Gegen den Oberligisten TuS Makkabi setzte es auf heimischem Platz trotz beherzter Performance eine 2:3-Niederlage.
Dabei hielt der Berlin-Ligist über weite Strecken gut mit, zeigte phasenweise mutige Pressingaktionen und ordentlich vorgetragene Angriffe, leistete sich jedoch zu viele Fehler im Spielaufbau. „Ein sehr gutes Ergebnis sieht anders aus. Auch in Testspielen wollen wir gewinnen“, stellte Schottelius nach der Partie klar.

Makkabi ging früh in Führung. Stern war auf einen hohen Ballgewinn aus, „wir kamen dann auf einer Position einen Schritt zu spät“, beschrieb der Stern-Coach die Entstehung des Gegentreffers. Nach schnellem Kombinationsspiel der Gäste und einem abgefälschten Abschluss von Tyroon Koomson war Torhüter Elias Fürstenau chancenlos. In der 31. Minute erhöhte Abdoul Soumah nach einem Ballverlust im Spielaufbau auf 0:2. „Beim Pass vom Sechser auf den Innenverteidiger haben wir einen Gegenspieler übersehen“, berichtete Schottelius. Der Rest war erneut zielstrebiges Oberliga-Spiel, Querpass und Tor.
Nach dem 1:2 schnuppert Stern auch am Ausgleich
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich Stern deutlich verbessert. In der 49. Minute gelang nach einer Ecke der Anschlusstreffer zum 1:2 – ob als Eigentor oder durch Tim Schönfuß-Hahm per Kopf, blieb umstritten. Jedenfalls entwickelte sich in der Folge entwickelte sich eine offene Begegnung, in der Stern mehrfach am Ausgleich schnupperte.

Stattdessen traf erneut Makkabi. In der 76. Minute nutzte Soumah einen weiteren Aufbaufehler zum 3:1. Schottelius sprach später von zwei „schönen Geschenken“, die man dem Gegner gemacht habe. Kurz vor Schluss belohnte sich der Berlin-Ligist dann doch noch für seinen engagierten Auftritt: Nicolas Fäßler veredelte einen schönen Angriff über die Außenbahn zum 2:3-Endstand.
Insbesondere bezüglich der Fitness muss Stern zulegen
Schottelius zog ein differenziertes Fazit. „Für uns war es wichtig zu sehen, dass mit dieser jungen, neu formierten Mannschaft etwas geht“, so der Trainer. Gleichzeitig sieht er noch deutlichen Nachholbedarf, insbesondere im Fitnessbereich. Die fehlende Spritzigkeit habe sich auch in besagten fatalen Ballverlusten bemerkbar gemacht. „Es gibt noch viel zu tun“, betonte er.
Fotos: Ralf Seedorff
