Sa. 15.04.2018 12:45 Uhr/Sterner/1.Herren/Berlin-Liga/26.Spieltag

SFC Stern 1900 - 1.FC Schöneberg 9:2 (4:1)

Sterner bessern Torverhältnis gegen Tabellenschlusslicht auf!

marci kopf tor

Marcel Miesner ließ es sich nicht nehmen, im fremden Sechzehner einnetzen, im eigenen ausrutschen, unterm Strich heute egal ... (Foto: Lehner)

 

Eine absolut kuriose Partie lieferten die Sterner heute Nachmittag zusammen mit ihren Gästen vom 1.FC Schöneberg ab.

Nicht nur die Anzahl der Tore (9 auf Sterner Seite, 2 auf Seiten der Schöneberger) ist bemerkenswert, auch die Verteilung lässt die Augenbrauen nach oben wandern. Es begann früh mit Nico Wobeser (8. Minute), der frei stehend am langen Pfosten von Freyer über links bedient wurde. Bereits in der 14. Minute legte Miesner (siehe Bild), seines Zeichens Innenverteidiger, nach, ein Torfestival deutete sich bereits zeitig an. Doch dann wurde Patrick Mattern heftig vom Torwart der Schöneberger am Sprunggelenk erwischt, als dieser ihn zu überlupfen versuchte. Mattern konnte leider nicht mehr weiter spielen (Hofmann kam für ihn), hoffentlich hält sich die Verletzung in Grenzen. Den fälligen Elfmeter donnerte Freyer mit Wucht an die Querlatte, die noch Minuten später vibrierte, als Freyer erneut die Latte traf.

Und als wollten es die Sterner noch einmal selbst 'spannend' machen, rutschte Miesner beim ersten Gegenstoß des Tages der Schöneberger im Strafraum aus und Sercan Konal konnte auf 1:2 verkürzen! Doch nur wenige Minuten später, der gefühlt 30. Angriff der Sterner rollte, wollte Schönebergs Abwehrchef Werner klären und verwandelte gnadenlos ins eigene Netz in den Winkel, der alte Abstand war wieder hergestellt. Und weil Freyer schon ein paar Chancen vergeben hatte, bediente er dann kurz vor der Pause seinen Sturmpartner El-Rayan, der nur noch zum 4:1 einschieben musste.

Keine gute Tat ohne eine Belohnung dachte sich El-Rayan nach der Pause und bediente (endlich) Freyer fast spiegelbildlich zum vorangegangenen Tor, der Bann für Freyer schien gebrochen! 5:1! Alles schien auf einen gemütlichen Sommerkick hinaus zu laufen, aber dann gings erst richtig los! Freyer in der 76. nun standesgemäß zum 6:1, das war vielleicht das schönste Tor des Tages: Eine butterweiche Flanke über rechts von Berjaoui, die Freyer direkt/volley trocken aus ca. 11m verwandelte. Ende? Mitnichten. Werner erneut in die eigenen Maschen zum 7:1. Wenige Minuten später erneut Freyer zum 8:1. War dann Schluss?

Iwo. Die Stern Abwehr noch einmal sorglos zum 2:8 (Loreiro). Aber Robert Schrade wollte dann doch noch das letzte Wort haben zum 9:2. Schluss/Ende/Aus, auch das Torverhältnis der Sterner kann sich wieder sehen lassen.

Bilder und Informationen sowie ein Video von dem knappen Dutzend Toren hoffentlich bald wie immer über FACEBOOK