Sonntag, 12.05.2019
SFC Stern 1900 gg. TSV Rudow --> 1:0

 

 

3 Punkte sind 3 Punkte. ABER...
Leider nicht so schön zusammengekommen, wie ich das erwartet hätte. Rudow ist eine kampfstarke Truppe, gegen die wir uns in der ersten Halbzeit im Hinspiel schwer getan haben. Erst in der zweiten Halbzeit ist dann der Knoten geplatzt. Im heutigen Rückspiel wollten wir uns etwas vom Zweikampf-Debakel gegen Buchholz rehabilitieren. 

 

Wir taten uns in der Offensive allerdings erneut unendlich schwer... Wir nahmen zwar die Zweikämpfe wesentlich besser an, als im Spiel gegen Buchholz, aber dennoch verrannten wir uns in Querpässen am Strafraum, bei denen Rudow auch schnell begriff, dass sie nur die Räume zustellen mussten. Und dennoch gab es immer wieder Lichtblicke, in der unsere Offensive das Aufblitzen ließ, was sie schon erfolgreich in so vielen Spielen gezeigt hat. Aber hier leider ohne den notwendigen Torerfolg. Rudow spielte mit, aber unsere Defensive war immer auf dem Posten. Dennoch konnten wir im Umschaltspiel nicht genügend Raum gewinnen, um diesen gewinnbringend zu nutzen. Stichworte: Querpässe, Strafraum. Es dauerte bis zur 33. Minute als Sophie gedankenschnell die Lücke erkannte, in die Leo startete. Der Pass in die Tiefe hebelte die Rudower Defensive komplett aus und Leo fand sich nach einer sicheren Ballannahme alleine vor der gegnerischen Torhüterin. Sie schob den Ball an dieser vorbei zum Führungstreffer. Endlich. Eine gefühlte Ewigkeit bis zur ersten wirklich gefährlichen Torchance in der 33. Spielminute, die wir dann auch nutzten. Bis zur Halbzeitpause passierte dann auch nichts nennenswertes mehr. 

 

In der zweiten Halbzeit wollten wir uns mit der Führung im Rücken eigentlich wieder auf unsere Stärken besinnen. Das gelang uns auch größtenteils, aber in den entscheidenden Momenten fehlt dann doch die eine zündende Idee oder ein kreativer Moment wie beim Führungstreffer. Wir machten es uns schwerer als nötig, da wir nicht den Abschluss suchten (passiert uns recht häufig), sondern lieber nochmal den Ball querlegen. Rudow wurde im Verlauf der zweiten Halbzeit stärker und wir etwas (zu) nervös. Völlig unbegründet. Waren wir es doch, die weitaus mehr Spielanteile hatten. Einige kleine Scharmützel(chen), die Spielunterbrechungen zur Folge hatten, unterbrachen immer wieder den Spielfluss. Mal lag eine Sternerin auf dem Boden, mal eine Rudower Spielerin. Rudow hat uns heute Paroli geboten, auch wenn wir es uns (mal wieder) selbst schwer gemacht haben. Letztendlich ein Arbeitssieg mit einer gesamtheitlichen Steigerung zum Spiel gegen Buchholz, an dem wir scheinbar immer noch zu knabbern hatten.
ABER... 3 Punkte sind 3 Punkte.