2. Frauen: Aus im Pokal-Viertelfinale

Jens Freikowski2. Frauen, Spielbetrieb, Stories

Polytan-Pokal-Viertelfinale:

15.09.2021 1. FC Union II – SFC Stern 1900 II  8:1 (5:0)

Somorowski – Schlanser, Faulhaber, Schultz (84. Fuchs), Cuenca Bautista (65. Pricelius) – Roth, Wöbke, Krömer (65. Romanowski), Schröder – Hartmann (46. Hartwig), Schmitz (78. Linke)

SR: Honore Sabankeng Nolack (Weißenseer FC)

Tore: 1:0 (2.); 2:0 (11.), 3:0 (21.), 4:0 (25.), 5:0 (37.); 6:0 (50.) Eigentor von Alexandra Cuenca Bautista, kann einer Parade von Emma Somorowski nicht mehr ausweichen; 7:0 (54.); 8:0 (75.); 8:1 (82.) Nicole Schröder, direkter Freistoß

Gelbe Karten: 33. Paula Wöbke (Foul), 40. für Union II

Pokal-Viertelfinale beim 1.FC Union II! Es gibt vermutlich einfachere Lose, sind die Köpenickerinnen doch seit Jahren DIE dominante Mannschaft in diesem Wettbewerb, was sich auch mit einigen Fakten untermauern lässt: Die letzte Pokalniederlage datiert vom März 2016, die Unionerinnen gewannen die letzten 3 ausgespielten Titel (in den beiden vergangenen Spielzeiten wurde der Pokal abgebrochen) und in den letzten 9 siegreichen Pokalpartien verbuchten sie 90:4 Tore!

An einem regnerischen Mittwochabend trafen wir also nach erschwerten Verkehrsbedingungen recht verspätet auf dem Nebenplatz der Alten Försterei ein und waren zu Beginn des Spiels noch gar nicht richtig bei der Sache. Zwei Gegentore und einen Pfostentreffer (8. nach einem Fehlpass unsererseits) später, kamen wir besser in die Zweikämpfe und hatten in der 14. Minute über Krissi Krömer, Hanni Schmitz und Suni Hartmann unsere erste Torannäherung. Wir bemühten uns, die bärenstarke Union II-Truppe in Schach zu halten, aber sobald wir einen Ball nur abfälschten oder nicht konsequent klären konnten, landete er wieder vor den Füßen der Rothemden. Trotzdem funktionierte einiges von dem, was wir uns vorgenommen hatten und unsere Mädels gaben nie auf. Stellvertretend hierfür sei erwähnt, als Hanni Schmitz keine 60 Sekunden nach dem 0:4 mutig vorpreschte, das Spielgerät aber leider neben den Kasten setzte. Der fünfte Einschlag wurde für uns zur Nebensache, da Laura Faulhaber in der Entstehung stürzte und mit dem Kopf aufschlug. Glücklicherweise konnte sie weiterspielen und blieb auch in der Folge ohne Nachwirkungen.

Die Stimmung in der Kabine war keineswegs getrübt, dafür hatten wir zu viele potentielle Chancen im Vorfeld vereitelt und auch unsere Torfrau Emma Somorowski hatte sehr gute Aktionen. Realistisch gesehen war das Pokalaus bereits besiegelt, daher wollten wir weniger Gegentore kassieren und mindestens einen eigenen Treffer erzielen. Der folgte 5 Minuten nach Wiederanpfiff, allerdings im falschen Netz. Emma Somorowski blieb in einer 1 gg 1-Situation cool und wehrte den Schuss ab… leider traf sie mit ihrer Parade die zurückgeeilte Alex Cuenca Bautista am Bein, von dort sprang das Runde ins Eckige. Aber wieder blieben unsere Köpfe oben und 2 Minuten später verfehlte Paula Wöbke das Ziel denkbar knapp. Union netzte noch zweimal ein und dann bescherte uns Nicki Schröder mit tollem Freistoß das ersehnte Erfolgserlebnis. Dies war das erste Pokalgegentor des 1.FC Union II seit dem 01.05.2019, als eine gewisse Krissi Krömer im Finale für unsere Farben traf! Das Team feierte hinterher die positiven Dinge und zeigte, welch großartiger Charakter diesen Mädels innewohnt. Mit diesen Tugenden ist uns nicht bange, dass es bald auch bessere Ergebnisse geben wird. Die nächste Gelegenheit bietet sich am Sonntag, 19.09. um 16:30 Uhr beim Heimspiel gegen Concordia Wittenau.