfrau den Schuss von Aldi Ibrisevic mit Glanzparade am Kasten vorbeilenken. So blieb es bei einer an diesem Tag durchaus gerechten Punkteteilung, mit einer ansprechenden Mannschaftsleistung unsererseits.

Test: 04.11.2018  FC Hertha 03 (Berlin-Liga) – SFC Stern 1900 II  3:0 (1:0)

A.S. Schmidt – Dag (46. Miethke), Karpe (60. Dag), Schultz, Cuenca Bautista – L. Faulhaber, Rehländer (80. Kraft) – Hartmann (77. J. Schmidt), L. Barthelemy, Kraft (46. Ibrisevic) – Loftus

Tore: 1:0 (14.); 2:0 (62.); 3:0 (87.)

SR: Susann Hartlep

Eine Woche bevor unser Liga-Alltag wieder anläuft, nutzten wir die Gelegenheit um gegen einen Berlin-Ligisten zu spielen. Ziel war es, insbesondere unserer jungen Garde (der Altersdurchschnitt aller eingesetzten Spielerinnen war 19,35 Jahre, davon ACHT Mädels, die 17 Jahre alt sind) etwas Spielpraxis zu verschaffen. Somit waren von vorn herein ergebnisunabhängige Wechsel geplant. Die Gastgeberinnen mussten kurzfristig auf ihre Torfrau verzichten, daher fragten sie, ob sie ihren Torwart-Trainer (männlich) einsetzen dürften. Wir akzeptierten, damit die Partie stattfinden konnte.

Am frühen Vormittag mussten wir uns zunächst finden, kamen nicht so gut in die Zweikämpfe und waren gedanklich einen Tick zu langsam. Somit ging die Halbzeitführung der Zehlendorferinnen absolut in Ordnung, zumal wir nur eine Torchance durch Suni Hartmann besaßen. Im zweiten Abschnitt kamen wir etwas besser zurecht, verbrachten mehr Zeit in der gegnerischen Hälfte, brachten den finalen Pass jedoch kaum zur Zielspielerin. Stattdessen nach einer Stunde ein verletzungsbedingter Wechsel und kurz darauf der zweite Gegentreffer nach sehenswerter Volleyabnahme. Die blau-weißen waren erleichtert. In der Schlussphase mussten wir abermals verletzungsbedingt tauschen. Das letzte Tor war ebenfalls unhaltbar, sorgte aber dafür, dass sich die Niederlage etwas zu hoch anfühlt. Die kleine Hertha war zwar an diesem Tag besser, aber es gab keinen 3-Tore- oder gar Klassenunterschied. Wir haben auf jeden Fall viele Erkenntnisse gewonnen, werden auch diese Erfahrung mitnehmen und weiter lernen und uns entwickeln.

14.10.2018  SFC Stern 1900 II – Moabiter FSV  0:2 (0:2)

Härtel – Schlanser, Miethke, Schultz, Fuchs (72. Hermel) – Krömer, Rehländer – Ibrisevic (28. Hartmann, 57. Ibrisevic, 89. Hartmann), Schmitz, Cuenca Bautista (34. Karpe, 60. L. Faulhaber) – Hermel (46. Dag, 82. Kraft)

Tore: 0:1 (13.); 0:2 (33.)

SR: Thomas Hein

Diesmal hatten wir den Berlin-Liga-Absteiger aus Moabit zu Gast, die zuletzt mit positiven Ergebnissen in die Erfolgsspur zurückfanden. Sie taten uns den Gefallen und spielten so, wie wir es erwartet hatten und trotzdem kamen wir nicht richtig in die Partie. Stattdessen musste zunächst Toni Härtel großartig eine Eins-gegen-Eins-Situation parieren (8. Minute) bevor wir nach einem Freistoß etwas unaufmerksam waren und in Rückstand gerieten. Nach einer halben Stunde hatten wir unsere Elf ausfallbedingt umstellen müssen, kassierten einen weiteren Treffer nach einer Ecke und mussten direkt danach aufgrund von Verletzung erneut umstellen. Trotzdem kamen wir zum Ende des ersten Abschnitts etwas besser ins Spiel und in der Kabine bündelten wir die Kräfte für die zweite Halbzeit.

Wir erarbeiteten uns auch eine Reihe hochkarätiger Torchancen und vergaben leider jede einzelne, während sich die gut organisierten Moabiterinnen auf Abwehrarbeit und Konter beschränkten.

Heute sollte es einfach nicht sein und so bleibt unterm Strich die erste Saisonniederlage 2018/19, die erste Punktspielniederlage seit einem Jahr (15.10.2017) und das erste Pflichtspiel unter der Leitung von Trainer Jens Freikowski ohne eigenen Torerfolg!

Doch auch dies gehört zur Entwicklung eines Aufsteigers und wir werden uns in der dreiwöchigen Spielpause auf die kommenden Aufgaben vorbereiten. Am 11.11. gastieren wir beim 1.FC Schöneberg. Unseren Leserinnen und Lesern wünschen wir bis dahin eine schöne Zeit!

07.10.2018  Friedrichshagener SV 1912 – SFC Stern 1900 II  1:3 (1:1)

Härtel – Schlanser, Miethke, Schultz (93. L. Faulhaber), Cuenca Bautista (67. Fuchs) – Krömer (88. Hurst), Rehländer – Ibrisevic (91. Kraft), Schmitz, Karpe (24. Loftus) – Hermel

Tore: 0:1 (3.) Aldi Ibrisevic, nachdem die Torfrau einen halbhohen Rückpass nicht kontrollieren kann; 1:1 (45.); 1:2 (52.) Beth Loftus nach Vorlage von Lotti Hermel; 1:3 (77.) Line Rehländer nach Ecke von Krissi Krömer

SR: Paul Grund

Das Spitzenspiel des heutigen Spieltages fand in Friedrichshagen statt, der Dritte gegen den Fünften, beide nach fünf bzw. sechs Partien noch ohne Niederlage.

Unser Team erwischte auf dem Naturrasen einen Traumstart, als ein missglückter Rückpass zur frühen Führung genutzt wurde. Wir setzten den Gegner unter Druck, konnten zunächst jedoch nicht nachlegen, auch ein indirekter Freistoß im Sechszehner von Krissi Krömer verfehlte knapp sein Ziel. Zur Mitte der ersten Halbzeit ließen wir die Heimelf etwas zu sehr ins Spiel kommen, mussten verletzungsbedingt wechseln und Friedrichshagen kam zu kleineren Chancen. Eine Minute vor der Pause spielten wir einen Fehlpass in die Füße einer Stürmerin, die sofort abzog. Toni Härtel konnte den Ball noch an die Latte lenken, der dabei so viel Effet bekam, dass er nach dem Bodenkontakt in unser Tor trudelte. Ärgerlich!

In der Kabine herrschte die absolute Überzeugung, dass wir gewinnen können und so agierten wir auch nach Wiederanpfiff. Die erneute Führung ließ nicht lange auf sich warten, bemerkenswert hierbei die Vorarbeit von Lotti Hermel. Sie umkurvte die Torfrau, wurde am Bein getroffen, kam aus dem Tritt, verhinderte einen Sturz (der vermutlich einen Elfmeterpfiff zur Folge gehabt hätte) und legte für Beth Loftus auf!

In der folgenden Viertelstunde scheiterten wir dreimal am Keeper und mussten erneut wegen Verletzung wechseln, als Alex Cuenca Bautista heftig mit der Torfrau zusammenknallte und mit Brummschädel nicht weitermachen konnte. Zusätzlich schade für sie und uns, dass ihr Kopfball sehr knapp neben den Pfosten ging. Der FSV stellte taktisch um, wurde etwas körperbetonter und kam zu gelegentlichen Einschussmöglichkeiten, die aber zumeist neben unseren Kasten gingen. Schließlich gelang uns der dritte Treffer, wir arbeiteten konzentriert weiter, spielten nur unsere Konterchancen nicht konsequent genug aus. Noch ein verletzungsbedingter Wechsel in der Nachspielzeit, als Ronja Schultz humpelnd den Platz verlassen musste, dann waren 97 Minuten vorüber und wir der verdiente Sieger.

Des Weiteren möchte ich mich heute ganz besonders für den großartigen Teamgeist sowie für die Unterstützung von außen bedanken. Für Ergänzungsspielerinnen ist es nicht immer einfach, wenn man teilweise nur einen Kurzeinsatz bekommt, aber wenn ihr gebraucht werdet, seid ihr da! Z.B. Laura Faulhaber, die Sekunden nach der Einwechslung einen sehr wichtigen Zweikampf gewann. Ich finde es auch nicht selbstverständlich, dass nicht einsatzfähige Spielerinnen sowie Ehemalige, Fans und Eltern/Freunde zu Auswärtsspielen mitkommen, von daher an dieser Stelle einfach mal DANKE, ihr habt alle einen großen Anteil an unserer Leistung!

30.09.2018  SFC Stern 1900 II – SV Buchholz  1:0 (1:0)

Härtel – Schlanser, Miethke, Fuchs, Cuenca Bautista – L. Faulhaber (71. Hurst), Rehländer – Ibrisevic, Schmitz, Hartmann – Hermel (85. Kraft)

Tor: 1:0 (33.) Hannah Schmitz nach Ecke von Lotti Hermel

SR: Jörg Zielsdorff

Diesmal waren die Damen des SV Buchholz zu Gast, die nach Platz 7 in der letzten Spielzeit einen schwachen Saisonstart mit 4 Niederlagen hinlegten. Entsprechend erwarteten wir einsatzfreudige Kontrahenten, die ihre Situation verbessern wollten.

Unsere Mannschaft tat sich phasenweise mit dem Timing schwer, einige Pässe kamen zu früh, andere zu spät und situativ hätte es uns gut getan, etwas mehr miteinander zu kombinieren. Tormöglichkeiten gab es trotzdem, leider schoss z.B. Lotti Hermel mit zu viel Rücklage aus aussichtsreicher Position über die Latte (22.) und den zum Kasten gespitzelten Ball von Hannah Schmitz wehrte die Torfrau glücklich/unglücklich mit dem Gesicht ab (27. Minute). Sie konnte aber nach kurzer Behandlung weiterspielen. Schließlich trafen wir zur verdienten Führung, während sämtliche gegnerischen Offensivbemühungen ungefährlich waren.

Im zweiten Abschnitt wollten wir gleich nachlegen, scheiterten aber entweder an der Torfrau (Aldi Ibrisevic, 53.) oder am Pfosten (Lotti Hermel, 54.).

Manchmal gibt es solche Tage, wo die Kugel einfach nicht reingeht und wir konnten auch nicht den verletzungsbedingten Ausfall der Buchholzer Torfrau (wurde in der 67. Minute durch eine Feldspielerin ersetzt) ausnutzen.

Und in Fußballkreisen kennt man ja den Spruch "Wenn du vorne die Tore nicht machst, dann fängst du hinten welche". Dies hätte uns acht Minuten vor Spielende auch widerfahren können, als Jacky Miethke mit großartigem Tackling den Ball zur Ecke spitzelte und die gegnerische Stürmerin danach über sie fiel. Nach längerer Bedenkzeit ertönte ein Pfiff, doch statt Ecke entschied Schiedsrichter Zielsdorff völlig überraschend auf Elfmeter!

Doch die Fußballgöttin war mit uns. Der Schuss ging an den Pfosten und als die Schützin den Abpraller ins Netz beförderte, wurde regelkonform abgepfiffen, da keine andere Spielerin den Ball zuvor berührt hatte.

Fazit nach dem Schlusspfiff: Nicht gut gespielt, aber gewonnen.

Insgesamt gesehen, sind wir mit dem bisherigen Saisonverlauf jedoch sehr zufrieden.

23.09.2018  Adlershofer BC 08 – SFC Stern 1900 II  2:2 (1:0)

Härtel – Schlanser (88. Dag), Miethke (87. Karpe), Schultz, Fuchs – Karpe (75. Kraft), Kahlscheuer (17. Dag, 46. Hartmann) – Ibrisevic, Schmitz (88. J. Schmidt), Cuenca Bautista – Hermel

Tore: 1:0 (2.); 1:1 (77.) Lotti Hermel, nachdem Hannah Schmitz ein Zuspiel von Jacky Miethke verlängert; 2:1 (85.); 2:2 (90. + 4) Lotti Hermel, Fernschuss

SR: Patrick Neumann

Besuch in Adlershof zum Duell Absteiger aus der Berlin-Liga gegen Aufsteiger aus der Bezirksliga. Pünktlich zum Anpfiff goss es aus Kübeln und wir begannen einen schwachen Auftritt. Keine Laufbereitschaft, keine Zweikämpfe, viele einfache Fehler, viele Fehlpässe. Einer dieser Fehler bereitete den frühen Rückstand vor. Toni Härtel war zwar noch mit den Fingerspitzen dran, konnte die Flugbahn aber nicht mehr entscheidend verändern.

Die ABC-Damen hingegen zeigten ihre spielerischen und physischen Fähigkeiten sowie ihre langjährige Erfahrung und wir fanden einfach nicht in die Partie. Nach einer Viertelstunde wollte Marion Kahlscheuer schießen, traf stattdessen unglücklich die grätschende Gegnerin am Schuh und musste mit einer schweren Fußprellung ausgewechselt werden. Gute Besserung und schnelle Genesung, Marion!

Adlershof versuchte sich nun etwas kraftsparender und wir erlangten mehr Spielanteile, ohne jedoch zwingend zu werden, da die finalen Pässe einfach nicht die richtige Empfängerin fanden. So schaffte es nur noch eine Szene auf den Notizzettel, als ABC den Pfosten traf (45. Minute).

Direkt nach Wiederanpfiff spielten wir endlich einmal so, wie wir es uns vorgenommen hatten und sofort wurde es gefährlich. Doch Hannah Schmitz zimmerte den Ball nur an den Innenpfosten (47.), das war Pech. Insgesamt hatten wir zu selten die richtige Idee, agierten jetzt aber ein wenig verbessert. In der Schlussviertelstunde gelang uns trotzdem der nicht unverdiente Ausgleich und fast wären wir mit leeren Händen nach Hause gefahren, als den Gastgeberinnen nach einfachem Ballverlust die erneute Führung gelang. Aber unsere Mädels zeigten Moral und Mentalität und warfen nochmal alles nach vorn. Mit Erfolg! Zunächst klatschte der Ball nach Ecke von Lotti Hermel an die Latte (90. + 3) und eine Minute später zappelte er im Netz, als die ABC-Torfrau das nasse Spielgerät nach wuchtigem Schuss nicht abwehren konnte. Eine schlussendlich gerechte Punkteteilung.

16.09.2018  SFC Stern 1900 II – Spandauer Kickers  2:2 (0:1)

Härtel – Schlanser, Miethke, Schultz, Cuenca Bautista – Karpe (46. Eckardt, 86. Kraft), Kahlscheuer (70. Schmitz) – Ibrisevic (73. Loftus), Schmitz (25. Loftus, 37. Schäplitz, 48. Karpe), Hartmann – Hermel

Tore: 0:1 (9.); 0:2 (65.); 1:2 (69.) Aldi Ibrisevic nach Pass von Lotti Hermel; 2:2 (90. + 4) Lotti Hermel nach Zuspiel von Hannah Schmitz

Gelbe Karte: 45. + 1 Toni Härtel (Foul)

Besonderes Vorkommnis: 45. + 2 Toni Härtel hält Foulelfmeter

SR: Yekta Yilmaz

Die Kickers aus Spandau, verlustpunktfreier Tabellenführer, Meisterschaftsfavorit und Tormaschine (vor Anpfiff 20 Treffer in 3 Spielen) besuchten uns an der Kreuznacher Straße. Unsere Gäste agierten wie erwartet sehr offensiv und körperbetont, was ihnen eine schnelle Führung einbrachte, nachdem Ursel Schlanser zuvor mit grenzwertigem Körpereinsatz weggeschoben wurde. Wir hielten ansonsten gut dagegen und überzeugten über die gesamte Spielzeit mit Laufbereitschaft sowie Einstellung und in der 13. Minute fehlten Marion Kahlscheuer nur Zentimeter, als ihr Freistoß den Querbalken traf.

Der Rest der ersten Halbzeit ist schnell erzählt. Wir ließen wenig zu, wenn SpaKi durchkam, war unsere gut aufgelegte Torfrau Toni Härtel zur Stelle und wir mussten verletzungsbedingt wechseln.

Bibi Schäplitz kam zu einem Kurzeinsatz, ihr erstes Spiel in der Zweiten nach 594 Tagen Verletzungspause!!! Schön, dass du wieder mitwirken kannst.

Kurz vor der Pause unterlief uns dann ein Missgeschick, welches unglücklich, aber regelkonform mit Strafstoß geahndet wurde. Doch Sarah Tiede scheiterte an Toni Härtel und so ging es mit sehr knappem Rückstand zur Pausenansprache.

Im zweiten Abschnitt verteidigen wir weiter leidenschaftlich, arbeiteten hervorragend, spielten aber unsere Offensivaktionen nicht immer zwingend genug aus. Leider konnten wir auch das zweite, gut herausgespielte, Gegentor nicht verhindern. Wer jetzt jedoch dachte, dass wir die Köpfe hängen lassen würden, sah sich getäuscht. Nur vier Minuten später verkürzte Aldi Ibrisevic und nun wurden wir auch offensiv wieder etwas stärker. Zehn Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit wurde Hannah Schmitz aus unserer Sicht elfmeterreif gefoult, kein Pfiff.

Wir blieben weiter dran und glaubten auch nach Anzeige der fünfminütigen Nachspielzeit an unsere Chance, insbesondere als wir einen Freistoß in Strafraumnähe zugesprochen bekamen (91.). Die gegnerische Torfrau konnte den Schuss von Lotti Hermel jedoch noch an den Pfosten lenken.

In der 94. Minute war es dann allerdings so weit, als Lotti auf und davon ging und zum Unentschieden einschob. Grenzenloser Jubel bei allen, die unsere Farben unterstützten. Kurz darauf war das Match vorbei und wir waren alle sehr stolz auf unsere Mädels. Vielleicht ein etwas glücklicher Punktgewinn, aber den nehmen wir sehr gerne mit. Klasse Leistung!

09.09.2018  SV Sparta Lichtenberg – SFC Stern 1900 II  0:3 (0:1)

Härtel – Karpe (82. Dag), Fuchs, Schultz, Cuenca Bautista – L. Faulhaber (68. Kraft), Rehländer – Ibrisevic (82. Romanowski), Schmitz, Romanowski (30. Hurst) – Loftus

Tore: 0:1 (7.) Hannah Schmitz nach Vorlage von Beth Loftus; 0:2 (61.) Beth Loftus nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 0:3 (74.) Aldi Ibrisevic nach Pass von Line Rehländer

Gelbe Karte: 63. L. Faulhaber (Foul)

SR: Wladislaw Glebow

Das erste Auswärtsspiel der noch jungen Spielzeit. In Lichtenberg trafen wir auf den SV Sparta, die in der letzten Saison "nur" aufgrund der besseren Tordifferenz den Klassenerhalt sicherten. Trotz der frühen Anstoßzeit 9:45 Uhr war unsere neu formierte Elf von Beginn an hellwach und setzte vieles von dem um, was wir uns vorgenommen hatten. Ein relativ frühes Tor gab uns Sicherheit, allerdings verpassten wir in der Folgezeit die Gelegenheit, einen zweiten Treffer nachzulegen. Sparta war stets bemüht, wir schafften es jedoch, im gesamten Spielverlauf keine richtig gefährliche Chance zuzulassen. Nach einer Stunde bauten wir endlich unsere Führung aus und trafen schließlich noch ein weiteres mal. Ein absolut verdienter Sieg, der uns die drei Punkte mit nach Steglitz nehmen ließ. Ein besonderes DANKESCHÖN an unsere nicht eingewechselten Bankangestellten, an die nicht einsatzfähigen Spielerinnen, die als Zuschauer dabei waren sowie an unsere zahlreich erschienenen Fans.

02.09.2018  SFC Stern 1900 II – FSV Hansa 07  1:1 (1:1)

Härtel – Dag, Eckardt (46. Karpe), Schultz (73. Eckardt), Schlanser – Rehländer, Cuenca Bautista (73. Hartmann) – Hartwig (46. Loftus), Krömer (61. Ibrisevic), Hartmann (46. Barth, 82. Krömer) – Hermel

Tore: 0:1 (3.); 1:1 (45.) Krissi Krömer, Freistoß

SR: Jörg Zielsdorff

Heute besuchten uns die Damen des FSV Hansa, die ihre Saison mit einem 3:0-Auswärtssieg starteten. Unsere junge Mannschaft (7 Spielerinnen des heutigen Kaders waren Jahrgang 2000 und jünger) erwischte einen denkbar schlechten Start, als wir nach einem Missverständnis früh in Rückstand gerieten. Defensiv stabilisierten wir uns im weiteren Verlauf und sahen nur noch einen Freistoß an unserem Kasten vorbeirauschen sowie einen Schuss, den Line Rehländer vor der Torlinie wegschlagen konnte (43.). Wir selber brachten zu wenig Laufbereitschaft und Tempo auf den Kunstrasen, so dass ein Standard zum Ausgleich herhalten musste. Dies besserte sich etwas in der zweiten Halbzeit, aber je länger die Partie dauerte, desto deutlicher war zu merken, dass einige unserer Spielerinnen zuvor schon unsere Erste unterstützt und teilweise beim Abpfiff über 120 Minuten Spielzeit in den Beinen hatten. Unsere wenigen Torchancen schossen wir knapp vorbei oder schlossen zu früh ab. Hansa spielte ihre gesamte Routine und Erfahrung aus (im Schnitt waren sie über 10 Jahre älter als wir) und trotzdem hätten wir eventuell einen Sieg landen können, wenn der Unparteiische den beidhändigen Stoß in den Rücken von Emily Eckardt mit Elfmeter bestraft hätte (76. Minute). Er ließ weiterspielen und in Anbetracht aller Umstände können wir mit dem Unentschieden gut leben. Gute Besserung noch an Johanna Barth und an die Gästespielerin, die sich beide ohne Fremdeinwirkung verletzten.

26.08.2018  SFC Stern 1900 II – Frauenfußball-Club Berlin 2004  2:0 (0:0)

A.S. Schmidt – Dag, Fuchs, Schultz (85. L. Faulhaber), Schlanser – Romanowski (24. Hurst), Rehländer – Hartwig (69. Karpe), Krömer, Kraft (81. Romanowski) – Hermel

Tore: 1:0 (78.) Lotti Hermel, Solo nach Vorlage von Line Rehländer; 2:0 (90. + 4) Krissi Krömer nach Pass von Line Rehländer

Gelbe Karte: 90. + 2 Michelle Hurst, Foul

SR: Hamid Hemassian

Zum Punktspielauftakt in der Landesliga hatten wir den letztjährigen Tabellen-Sechsten zu Gast, die sich nach eigener Aussage im Umbruch befinden. Unser junges Team (genau wie in der Vorwoche gaben wieder zwei Spielerinnen ihr Pflichtspieldebüt im Frauenbereich) war von Beginn an sehr bemüht und bereits in der 6. Minute scheiterte Lotti Hermel am Pfosten. Der FFC versuchte sich mit einer kompakten Defensive, teilweise sah es nach Viererkette vor einer Fünferkette aus, und mit Nadelstichen. Unsere Spielanlage war gut, wir kamen zu Chancen, nur nutzten wir sie nicht. Dazu noch ein verletzungsbedingter Wechsel, so ging es torlos zur Pause. Die zweite Halbzeit sollte unsere Geduld weiter auf die Probe stellen, da wir weitere gute Möglichkeiten ausließen. Hinzu kam auch noch Pech. Zunächst wird Jenny Kraft toll in Szene gesetzt und schiebt den Ball ins leere Tor (58.) doch völlig unverständlich ertönt ein Abseitspfiff. Danach knallt Krissi Krömer das Spielgerät an den Pfosten (62.) und als sie es in der 71. Minute regelkonform einnetzt, wollte der Unparteiische abermals eine Abseitsstellung erkannt haben. In dieser Phase konterten die Null-Vierer gelegentlich und insbesondere einmal konnten wir erst knapp mit Glück und Geschick den Rückstand verhindern.

Unsere Mädels zeigten aber Willen und Mentalität und schließlich erzielten wir die verdiente Führung. Die Schlussphase spielten wir nicht immer clever und machten daher den Sack erst in der Nachspielzeit zu. Diese drei Punkte blieben völlig verdient in Steglitz.

Polytan-Pokal Qualifikation:

19.08.2018  SC Borsigwalde II (BzL) – SFC Stern 1900 II  0:2 (0:0)

A.S. Schmidt – Dag (62. Cuenca Bautista), Fuchs, Schultz, Schlanser – Krömer, Rehländer – Ibrisevic, Schmitz, Hartmann – Hermel

Tore: 0:1 (61.) Lotti Hermel nach Pass von Krissi Krömer; 0:2 (66.) Krissi Krömer nach Doppelpass mit Aldi Ibrisevic

SR: Tobias Jeß

Die Sommerpause ist vorbei und die Pflichtspiele beginnen mit dem Pokalwettbewerb. Diese Saison haben 13 Zweitvertretungen gemeldet, somit gab es 5 Partien und 3 Freilose. Die Freilose lagen wie gewohnt nicht im Lostopf, sondern wurden vom Frauen- und Mädchenausschuss an die 3 besten zweiten Mannschaften (Platzierung des Vorjahres) verschenkt.

Wir trafen auf Borsigwalde II, die wir aus der vergangenen Bezirksliga-Spielzeit kennen, auch wenn sie heute personelle Unterstützung von ihrer Ersten (BerlinLiga-Aufsteiger) erhielten. Und trotz des frühen Anstoßes 9 Uhr machten sich viele unserer verletzten Spielerinnen, Freunde, Familien und Fans auf den Weg in den Norden. Vielen Dank für eure Unterstützung!

Unser Team legte gleich furios los, hatte nach zwei Minuten schon zwei Hochkaräter auf dem Zettel und auch ansonsten waren wir die bessere Elf. Man merkte allerdings in einigen Phasen, dass wir uns mit den Neuzugängen noch spielerisch finden müssen und dass z.B. zwei unserer Mädels heute ihr Pflichtspieldebüt im Erwachsenenbereich gaben. Wir hatten das Duell im Griff, waren beim Lattentreffer von Krissi Krömer (37. Minute) im Pech und zwei Minuten später wechselten die Gastgeberinnen zum vierten Mal und brachten auch eine zuvor ausgewechselte Akteurin wieder ins Match. Ein klarer Wechselfehler! Die Spielordnung §23 Ziffer 3c besagt eindeutig, dass bei Pokalspielen der 11er Frauen ab 2. Mannschaften das Auswechseln von bis zu 3 Spielerinnen möglich ist und die Vorschriften des §19 Ziffer 3 (diese regelt, dass bei Punktspielen der 2. Frauen Landesliga und Bezirksliga bis zu 16 Spielerinnen eingesetzt werden können und der Wiedereinsatz vorher ausgewechselter Spielerinnen möglich ist) keine Anwendung finden. Irritiert wurden wir jedoch in der Pause von Aussagen des Schiedsrichters, der wohl von seinem Ansetzer erfuhr, dass heute die Punktspielregelung zutrifft sowie vom Borsigwalder Coach, der von einem Telefonkontakt mit der Vorsitzenden des Frauen- und Mädchenausschusses (und langjährige Borsigwalder Spielerin) Nadine Fröhnel berichtete, die ebenfalls die Aussage getroffen haben soll, dass seine Wechseltaktik regelkonform sei.
Hier erscheint mir dringender Handlungsbedarf seitens des BFV und Klarstellung, was die Qualifikation zum Pokal-Viertelfinale denn nun ist, wenn es kein Pokalspiel sein soll. Ein Punktspiel wohl eher nicht, ein Entscheidungsspiel kann es anhand des Wortlautes des §28 nicht sein und andere Pflichtspiele sind in der Spielordnung nicht benannt. Aber genug von Paragraphen, weiter mit Fußball.

Wir besonnen uns in der Kabine darauf, wie wir Fußball spielen wollen, doch zunächst mussten wir die zweite Halbzeit in Unterzahl starten, da Ronja Schultz behandlungstechnisch etwas länger in der Umkleide verweilte. Sie war aber fix wieder da. Es klappte nicht alles wie geplant, aber wir agierten nun wieder flüssiger, kombinierten besser und ließen uns auch nicht durch körperbetontes Spiel beeindrucken. Nach einer Stunde entschieden wir innerhalb von fünf Minuten die Partie, wechselten gemäß Pokalregelwerk und zogen hochverdient wieder ins Viertelfinale ein. Hier tummeln sich jetzt 3 Berlin-, 2 Landes- und 3 Bezirksligisten, gespielt wird im Februar 2019.

Test: 11.08.2018  Borussia Pankow (Bln-Liga) – SFC Stern 1900 II  6:0 (Abbruch zur Halbzeit)

A.S. Schmidt – Hartlep, Karpe (35. Verletzt), Schultz, Schlanser – Krömer, Miethke (15. Barth) – Ibrisevic, Romanowski, Hartmann – Härtel

Tore: 1:0 (5.); 2:0 (17.); 3:0 (20.); 4:0 (21.); 5:0 (43.); 6:0 (44.)

SR: jemand von Pankow

Arbeit, Urlaub, Familienfeiern etc… aus diversen Gründen bekamen wir nur elf Spielerinnen zusammen, so dass sich Susi Hartlep noch kurzfristig zur Verfügung stellte. Vielen Dank dafür!!

Die Partie gegen den Fünften der abgelaufenen Berlin-Liga-Saison stand unter keinem guten Stern. Zwei Spielerinnen verletzten sich beim Warmmachen und gingen somit angeschlagen in die Partie. Wir kamen gegen robuste Borussinnen nicht in die Zweikämpfe, spielten zu nervös und ungenau und gerieten früh in Rückstand. Nach einer Viertelstunde mussten wir verletzungsbedingt unsere einzige Wechseloption ziehen und die daraus resultierenden Umstellungen sorgten teilweise für Unordnung. Nachdem Pankow dies fünf Minuten lang gnadenlos ausnutzte, konnten wir unseren Kasten für längere Zeit sauber halten und selber einige Offensivaktionen starten, leider ohne Zählbares. Zehn Minuten vor der Halbzeit erwischte uns ein weiterer Ausfall und in Unterzahl kassierten wir zwei weitere Treffer. Zur Pause meldeten sich die beiden Warmup-Verletzten ab und eine weitere Spielerin klagte über muskuläre Probleme. Somit machte eine Spielfortsetzung einfach keinen Sinn mehr und wir brachen das Match ab.

Test: 05.08.2018  SC Eintracht Miersdorf-Zeuthen – SFC Stern 1900 II  6:1 (2:0)

Härtel – Dag (26. Eckardt), Karpe (46. J. Schmidt), Schultz (46. L. Faulhaber), Schlanser (76. Dag) – L. Faulhaber (26. Miethke), Hurst (46. Roth, 80. Karpe, 87. Roth) – Roth (26. Kraft), Krömer, Barth (57. Hurst) – Hermel

Tore: 1:0 (15.); 2:0 (27.); 2:1 (63.) Krissi Krömer nach Flanke von Jenny Kraft; 3:1 (70.); 4:1 (73.); 5:1 (83.); 6:1 (86.)

SR: Nicht benannt

24 Stunden nach der letzten Partie trafen wir in Brandenburg auf die Eintracht und freuten uns zunächst über Bewölkung und weniger Hitze als am Vortag. Doch pünktlich zum Spiel brach die Sonne hervor, so dass wieder sehr anstrengende Bedingungen herrschten.


Unsere neu formierte Truppe benötigte wieder etwas Zeit um sich zu finden, leider gerieten wir bereits nach einer Viertelstunde in Rückstand. Diesen hätten wir beinahe zeitnah egalisiert, doch Johanna Barth traf nur die Latte (21. Minute). Nach der ersten Trinkpause mussten wir umstellen und der Viertligist nutzte es gleich mit dem zweiten Treffer. Nach der Halbzeit kamen wir etwas besser in das Match, konnten den Anschluss erzielen und hatten unsere beste Phase. Die nächste Trinkpause, knapp 20 Minuten vor Spielende, brachte uns wieder etwas aus dem Rhythmus und wieder kassierten wir ein Gegentor. Dies war der Moment, wo die Beine schwer wurden und wir waren zwar noch bemüht, konnten aber nichts mehr entgegensetzen. Das Resultat war demnach viel zu hoch, die Begegnung aber reich an Erkenntnissen.

Test: 04.08.2018  FC Hertha 03 (Bln-L) – SFC Stern 1900 II  2:1 (1:1)

Härtel – Schlanser, Miethke, Schultz, Fuchs (36. Cuenca Bautista) – Eckardt, Romanowski – Barth, Schmitz, Cuenca Bautista (29. J. Schmidt) – Kraft

Tore: 0:1 (14.) Hannah Schmitz nach Fehlpass des Gegners; 1:1 (21.); 2:1 (44.)

SR: Hamid Hemassian

Nachdem wir diese Woche in die Sommervorbereitung starteten, stand am heutigen Samstag gleich das erste Testspiel auf dem Programm. Da wir 6 Spielerinnen zum 1. Polytan-Supercup an unsere Erste Frauen entliehen, fuhren wir nur mit zwölf einsatzfähigen Kräften nach Zehlendorf. Da die Gastgeberinnen auch nur zu zwölft waren, wurde aufgrund der extremen Temperaturen eine verkürzte Spielzeit von 2x 35 Minuten vereinbart.

Zu Beginn merkte man unserem Team an, das wir so noch nie zusammen gespielt hatten und als Ursel Schlanser der Ball unglücklich an die Hand sprang (2. Minute) hätten wir uns nicht über einen Elfmeterpfiff beklagen können. Der Pfiff blieb aus und es dauerte eine Weile, bis wir uns sortiert hatten und bessere Spielzüge zu verzeichnen hatten. Trotzdem kam unsere Führung ein wenig überraschend, als Hanni Schmitz einen gegnerischen Fehlpass direkt aus gut 30 Metern abschließt und die Kugel über der H03-Torfrau einschlägt. Ein klasse Tor! Leider hielt der Vorsprung nur sieben Minuten, als wir nicht eng genug an den Herthanerinnen dran waren und den Ausgleich hinnehmen mussten. Kurz nach der Pause waren wir dann wieder nicht konsequent genug und die Zehlendorferinnen drehten die Partie. Nun merkte man u.a. die intensive Trainingseinheit des Vortages in unseren Beinen. Wir hatten allerdings trotzdem noch einige gute Ideen und scheiterten meist am finalen Pass.

Unter den gegebenen Umständen sind wir mit der gezeigten Leistung gegen den Berlin-Ligisten (spielen eine Liga über uns) recht zufrieden.

Tabelle 2.Frauen

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