Polytan-Pokal-Finale:

01.05.2019  SFC Stern 1900 II – 1.FC Union II  1:8 (0:2)

A.S. Schmidt – Schlanser, Miethke, L. Faulhaber (84. Schultz), Cuenca Bautista (68. Karpe) – Roth (46. Härtel), Rehländer – Ibrisevic, Krömer, E. Barthelemy – Schmitz

Tore: 0:1 (5.); 0:2 (17.); 0:3 (55.); 1:3 (62.) Krissi Krömer, Elfmeter (Foul an Aldi Ibrisevic); 1:4 (69.); 1:5 (82.); 1:6 (84.) Eigentor von Martha Karpe; 1:7 (87.); 1:8 (88.)

SR: Peter Birgel

SRA: Ricardo Brüsch, Maurice Müller

4. Offizieller: Felipe-Jordi Rahn Bueno

High Noon im Ernst-Reuter-Stadion in Zehlendorf! Wir als Landesliga-Aufsteiger gegen die beste Zweitvertretung Berlins, gegen den aktuellen Tabellenführer der Berlin-Liga und zweimaligen Titelverteidiger, wir also gegen 1.FC Union II!

Ein Blick auf die gegnerische Aufstellung verriet, dass es keine Geschenke geben würde. Sehr viel Qualität mit insgesamt etlichen Einsätzen in Berlin-Liga, Regionalliga und sogar 2. Bundesliga. Unser Anspruch blieb aber gleich: Für den Titel muss Union arbeiten und körperlich schwitzen und wir wollen diese Pokal-Saison (gerne auch eine Sensation) feiern und uns und den ca. 400 Anwesenden trotz unserer deutlichen Außenseiterrolle einen schönen Fußballtag bereiten.

Leider erwischten wir einen schlechten Start, waren zu Beginn noch nicht ganz sortiert und gingen bereits nach fünf Minuten in Rückstand. Unser Team zeigte aber Moral und nur zwei Minuten später verhinderte Unions Nummer Eins mit starker Fußabwehr den Ausgleich durch Alex Cuenca Bautista. Das zweite Gegentor nach etwas mehr als einer Viertelstunde war ärgerlich, da wir zuvor einen leichten Fehlpass in der Vorwärtsbewegung spielten, doch im Anschluss verteidigten wir leidenschaftlich und starteten immer wieder Gegenangriffe. U.a. scheiterten Hannah Schmitz (32.) und Line Rehländer (37.) aus aussichtreichen Positionen. So ging es in die Pause, aus der wir ohne Lea Roth rauskamen. Nach einem Tritt im ersten Durchgang erlaubte ihre Verletzung keinen weiteren Einsatz.

Unsere Mädels versuchten weiter Nadelstiche zu setzen, kassierten jedoch zehn Minuten nach Wiederanpfiff den dritten Treffer. Die Mentalität war aber noch intakt und nach einer Stunde Spielzeit brachten wir Zählbares auf die Anzeigetafel. Krissi Krömer verwandelte einen Elfmeter traumhaft sicher, zuvor hatte der gegnerische Keeper Aldi Ibrisevic unfair daran gehindert, den Ball ins leere Tor zu schieben und dafür gelb gesehen. Union verzeichnete einen Lattentreffer (65.) und gut zwanzig Minuten vor Spielende mussten wir abermals verletzungsbedingt wechseln. Unsere Defensive war noch nicht richtig aufgestellt, da klingelte es zum vierten Mal in unserem Kasten. Wir hielten weiter dagegen, ließen eine sehr gute Chance zum Anschlusstor liegen (Aldi Ibrisevic, 72.), wurden von unserer guten Torfrau Sophie Schmidt mit starker Parade im Spiel gehalten (80.) und fingen dann Treffer Nummer fünf. Das war der mentale Knockout und nachdem Martha Karpe zwei Minuten später eine Flanke unglücklich in die eigenen Maschen abfälschte, ging nichts mehr. Pech hatte Sophie Schmidt, als sie mit einem Riesenreflex einen wuchtigen Schuss aus Nahdistanz noch an den Pfosten lenkte, leider Innenpfosten und ins Tor (87.). Keine 60 Sekunden später durfte Union noch einmal jubeln, dann war das Duell vorbei. Herzlichen Glückwunsch zu einem absolut verdienten Pokalsieg, auch wenn sich das Ergebnis aus unserer Sicht etwas zu hoch anfühlt!

Unsere Mannschaft realisierte aber sehr schnell, dass wir eine tolle Pokalserie und starke Saison bisher gespielt haben, realisierte, dass Union arbeiten musste und geschwitzt war, dass die Zuschauer ein langweiligeres Spiel hätten sehen können und dass Trainer Jens Freikowski sehr stolz auf seine Mädels ist. So kehrte schnell die gute Stimmung zurück und mit der Silbermedaille um den Hals wurde gefeiert. "Zweiter ist ja auch nicht schlecht, schalalalala!"

Tabelle 2.Frauen

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Steglitzer FC Stern 1900 II auf FuPa

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