31.03.2019  SFC Stern 1900 II – Friedrichshagener SV 1912  2:2 (0:1)

A.S. Schmidt – Fuchs, L. Faulhaber, Schultz, Schlanser – Roth, Rehländer – Ibrisevic, Krömer, Barth (65. E. Barthelemy) – Loftus (70. Schmitz)

Tore: 0:1 (36.); 1:1 (47.) Krissi Krömer nach Zuspiel von Aldi Ibrisevic; 1:2 (62.) stark abseitsverdächtig; 2:2 (79.) Krissi Krömer nach Pass von Aldi Ibrisevic

SR: Gholam-Reza Sorkhi

Der Tabellen-Zweite kam nach Steglitz und wollte seinen Vorsprung auf uns auf fünf Punkte anwachsen lassen. In der ersten Halbzeit waren sie auch das etwas bessere Team, waren in den meisten Situationen einen Tick handlungsschneller und somit bekamen wir keinen richtigen Zugriff aufs Spiel. Allerdings verteidigten beide Mannschaften auch gut, so dass echte Torchancen eher Mangelware waren. Welche Qualität Friedrichshagen besitzt, bewiesen sie zehn Minuten vor dem Pausenpfiff, als sie ein Missverständnis gnadenlos ausnutzten und in Führung gingen. Ärgerlich, dieser Treffer war ein Geschenk. Unsere Mädels waren aber nicht geschockt und direkt vom Wiederanpfiff weg trugen wir einen starken Spielzug vor, der jedoch nicht den Weg in die gegnerischen Maschen fand. Die Gäste drehten mittels Auswechslungen an der Uhr (über die gesamte Spieldauer wechselten sie elf Mal), wir nutzten unsere Gelegenheiten nicht, insbesondere wenn sich die Kontrahenten selber über den Haufen liefen, und so ging es mit 0:1 in die Kabine.

Aber wir haben schon öfter nach Rückstand gepunktet und somit war uns vor der zweiten Hälfte nicht bange.

Wir legten gleich furios los und gut 90 Sekunden nach Beginn des zweiten Abschnitts glichen wir durch Krissi Krömer aus. Diesen Ausgleich verdienten wir uns immer mehr, denn nun waren wir die bessere Mannschaft. Nach etwas mehr als einer Stunde folgte der erneute Rückschlag, als der FSV aus stark abseitsverdächtiger Position wieder die Führung übernahm. Der Aufstiegsaspirant änderte seine Taktik, verschanzte sich mit allen Spielerinnen innerhalb von 30 Metern jenseits ihrer Torlinie und schlug nur noch lange Bälle in unsere Hälfte. Allerdings ohne nachzurücken. Unsere Elf suchte die Lücke in diesem Bollwerk und als wir sie zehn Minuten vor Spielende fanden, schnürte Krissi Krömer ihren Doppelpack. Absolut verdient!

Mehr passierte nicht und betrachtet man die beiden Halbzeiten, spiegelt dieses Unentschieden den Verlauf der Partie recht gut wieder.

Tabelle 2.Frauen

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