07.10.2018  Friedrichshagener SV 1912 – SFC Stern 1900 II  1:3 (1:1)

Härtel – Schlanser, Miethke, Schultz (93. L. Faulhaber), Cuenca Bautista (67. Fuchs) – Krömer (88. Hurst), Rehländer – Ibrisevic (91. Kraft), Schmitz, Karpe (24. Loftus) – Hermel

Tore: 0:1 (3.) Aldi Ibrisevic, nachdem die Torfrau einen halbhohen Rückpass nicht kontrollieren kann; 1:1 (45.); 1:2 (52.) Beth Loftus nach Vorlage von Lotti Hermel; 1:3 (77.) Line Rehländer nach Ecke von Krissi Krömer

SR: Paul Grund

Das Spitzenspiel des heutigen Spieltages fand in Friedrichshagen statt, der Dritte gegen den Fünften, beide nach fünf bzw. sechs Partien noch ohne Niederlage.

Unser Team erwischte auf dem Naturrasen einen Traumstart, als ein missglückter Rückpass zur frühen Führung genutzt wurde. Wir setzten den Gegner unter Druck, konnten zunächst jedoch nicht nachlegen, auch ein indirekter Freistoß im Sechszehner von Krissi Krömer verfehlte knapp sein Ziel. Zur Mitte der ersten Halbzeit ließen wir die Heimelf etwas zu sehr ins Spiel kommen, mussten verletzungsbedingt wechseln und Friedrichshagen kam zu kleineren Chancen. Eine Minute vor der Pause spielten wir einen Fehlpass in die Füße einer Stürmerin, die sofort abzog. Toni Härtel konnte den Ball noch an die Latte lenken, der dabei so viel Effet bekam, dass er nach dem Bodenkontakt in unser Tor trudelte. Ärgerlich!

In der Kabine herrschte die absolute Überzeugung, dass wir gewinnen können und so agierten wir auch nach Wiederanpfiff. Die erneute Führung ließ nicht lange auf sich warten, bemerkenswert hierbei die Vorarbeit von Lotti Hermel. Sie umkurvte die Torfrau, wurde am Bein getroffen, kam aus dem Tritt, verhinderte einen Sturz (der vermutlich einen Elfmeterpfiff zur Folge gehabt hätte) und legte für Beth Loftus auf!

In der folgenden Viertelstunde scheiterten wir dreimal am Keeper und mussten erneut wegen Verletzung wechseln, als Alex Cuenca Bautista heftig mit der Torfrau zusammenknallte und mit Brummschädel nicht weitermachen konnte. Zusätzlich schade für sie und uns, dass ihr Kopfball sehr knapp neben den Pfosten ging. Der FSV stellte taktisch um, wurde etwas körperbetonter und kam zu gelegentlichen Einschussmöglichkeiten, die aber zumeist neben unseren Kasten gingen. Schließlich gelang uns der dritte Treffer, wir arbeiteten konzentriert weiter, spielten nur unsere Konterchancen nicht konsequent genug aus. Noch ein verletzungsbedingter Wechsel in der Nachspielzeit, als Ronja Schultz humpelnd den Platz verlassen musste, dann waren 97 Minuten vorüber und wir der verdiente Sieger.

Des Weiteren möchte ich mich heute ganz besonders für den großartigen Teamgeist sowie für die Unterstützung von außen bedanken. Für Ergänzungsspielerinnen ist es nicht immer einfach, wenn man teilweise nur einen Kurzeinsatz bekommt, aber wenn ihr gebraucht werdet, seid ihr da! Z.B. Laura Faulhaber, die Sekunden nach der Einwechslung einen sehr wichtigen Zweikampf gewann. Ich finde es auch nicht selbstverständlich, dass nicht einsatzfähige Spielerinnen sowie Ehemalige, Fans und Eltern/Freunde zu Auswärtsspielen mitkommen, von daher an dieser Stelle einfach mal DANKE, ihr habt alle einen großen Anteil an unserer Leistung!