2. Frauen: Vermeidbare Punkteteilung

Jens Freikowski2. Frauen, Spielbetrieb, Stories

Landesliga, 19. Spieltag
10.03.2024 SV Buchholz (8.) – SFC Stern 1900 II (5.)  3:3 (1:1)

Hurst – Fuchs (38. Gerstl, 90. Diedenhofen), Thaddey, Schultz, Ackermann (46. Holzhauer) – Rehländer, Roth – Schlanser, Becker (46. Dewjatkina), Cuenca Bautista – Diekmann (73. Becker)

SR: Matthias Glesel (SV Buchholz)

Tore: 1:0 (23.); 1:1 (23.) Lea Roth nach Zuspiel von Eva Diekmann; 1:2 (54.) Vero Dewjatkina nach Vorlage von Line Rehländer; 1:3 (60.) Alex Cuenca Bautista nach Ecke von Vero Dewjatkina; 2:3 (81.) direkter Freistoß; 3:3 (90. + 7)

SV Buchholz. In der Vergangenheit immer wieder enge Partien, auch wenn wir das Hinspiel für uns entscheiden konnten. Leider ohne angesetzte(n) Schiedsrichter:in und da wir niemanden für die Pfeife anbieten konnten, schlug das Heimteam jemanden vor. Immer ein Risiko, da man als Gegner die Person nicht kennt, aber da der Verband in unserer Liga beide Teams mit Niederlage bestraft, wenn man sich nicht auf einen Referee einigt, spielt man natürlich, ganz egal, wer da pfeift.

Wir wollten jedenfalls klar spielen, damit es so wenig strittige Szenen wie möglich geben würde und fingen auch gut an. Einziges Manko: Wir erzielten nichts Zählbares und machten etwas zu wenig aus unserer Überlegenheit.

Mitte der ersten Halbzeit gingen wir dann überraschend in Rückstand, für solche Situationen wurde die Aussage „Aus dem Nichts“ erfunden. Doch noch in der identischen Spielminute glichen wir aus, stark herausgespielt. Bis zur Pause waren wir weiter besser, aber ohne große Gelegenheiten. Die zweite Hälfte dominierten wir von Beginn an und drehten das Match völlig verdient mit zwei Treffern, gingen dann jedoch schludrig mit weiteren Möglichkeiten um, spielten Aktionen nicht konsequent zu Ende und verpassten es, den endgültigen Knockout zu versetzen. Stattdessen gelang dem Heimteam der Anschluss. Ein sehr fragwürdiger Freistoßpfiff brachte eine gute Position, der Ball war nicht schlecht geschossen, aber auch nicht gänzlich unhaltbar. Buchholz versuchte nun, offensiver zu werden, aber wie schon zuvor standen wir sicher und ließen überhaupt keine Chancen aus dem Spiel heraus zu. Als auch die angezeigte dreiminütige Nachspielzeit vorüber war, wähnten wir uns als verdientes Siegerteam, doch der Buchholzer Ersatz-Schieri wollte einfach nicht abpfeifen. Ein erneuter Freistoß aus einem harmlosen Zweikampf gab den Gastgeberinnen noch einmal den Ball. Michu Hurst konnte den Schuss nur an den Pfosten lenken, beim nachfolgenden Gestochere war der Gegner bissiger und drückte die Kugel über unsere Linie. Ausgleich in letzter Sekunde, nach 98 Minuten wurde das Spiel beendet. Für uns megaärgerlich und aufgrund der spürbaren Benachteiligung ungerecht, aber zur Wahrheit gehört eben u.a. auch, dass wir eine höhere Führung verpasst hatten und alle Gegentore vermeidbar waren.
Jetzt müssen wir uns von diesem Ergebnis erholen, am nächsten Spieltag empfangen wir den Tabellenzweiten DFC Kreuzberg und erwarten eine intensive Begegnung.